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Unentschieden! Werder Bremen hat im Bundesliga-Spiel des 20. Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach gerade noch ein 1:1 (0:0) geholt. Der DeichStube-Spielbericht.
Bremen – Die große Hoffnung auf den ersehnten Befreiungsschlag ist geplatzt, der SV Werder Bremen hat am Samstagnachmittag im bedeutungsschwangeren Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach aber immerhin einen Punkt geholt. Beim 1:1 (0:0) gegen die keineswegs überzeugende Elf vom Niederrhein taten sich die Gastgeber aber enorm schwer, die Nerven der Fans wurden außerordentlich strapaziert. Wie angespannt die Lage am Osterdeich ist, zeigte sich in der Ostkurve auch noch einmal vor der Partie, wo einige Ultras unmissverständliche Worte gewählt hatten. „Die Geduld ist nicht grenzenlos. Das Schöngerede muss jetzt enden“, stand dort auf einem großen Banner geschrieben. „Es zählen nur noch Ergebnisse.“ Das Remis war da immerhin halbwegs brauchbar, das Zustandekommen taugt aber nicht für große Begeisterungsstürme.
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Keke Topp feiert mit seinen Mitspielern sein spätes Tor zum Ausgleich. © gumzmediaWerder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach: Druck zu merken – Spiel wenig ansehnlich
Im Vergleich zum vergangenen Dienstag, als Werder Bremen mit 0:2 im Nachholspiel gegen Hoffenheim verlor, veränderte Trainer Horst Steffen seine Startelf auf zwei Positionen. Abwehrchef Marco Friedl kehrte nach abgesessener Gelbsperre zurück, darüber hinaus verdrängte Samuel Mbangula Leih-Stürmer Jovan Milosevic auf die Bank. Neben dem Belgier waren auch Romano Schmid und Justin Njinmah in der Bremer Offensive unterwegs, dahinter bildeten Senne Lynen und Jens Stage gegen Borussia Mönchengladbach das gewohnte Mittelfeld-Duo. Neben Kapitän Friedl komplettierten Yukinari Sugawara, Julian Malatini, Karim Coulibaly sowie Olivier Deman die Fünferkette vor Torhüter Mio Backhaus.
Beiden Mannschaften war von Beginn an der Druck anzumerken, der auf ihnen tabellarisch lastet. Theorie und Praxis lagen daher auch an diesem tristen Januarnachmittag wieder weit auseinander. „Ich bin überzeugt davon, dass die letzten paar Prozent heute aufs Feld kommen“, hatte Werder Bremens Trainer Horst Steffen unmittelbar vor dem Anpfiff am „Sky“-Mikrofon gesagt. Zu sehen war davon herzlich wenig. Das Geschehen auf dem Rasen war wenig ansehnlich, denn vorrangig ging es den Teams darum, bloß keinen verhängnisvollen Fehler zu machen. Das minimierte die Quote an spielerischen Unzulänglichkeiten allerdings nur bedingt, ein wirklicher Spielfluss kam – auch wegen des tiefen Bodens – nie richtig auf.
Werder Bremen-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach: Haris Tabakovic bringt „Fohlen“ in Führung
So war es im ersten Durchgang ein wirklich schwaches Fußballspiel, das für wenig Spaß sorgte und in dem es kaum Höhepunkte gab. Die erste und einzige gute Chance für Werder Bremen hatte Njinmah, der nach einem Konter über Mbangula jedoch aus zu spitzem Winkel zum Abschluss kam und deshalb genau Gladbach-Keeper Moritz Nicolas anschoss (20.). Der Rest wirkte ziemlich uninspiriert und ideenlos. Kurzum: Eigentlich konnte es im zweiten Abschnitt nur besser werden.
Zumindest ging es nach dem Seitenwechsel recht schwungvoll los. Erst wurde ein Sugawara-Schuss pariert (47.), dann verpasste der Japaner nach einer Deman-Ecke per Kopf eine Coulibaly-Verlängerung (49.). Werder Bremen hatte in dieser Phase die Kontrolle übernommen, mühte sich um weitere Akzente – und wurde dann aus dem Nichts ausgekontert. Lynen und der weit aufgerückte Friedl konnten zwei schnelle Pässe von Borussia Mönchengladbach nicht unterbinden, Coulibaly ließ Franck Honorat entwischen. Eine Ablage später schob Haris Tabakovic zum 0:1 aus Bremer Sicht ein (62.). In der Blitztabelle war Werder dadurch auf den Relegationsrang abgerutscht.
Keke Topp rettet Werder Bremen einen Punkt gegen Borussia Mönchengladbach – und auch den Job von Trainer Horst Steffen?
