Der Vorstoß, angesichts der Freilichtbühnenschließung über neue Kulturstandorte in der Innenstadt zu diskutieren, hat zwei Dimensionen. Erstens: Man kann vermuten, dass die Stadtregierung in bemerkenswertem Tempo auf diese von SPD, Generation Aux und „Theaterviertel jetzt“ ins Rollen gebrachte Diskussion aufspringt, um bei der Freilichtbühnen-Schließung den Fokus der öffentlichen Debatte nach vorne zu lenken. Neue Kulturorte sind ein schöneres Thema als marode Infrastruktur, ganz besonders im Wahlkampf. Zweitens: Inhaltlich ist der Vorstoß der Opposition von der Richtung her stimmig, und dass er trotz Wahlkampf von der Stadt aufgenommen wird, ist gut. Kultur muss trotz Freilichtbühnen-Schließung einen Raum haben, die Innenstadt verliert gleichzeitig an Attraktivität – beide Probleme lassen sich gemeinsam angehen.
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Stefan Krog
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