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M55 in der BolonagrostraßeEin Bus der Linie M 55 in der Bolongarostraße. © Maik Reuß

Die neuen Busse auf der Linie M 55 haben technische Probleme. Fahrgäste müssen oft aussteigen, weil die Türen streiken.

Frankfurter Westen – Auf der Linie M 55 gibt es Probleme mit den Bussen. Genauer: mit einigen neuen Bussen der DB Regio Bus. Es sind Probleme mit den Türen. Ein Leser schildert: „Ich fahre seit November 2025 regelmäßig mit der Linie M 55 von Sindlingen nach Rödelheim Bahnhof und später natürlich auch wieder zurück. Ich kann gar nicht aufzählen, wie häufig es hier Probleme mit den Türen in den Bussen gab!“ Mal gingen sie nicht richtig zu, mal nicht auf. Die Busfahrer und Busfahrerinnen sind die, die den Frust der Fahrgäste aushalten müssen. Einmal mussten alle Fahrgäste am Höchster Busbahnhof alle aussteigen, weil die Tür überhaupt nicht mehr zu ging und der Bus so nicht weiterfahren konnte. Wenn die Doppeltüren sich nicht öffnen, müssen Fahrgäste mit Kinderwagen oder Rollator draußen bleiben. „Das kann doch nicht sein.“

Dennis Pfeiffer-Goldmann, Sprecher der für den Busbetrieb verantwortlichen Traffiq Frankfurt, erläutert: „Die Thematik ist dem Busunternehmen DB Regio Bus bekannt. Sie betrifft ein bestimmtes, neu angeschafftes Fahrzeugmodell, das auf verschiedenen Linien, darunter der Linie M 55, eingesetzt wird.“ Das Problem sei eine Störung der Türsteuerung, die auftreten könne, „wenn zu oft Fahrgäste durch bereits sich schließende Türen in einen Bus nachdrängen.“

DB Regio Bus setze in enger Abstimmung mit dem Hersteller und den zuständigen Werkstätten derzeit alles daran, die Fahrzeuge betriebsfähig zu halten und die Probleme „zeitnah“ zu beheben. Die Anpassungen würden schrittweise im laufenden Betrieb umgesetzt, damit der planmäßige Verkehr normal laufen könne. „Das führt aber auch dazu, dass vorübergehend noch nicht angepasste Fahrzeuge unterwegs sind“, so Pfeiffer-Goldmann.

„Selbstverständlich“ achteten die Fahrer stets darauf, dass die Sicherheit für die Fahrgäste „uneingeschränkt gewährleistet“ sei. „Das hat manchmal zur Folge, dass sie ein Fahrzeug unverzüglich aus dem Linienbetrieb nehmen müssen. In solchen Momenten bitten wir Fahrgäste um Verständnis: Bitte unterstützen Sie unbedingt die Fahrerinnen und Fahrer und befolgen Sie deren Hinweise und Bitten. Denn Sicherheit geht immer vor“, so der Traffiq-Sprecher.

Betroffen von dem Fehler bei den Türen seien derzeit mehrere Linien, alle im Frankfurter Westen. Der Anbieter DB Regio Bus hat die betroffenen Modelle vorwiegend auf Strecken rund um den Bahnhof Höchst in Betrieb. Bei anderen Frankfurt bedienenden Busunternehmen sei das Modell aus der betroffenen Produktionscharge nicht im Einsatz, versicherte Pfeiffer-Goldmann.