Horst Steffen reagierte sofort, brachte Jovan Milosevic sowie Marco Grüll für Njinmah und Sugawara. Kurz darauf kam auch noch Isaac Schmidt für Malatini – samt Umstellung auf eine Viererkette in der Abwehr. Werder Bremen rannte mehr und mehr die Zeit davon, und dann kam auch noch Pech dazu. Erst scheiterte Schmidt aus spitzem Winkel, dann setzte Lynen den Ball Sekunden später an den Pfosten (84.). Auch Deman brachte den Ball aus guter Position nicht im Tor unter (87.). Auf der Gegenseite verhinderte Backhaus dann noch das 0:2 gegen Shuto Machino (90.+1), ehe das Weserstadion doch noch zum Tollhaus wurde. Nach einer Ecke kam der eingewechselte Keke Topp an den Ball, hämmerte den Ball sehenswert zum Ausgleich in die Maschen (90.+4) und rettete so womöglich auch den Job seines Coaches. Ein mehr als verdienter Treffer, der die Gemüter zumindest etwas beruhigt haben dürfte. Doch die Situation bleibt brandgefährlich. (mbü)
SV Werder Bremen: Backhaus – Sugawara (64. Grüll), Malatini (75. Schmidt), Friedl, Coulibaly, Deman – Lynen, Stage – Schmid, Mbangula (88. Topp), Njinmah (64. Milosevic)
Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach: Lest den Spielverlauf im Liveticker nach
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Alles zum Bundesliga-Spiel gegen Gladbach live im Live-Ticker der DeichStube. Endstand: 1:1.
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17.26 Uhr: Werder holt hier doch noch einen Last-Minute-Punkt – und belohnt sich damit für eine engagierte zweite Halbzeit. Die Bremer drückten nach der Pause auf einen Treffer, doch der gelang zunächst Gladbach, weil Haris Tabakovic mit der einzigen echten Torchance traf (60.). Werder rannte anschließend weiter an, blieb dabei aber zu selten zwingend. Lynen scheiterte am Pfosten (84.), Deman an Nicolas (87.) – ehe Topp das Weserstadion mit seinem wuchtigen Tor jubeln ließ (90.+4). Trotzdem ist das Remis am Ende zu wenig aus Bremer Sicht. Werder wartet seit zehn Spielen auf einen Sieg, nächste Woche geht es nach Freiburg – und dann kommen die Bayern. Es wird nicht leichter für die Grün-Weißen. Und ob Trainer Horst Steffen trotz des späten Punktgewinns seinen Job behalten darf, ist auch offen. Ich verabschiede mich damit vom Liveticker, hier folgt in Kürze der Spielbericht!
90.+5 Min: Dann ist Schluss! Werder und Gladbach trennen sich 1:1. Es gibt vereinzelte Pfiffe. Klar, das Remis hilft Werder eigentlich nicht weiter.
90.+4 Min: TOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR FÜR WERDER!!!!! Unfassbar! Keke Topp trifft für Werder und rettet Horst Steffen damit möglicherweise den Trainerjob! Schmids Ecke ist nicht gut, doch über Schmidt und Lynen landet der Ball trumpfend bei Topp, der aus zehn Metern wuchtig abzieht – und die Kugel ins lange Eck schweißt. Bockstarkes Tor, überfälliger Ausgleich.
90.+3 Min: Werder versucht es weiter mit langen Bällen in den Strafraum. Nach einem solchen kommt der Ball über Umwege zu Topp, dessen Schuss aber zur Ecke geblockt wird. Backhaus rennt mit nach vorne!
90.+2 Min: Backhaus rettet Werder vor dem 0:2! Der eingewechselte Castrop tankt sich gegen drei Bremer durchs Mittelfeld und schickt Netz auf die Reise. Im Zentrum findet er Machino, doch der Gladbacher schafft es nicht, den Ball freistehend an Backhaus vorbeizuschieben. Backhaus pariert mit dem Kopf.
90.+1 Min: Schmidt kommt im Strafraum zum Abschluss, der Ball prallt aber von einer Gladbacher Brust zu Nicolas in die Arme.
90. Min: Gladbach kontert über Honorat und Neuhaus, doch Friedl kann den Ball erobern. Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Es gibt mindestens fünf Minuten oben drauf.
89. Min: Werder wechselt nochmal, Topp ersetzt Mbangula.
88. Min: DEMAN! Der Außenbahnspieler versucht es mit rechts und zwingt Nicolas zu einer Glanzparade! Es gibt Ecke, doch die bringt nix ein.
87. Min: Werder probiert es jetzt mit langen Bällen, doch die finden keinen Abnehmer – noch nicht, zumindest.
85. Min: Dann wechselt Gladbach doppelt. Machino ersetzt Tabakovic, Castrop ist für Scally neu dabei.
84. Min: PFOSTEN! Werder setzt sich am Sechzehner fest, erst scheitert Schmidt an Nicolas, der zweite Ball landet bei Lynen. Der Mittelfeldmann zieht aus der Distanz ab – und scheitert am Pfosten!
83. Min: Oh man… Deman nimmt einen Diagonalball sauber mit der Brust an und zieht mit dem ersten Kontakt ganz stark nach innen. Dann aber entschließt sich der Verteidiger für einen Pass, statt für einen Schuss – die Kugel wird abgefangen. Da war auch mehr drin….
81. Min: Grüll mit dem Kopfball! Deman flankt von links, der Joker kommt unter Bedrängnis zum Abschluss – doch der Versuch geht relativ deutlich rechts vorbei.
80. Min: Mal wieder ein Abschluss für Gladbach: Tabakovic schießt aus 20 Metern aber deutlich drüber.
78. Min: Milosevic tankt sich etwas glücklich auf links durch und spielt auf Schmid. Der Österreicher verpasst dann aber den Moment, zu flanken – letztlich verdaddelt der Bremer dann sogar den Ball, es gibt Abstoß.
77. Min: Werder will einen Handelfmeter! Grülls Freistoß ist nicht gut, über Schmid landet der Ball dann aber wieder bei Grüll. Der legt auf links nochmal auf Schmid ab, dessen Hereingabe dann von einem Gladbacher geblockt wird. Der VAR überprüft die Szene jedoch nicht.
76. Min: Werder erhält auf der linken Seite einen Freistoß, nachdem einem Gladbacher da der Ball an die Hand gesprungen ist. Vielleicht geht ja jetzt was…
75. Min: Malatini verlässt derweil den Platz, Schmidt ist neu dabei.
74. Min: Honorat schüttelt sich kurz, dann geht es mit einem Schiedsrichterball weiter. Währenddessen klatscht Horst Steffen vor seiner Bank eifrig in die Hände und versucht, seine Mannschaft zu motivieren. Das grundsätzliche Bemühen ist den Hausherren ja auch gar nicht abzusprechen, doch es fehlt an einer klaren Spielidee. Streng genommen seit Monaten, heute aber wird es wieder einmal deutlich. Sollte Werder hier noch ein Tor gelingen, dürfte es nicht deshalb fallen, weil Werder sich durchkombiniert.
73. Min: Deman probiert es mit einer Flanke – und trifft Honorat am Kopf. Der Gladbacher sinkt zu Boden, gefällt den Werder-Fans natürlich gar nicht. Für Gladbach sind das jetzt wertvolle Sekunden.
71. Min: Werder fehlen weiter die Ideen. Gladbach zieht sich in die eigene Hälfte zurück und lauert auf Fehler. So einer unterläuft beinahe Schmid, doch Lynen bügelt den Stockfehler des Österreichers aus. 20 Minuten sind es hier noch in etwa – Werder darf heute nicht verlieren. Ansonsten dürfte Horst Steffen nicht länger Trainer der Bremer sein…
69. Min: Malatini klärt in höchster Not einen Steilpass auf Tabakovic per Grätsche zum Einwurf. Stark! Dann verlässt Sander den Platz, dafür ist nun Friedrich auf Gladbacher Seite mit dabei.
68. Min: Stage probiert, eine Coulibaly-Hereingabe mit der Hacke zu verlängern – doch damit hat kein Bremer gerechnet. Werder ist hier bemüht, eine Reaktion zu zeigen, doch noch fehlen die Ideen.
66. Min: Das Publikum wird etwas unruhiger hier im Weserstadion. Klar, denn auch die Fans wissen: Mainz 05 führt aktuell mit 2:1 in Leipzig, Werder ist damit für den Moment Tabellen-16. – und liegt somit auf dem Relegationsplatz.
64. Min: Während Malatini zurück aufs Spielfeld kehrt, reagiert Horst Steffen mit einem Doppelwechsel: Milosevic und Grüll ersetzen Sugawara und Njinmah.
63. Min: Malatini hatte noch mit einer Grätsche versucht, das Gegentor zu verhindern – und hat sich dabei offenbar an der Nase verletzt. Der Argentinier wird außerhalb des Spielfeldes behandelt.
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Haris Tabakovic schießt Gladbach in Führung
61. Min. Tor für Gladbach! Kaum geschrieben, sitzt der allererste Angriff der Gladbacher sofort. Und das ist viel zu einfach. Die Gäste kombinieren sich über die rechte Seite nach vorne, Honorat gewinnt letztlich das Laufduell gegen Coulibaly. Vor dem Tor legt der Außenbahnspieler uneigennützig quer, Tabakovic kann einschieben. Das ist natürlich sehr bitter für Werder, weil die Grün-Weißen hier näher dran waren, ein Tor zu erzielen.
60. Min: Das Spielgeschehen hat sich in den letzten Minuten etwas beruhigt, doch wenn hier eine Mannschaft spielt, ist es Werder. Der Ballbesitzanteil dürfte bei 70 Prozent liegen – die Gladbacher stehen jedenfalls seit der Pause quasi ausschließlich um den eigenen Strafraum herum.
57. Min: Währenddessen wechseln die Gladbacher das erste Mal, für Neuhaus ist nun Stöger auf dem Feld.
55. Min: Werder bleibt druckvoll und setzt sich am Sechzehner fest. Ein Schuss von Njinmah wird geblockt, Mbangula bleibt gleich zweimal mit einem Dribbling hängen. Zum Abschluss des Angriffs kommt Sugawara in einem Zweikampf zu Fall – doch da war kein Foul zu erkennen. Trotzdem: Werder macht hier jetzt den Eindruck, auch wirklich drei Punkte holen wollen.
53. Min: Coulibaly unterbindet einen Gladbacher Konter, dann wurschtelt sich Mbangula auf der linken Seite durch. Die Ablage landet bei Njinmah, der der Aufforderung des Publikums nach einem Schuss nachkommt – weil das Leder abgefälscht ist, hat Nicolas im Fohlen-Tor aber keinerlei Probleme.
51. Min: Starker Einsatz von Mbangula! Stage will Schmid in Szene setzen, doch das ist ein Missverständnis. Mbangula zieht den Vollsprint gegen Netz an und erobert tatsächlich den Ball. Schmids Flanke findet anschließend aber keinen Abnehmer. Trotzdem: Das Publikum honoriert die Aktion von Mbangula mit großem Applaus.
50. Min: Werder kommt hier mit Schwung aus der Kabine. Die Steffen-Elf scheint sich etwas vorgenommen zu haben.
49. Min: COULIBALY! Die erste Ecke wird von Gladbach auf Kosten einer weiteren Ecke geklärt, dieses Mal tritt Deman die Kugel. Coulibaly kommt im Zentrum an das Leder, seine Verlängerung streicht hauchzart am langen Pfosten vorbei.
48. Min: Sugawara mit dem ersten Abschluss! Der Bremer Rechtsverteidiger wird am Strafraum freigespielt und schließt ab, Nicolas pariert zur Seite. Im weiteren Verlauf versucht es dann Mbangula nochmal mit einer Hereingabe – und holt zumindest eine Ecke heraus.
47. Min: Werder hat zur Pause nicht gewechselt, die Gladbacher verzichten ebenso auf neues Personal. Beide Trainer haben also die Hoffnung, dass es auch so besser läuft. Schauen wir mal, was wird.
46. Min: Weiter geht´s! Die zweite Hälfte läuft!
16.30 Uhr: Beide Teams sind zurück, gleich geht es weiter!
16.28 Uhr: Ein Unentschieden hilft heute keiner Mannschaft so richtig weiter, doch die Gladbacher würden bei einem Remis immerhin zwei Punkte vor Werder bleiben. In der Blitztabelle sind die Fohlen weiter Tabellenelfter, der Vorsprung beträgt fünf Punkte auf den Relegationsrang. Die Bremer sind aktuell weiter Tabellen-14. – mit lediglich drei Zählern Vorsprung auf Mainz 05.
16.18 Uhr: Das ist hier bisher wirklich Fußball zum Abgewöhnen. Beide Teams scheuen das Risiko nahezu komplett und zeigen sich total verunsichert. Gladbach hatte bislang nur durch Honorat (4.) und Neuhaus (14.) zwei Halbchancen, ansonsten tauchten die Gäste nicht einmal im Strafraum auf. Doch auch Werder hatte vorne nur eine einzige gute Chance: Njinmah zog aus spitzem Winkel ab, scheiterte aber an Nicolas (20.). Da muss in der zweiten Halbzeit deutlich mehr kommen, wenn die Bremer hier drei Punkte holen wollen.
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Keine Tore zur Pause!
45. Min: Dann ist Pause! Keine Tore zwischen Werder und Gladbach.
44. Min: Mbangula flankt den Ball von der halblinken Seite – findet dort aber nur einen Gladbacher Kopf. Den zweiten Ball vertändelt Deman dann fast, doch der Linksverteidiger setzt nach und hat Glück, in Ballbesitz zu bleiben. Ansonsten wäre das eine Überzahlsituation für die Fohlen geworden, neben Deman war nur noch Lynen hinten.
43. Min: Stage erobert vorne links den Ball – und wird dann gehalten. Das gibt Freistoß für Werder und Gelb für Rocco Reitz.
41. Min: Also doch lieber lange Bälle? Njinmah wird gegen die beiden Gladbacher Innenverteidiger auf die Reise geschickt, kann den trumpfenden Ball aber nicht behaupten. Gladbach kann klären – auch, weil die Bremer nicht schnell genug nachgerückt sind.
40. Min: Werder probiert es nochmal mit einem geordneten Angriff, über Mbangula, Coulibaly und Schmid kommt der Ball auch bis vor den Gladbacher Strafraum. Im letzten Drittel fehlt dann aber die zündende Idee – und die Gäste können die Kugel erobern und klären.
37. Min: In gut zehn Minuten ist Pause, ich sehe hier offen gesagt nicht, dass einer Mannschaft noch ein Tor gelingt. Zumindest macht es aktuell nicht den Anschein. Werder will zwar nach vorne spielen, kann aber nicht. Und Gladbach scheint irgendwie zufrieden mit dem Remis – bliebe es am Ende so, hätten die Fohlen weiter zwei Punkte mehr als Werder auf dem Konto.
35. Min: Schade! Werder erobert in der eigenen Hälfte den Ball, Mbangula will sofort den startenden Njinmah in Szene setzen – der Ball bleibt aber am letzten Gladbacher Verteidiger hängen. War mehr drin, bin ich ehrlich.
33. Min: Werder hat lange den Ball, wird aber erst gefährlich, als die Kugel verloren geht. Die Bremer setzen nach und erobern durch Schmid den Ball. Mbangula und Schmid dribbeln sich anschließend in den Strafraum, verpassen aber den Moment des Abschlusses. So wird es letztlich nicht gefährlich. Deman bringt anschließend noch eine Flanke ins Zentrum, doch da ist niemand – kein Wunder, Werder spielt ja auch ohne echten Mittelstürmer.
30. Min: Malatini begeht in der eigenen Hälfte ein stümperhaftes Foul und nimmt den Ball mit. Zwayer lässt die Gelbe Karte wegen Zeitspiels noch stecken, ermahnt den Bremer Innenverteidiger aber deutlich. Es gibt Freistoß für Gladbach, der eine Ecke einbringt. Die Flanke kann Backhaus dann aber über Umwege abfangen.
29. Min: Schmid tritt erneut die Ecke, die etwas zu weit in Richtung Elfmeterpunkt fliegt. Friedl kommt zwar mit dem Kopf ran, kriegt aber keinen Druck hinter die Kugel. Der Ball fliegt weit rechts vorbei.
28. Min: Werder setzt sich in der gegnerischen Hälfte fest – und bekommt auf der halblinken Seite einen Freistoß zugesprochen. Mbangula bringt den Ball rein, doch die Kugel kann geklärt werden. Lynen bringt den Ball noch einmal herein und erzwingt so zumindest die zweite Bremer Ecke.
26. Min: Werder steht hinten relativ sicher, die Gladbacher finden jedenfalls kein Durchkommen. Wenn den Bremern nun selber in der Offensive was einfallen würde, könnte das hier etwas mit dem ersten Sieg seit neun Bundesliga-Spielen werden. Bislang allerdings, so ehrlich muss man sein, ist das hier eher ein „Not gegen Elend“-Spiel.
24. Min: Werder kommt zwar immer besser in die Partie, die richtigen Lösungen fehlen aber immer noch im Offensivspiel. Schmid schickt nun Njinmah mit einem langen Ball auf die Reise, doch Werders Stürmer muss sich gegen drei Verteidiger behaupten. Das gelingt wenig überraschend nicht – ein mögliches Foul schließt Schiedsrichter Zwayer obendrein zurecht aus.
22. Min: Ohje… Gladbachs Sander mit einem falschen Einwurf. Der Rechtsverteidiger lässt sich bei der Ausführung erst viel Zeit und wird von Schiedsrichter Zwayer ermahnt. Sein zugegenermaßen „gelupft“ geworfener Einwurf auf Neuhaus, der einen Meter vor ihm steht, wird dann zurückgepfiffen. Werder hat den Ball.
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Justin Njinmah vergibt erste Bremer Chance
20. Min: NJINMAH! Werder kontert nach einer kurzausgeführten Ecke der Gladbacher schnell, Mbangula treibt das Leder über nahezu den gesamten Platz. Sein Pass auf Njinmah ist dann eigentlich nicht besonders gut, die Annahme des Sturmkollegen ebenso wenig – trotzdem kommt Njinmah aus spitzem Winkel zum Abschluss. Nicolas kann parieren, weil der Ball zwar wuchtig, aber zentral auf ihn fliegt.
18. Min: Gladbachs Netz spielt relativ unbedrängt einen Pass ins Seitenaus, der folgende Sugawara-Einwurf landet quasi direkt bei den Gästen. Ein langer Ball auf Honorat landet dann unglücklich an dessen Arm. Bisher ist das hier schwere Kost. Aber klar, es geht für beide um viel – vor allem für Trainer Horst Steffen.
16. Min: Die Hereingabe von Schmid ist ordentlich, doch Schiedsrichter Zwayer sieht ein Stürmerfoul von Sugawara an Gladbach-Keeper Nicolas, der den Ball wegfaustet. Na gut, wenn er meint.
15. Min: Dann holt auch Werder die erste Ecke raus. Mbangula und Stage kombinieren sich auf links durch, Sander klärt ins Toraus.
14. Min: Das war nicht ungefährlich! Die Netz-Ecke segelt in den Fünfmeterraum, Backhaus geht aber nicht hin. Ein Bremer kann zwar mit dem Kopf klären, doch an der Strafraumkante zieht Neuhaus volley ab – der Ball fliegt aber links vorbei.
13. Min: Honorat holt die erste Ecke für Gladbach raus. Coulibaly spielt einen schlampigen Pass auf Deman, der abgefangen wird – dann machen die Gäste es schnell. Die Flanke von Honorat klärt Friedl dann auf Kosten einer Ecke.
11. Min: Es ist bislang der erwartet ereignisarme Start. Bis auf Honorats Abschluss kamen beide Teams noch nicht in den gegnerischen Strafraum. Kein Team will den ersten Fehler machen – dafür geht es heute auch um zu viel.
9. Min: Bislang ist hier vieles Stückwerk. Schmid versucht nach einer Balleroberung auf Njinmah durchzustecken, bleibt aber an Gladbachs Sander hängen. Beide Teams wollen hier kein Risiko eingehen, das ist zu spüren.
7. Min: Erstes härteres Einsteigen im Spiel, Neuhaus foult Stage. Dem Dänen war der Ball bei der Annahme versprungen, da hat Werders Mittelfeldmann dann Glück, dass der Gladbacher zu rustikal zu Werke geht. Gelb gibt es aber nicht – korrekte Entscheidung.
6. Min: Werder jetzt mit einer ersten längeren Ballbesitzphase. Die Gladbacher ziehen sich in die eigene Hälfte zurück, den Grün-Weißen muss also eine Idee kommen. Zwei Versuche, über lange Bälle erfolgreich zu sein, scheitern allerdings.
4. Min: Erster Abschluss für die Gäste! Honorat wird mit einem langen Ball auf die Reise geschickt und dringt über rechts in den Strafraum ein. Der Gladbacher schießt volley, wird aber so von Coulibaly unter Druck gesetzt, dass das Leder deutlich links vorbeigeht.
3. Min: Werder erobert im Zentrum den Ball, die Kugel geht sofort steil nach vorne zu Mbangula. Dort kann Elvedi jedoch vor dem Bremer Startelf-Rückkehrer klären.
2. Min: Werder attackiert Gladbach früh und läuft hoch an. Der Plan sieht also vor, die ebenfalls verunsicherten Gladbacher möglichst unter Druck zu setzen. Die Gäste probieren es dann auch mit einem ersten langen Ball, den Mio Backhaus aber abfängt.
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Anpfiff! Das Spiel läuft
1. Min: Und dann gibt Felix Zwayer die Partie frei. Anpfiff! Das Spiel läuft. Werder spielt zuerst von rechts nach links, hat die Ostkurve also im Rücken. Gladbach hat Anstoß.
15.28 Uhr: Und dann kommen beide Teams auf den Rasen. Die Werder-Fans stimmen sofort den Gesang „Forza, SVW“ an – an der Unterstützung von den Rängen dürfte es heute also nicht scheitern.
15.26 Uhr: Gleich geht es los, jetzt fordert Stadionsprecher Arnd Zeigler die Fans auf, die Bremer Aufstellung zu schreien. Vielleicht kitzelt das ja die letzten paar Prozentpunkte aus den Spielern heraus, die bereits im Tunnel warten.
15.23 Uhr: Die Heimbilanz gegen Gladbach ist aus Bremer Sicht übrigens ausbaufähig: Von den letzten acht Bundesliga-Heimspielen gewann Werder nur ein einziges – im Oktober 2022 mit 5:1. Gegen ein solches Ergebnis hätten wir heute natürlich überhaupt nichts einzuwenden.
15.20 Uhr: Jetzt wird es stimmungsvoll im Weserstadion, „Lebenslang Grünweiß“ drönt aus den Boxen. Heute gilt das wohl mehr denn je…
15.18 Uhr: Blicken wir auf das heutige Schiedsrichter-Team: Felix Zwayer ist Hauptreferee, ihm assistieren Robert Kempter und Christian Dietz. Vierter Offizieller ist Florian Exner, im Kölner Keller sitzen Pascal Müller und Thorsten Schiffner.
15.13 Uhr: Klare Botschaft in der Ostkurve: „Wer dieses Trikot trägt, gibt nicht auf. Auf geht´s Werder, kämpfen und siegen“ ist dort auf einem Banner zu lesen.
15.10 Uhr: Das Weserstadion ist heute übrigens ausverkauft – auch der Gästeblock ist voll. Am Dienstag gegen Hoffenheim war das noch anders, die TSG hatte lediglich 250 Fans mitgebracht. Nach dem Spiel erklärten die Hoffenheimer Profis, die Tickets der Anhänger zu zahlen. Eine starke Aktion – die für die Gladbacher Spieler bei einem Auswärtssieg heute deutlich teurer werden dürfte.
15.00 Uhr: Horst Steffen steht heute vor einem vermeintlichen Endspiel. Sollte auch im zehnten Bundesliga-Spiel in Serie kein Sieg gelingen, dürfte der 56-Jährige keine Zukunft an der Weser haben. Sportchef Clemens Fritz hatte ihm zuletzt allerdings das uneingeschränkte Vertrauen geschenkt. Ob Steffen das Vertrauen auch spüre? Dazu sagte der Trainer auf der Pressekonferenz: „Ich spüre es, ja. Die Aussage von ihm war klar. Er traf sie und revidiert sie auch dann nicht, wenn wir zusammen sind. Daran hält er sich und das spüre ich. Das, was öffentlich ist, ist auch im internen Kreis so.“
14.52 Uhr: Jetzt wird es erstmals laut hier im Weserstadion: Die Bremer Mannschaft läuft unter dem Applaus der Zuschauer ins Stadion ein. Es wird natürlich spannend zu sehen sein, ob die Werder-Fans ihr Team heute bedingungslos unterstützen. Nach der 0:2-Heimpleite gegen Hoffenheim hatte es ein Pfeifkonzert gegeben. Zumindest beim Einlaufen gibt es aber keine vernehmbaren Pfiffe.
14.47 Uhr: Auf Seiten der Gladbacher stehen mit Yannik Engelhardt und Fabio Chiarodia gleich zwei Ex-Bremer in der Startelf. Engelhardt wechselte 2021 von Werder zum SC Freiburg, anschließend zog es ihn zu Fortuna Düsseldorf und zum italienischen Club Como 1907. Seit dem Sommer 2025 spielt der 24-Jährige nun in Gladbach und avanciert dort zur Stammkraft. Chiarodia wechselte 2023 von Werder zu den Fohlen, den endgültigen Durchbruch hat das Innenverteidiger-Talent bisher aber noch nicht geschafft.
14.40 Uhr: Mit Werder und Gladbach treffen heute zwei der formschwächsten Mannschaften der Bundesliga aufeinander. Die Bremer warten bekanntlich seit neun Ligaspielen auf einen Sieg, die Borussia gewann immerhin eine der vergangenen sechs Partien. Für beide Teams ist das Duell heute folglich ein Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg könnte Werder übrigens an den Gladbachern, die aktuell zwei Punkte mehr haben, vorbeiziehen.
14.32 Uhr: Horst Steffen entscheidet sich im Bremer Sturm also für Tempo: Milosevic muss weichen, dafür darf Mbangula neben Njinmah ran. Außerdem wählt der Werder-Coach also eine Fünferkette, Malatini darf erneut von Beginn an ran. Schmid dürfte in dem 5-3-2-System zudem ein Stück weit zwischen Mittelfeld und Sturm pendeln.
14.25 Uhr: Auch Borussia Mönchengladbach hat die Aufstellung bereits veröffentlicht. Folgende Startelf schickt Trainer Eugen Polanski auf den Rasen: Nicolas – Scally, Elvedi, Chiarodia, Netz – Sander, Engelhardt – Honorat, Neuhaus, Reitz – Tabakovic. Auf der Bank sitzen: Olschowsky – Friedrich, Ullrich, Castrop, Mohya, Mohya, Stöger, Machino, Sarco, Urbich.
14.20 Uhr: Und da ist sie auch schon, die Aufstellung des SV Werder Bremen. Für folgende Startelf hat sich Chefcoach Horst Steffen entschieden: Backhaus – Sugawara, Malatini, Friedl, Coulibaly, Deman – Stage, Lynen, Schmid – Njinmah, Mbangula. Auf der Bank sitzen zunächst: Hein – Schmetgens, Agu, Puertas, Schmidt, Covic, Milosevic, Grüll und Topp.
14.10 Uhr: Moin aus dem Weserstadion! In Kürze dürften hier die Aufstellungen der beiden Teams eintrudeln, erfahrungsgemäß wartet der SV Werder nicht bis 14.30 Uhr damit, seine Startelf zu veröffentlichen. Wir sind gespannt, welche Elf Trainer Horst Steffen in seinem vermeintlichen Endspiel von Beginn an auf den Rasen schicken wird. Die größte Frage lautet natürlich: Spielt Werder in einer Vierer- oder einer Fünferkette? Wir werden es zeitnah erfahren…
Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach. Anpfiff des Bundesliga-Traditionsduells ist am heutigen Samstag um 15.30 Uhr im Weserstadion, der Live-Ticker startet bereits gegen 14.30 Uhr mit den Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights vom Werder-Heimspiel gegen Gladbach gibt es dann hier live im Liveticker der DeichStube.
Weiter mit dem Vorbericht:
Werder Bremen und Trainer Horst Steffen vor richtungsweisendem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach ordentlich unter Druck
Der SV Werder Bremen spielt am Samstag (15.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) gegen Borussia Mönchengladbach – das Endspiel für Trainer Horst Steffen? Der Vorbericht.
Bremen – Es ist ein Stück weit Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet Borussia Mönchengladbach der Gegner ist, wenn es womöglich um die Zukunft von Horst Steffen beim SV Werder Bremen geht. Seit nunmehr neun Spielen warten die Grün-Weißen auf einen Sieg, der Bremer Cheftrainer steht daher gemeinsam mit seinem Team vor dem Duell am Samstagnachmittag im Weserstadion gegen seinen früheren Arbeitgeber (15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) enorm unter Druck. Sowohl als Spieler (1991 bis 93) als auch später als Nachwuchstrainer (2009 bis 13) war Steffen am Niederrhein aktiv und pflegt auch heute noch gute Verbindungen zum Verein. „Es sind noch einige Personen im Verein, die ich gerne mag“, sagt der Werder-Coach, macht aber umgehend deutlich, dass dies für das Wochenende keinerlei Auswirkungen hat: „Sie sind jetzt ein Konkurrent, den wir wie im Hinspiel schlagen wollen.“
Werder Bremen im Liveticker gegen Borussia Mönchengladbach: Absturz auf Abstiegsplatz droht
Denn nicht nur für Horst Steffen, sondern für den gesamten Verein gilt: In der aktuellen Phase hilft nur ein Sieg. Bei einer Niederlage und einem gleichzeitigen Erfolg des 1. FSV Mainz 05 droht erstmals seit dem zweiten Spieltag dieser Saison das Abrutschen auf den 16. Tabellenplatz. „Es ist wichtig, dass wir drei Punkte holen. Wir müssen von Beginn an eine hohe Spannung auf den Platz bringen und alles drumherum ausblenden“, betont Steffen. Dabei würde der Coach des SV Werder Bremen, der zuletzt häufiger betonte, bei seinem Team einen spielerischen Fortschritt zu erkennen, ein Erfolgserlebnis auf jede erdenkliche Art und Weise begrüßen – das Wie spielt im Abstiegskampf schließlich nur eine untergeordnete Rolle. „Wir wollen am liebsten eine Mannschaft auf dem Platz sehen, die flüssig kombiniert und attraktiven Fußball spielt. Wenn es dieses Mal aber ein Spiel wird, das nicht attraktiv ist, wir aber trotzdem gewinnen, dann hätten wir eine Situation gemeistert – und das wäre gut“, stellt der 56-Jährige vor der Partie gegen Borussia Mönchengladbach klar.
Für drei Zähler braucht es bei Werder Bremen allerdings dringend wieder Tore. Abgesehen von der Heimpartie gegen Eintracht Frankfurt (3:3) erzielten die Bremer in den drei weiteren Begegnungen in diesem Kalenderjahr keinen Treffer. „Wir müssen daran arbeiten, unsere Situationen mit der letzten Konsequenz auszuspielen. Das sind möglicherweise nur fünf oder sechs Prozent, aber die müssen wir auf den Platz bringen, um Spiele zu gewinnen“, so Horst Steffen. Dass das Team sowohl Tore schießen als auch drei Punkte holen kann, haben die Bremer im vergangenen September ausgerechnet gegen Borussia Mönchengladbach bewiesen. Damals gab es einen deutlichen 4:0-Auswärtserfolg im Borussia-Park – bis heute der klarste Sieg der Saison. „Es ist ein Spiel aus der Vergangenheit“, betont der Bremer Übungsleiter, fügt aber an: „Klar gibt es die Gewissheit, dass wir sie besiegen können. Doch es ist viel Zeit vergangen, der Trainer des Gegners ist mittlerweile ein anderer. Es wird am Wochenende ein Duell auf Augenhöhe.“
Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach im Live-Ticker: SVW kann mit Sieg an Gladbach vorbeiziehen
Ähnlich wie bereits vor dem Hinspiel stellt sich die Situation in Gladbach wie auch am Osterdeich nicht wirklich rosig dar. Zwar steht das Team von Cheftrainer Eugen Polanski aktuell auf dem elften Tabellenplatz, doch trennen die Borussia nur zwei Zähler von den Grün-Weißen. Werder Bremen hätte also mit einem Sieg die Möglichkeit, an Gladbach vorbeizuziehen. „Ich sehe sie als stabile Bundesliga-Mannschaft, die zuletzt wenige Erfolgserlebnisse hatte“, sagt Horst Steffen, der den Fokus ansonsten lieber auf seine eigene Mannschaft als auf die des Gegners legt. „Es ist ein wichtiges Spiel für uns. Alle im Team lechzen nach dem Erfolgserlebnis.“ (bvo)