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Nur sieben Punkte aus den letzten sieben Spielen – bei RB Leipzig zeigt die Formkurve klar nach unten. Noch schlimmer: Die 1:2-Pleite gegen Mainz und Trainer Urs Fischer (59), der gegen die Sachsen den sechsten Sieg aus den letzten acht Duellen holte, war ein schwerer Rumpel-Rückfall in überwunden geglaubte Zeiten.

Abwehrchef Willi Orban (33) findet deutliche Worte: „Das war mit Abstand das schwächste Spiel unserer Saison. Wir haben in allen Bereichen zu viel vermissen lassen und sind nicht an unser Leistungsmaximum gekommen.“

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Und Kapitän David Raum (27) legt nach: „Wir müssen aufwachen, klarer werden und wieder Spiele gewinnen.“

Leipzig-Anführer schlagen Alarm

Wie schon unter Ex-Trainer Marco Rose (49) verzweifeln die Sachsen an Mainz (letzter Heimsieg vor über 4 Jahren) und tun sich gegen einen Abstiegskandidaten schwer. Lethargisch, zerfahren, und zu leicht durchschaubar! Ohne den gesperrten Topscorer Christoph Baumgartner (26) fällt RB wenig ein – abgesehen von der gelungenen Aktion zum 1:0 durch Harder (40.).

Orban: „Viele Gegner haben sich jetzt auf uns eingestellt, wissen, dass wir viel über die Flügel spielen wollen und haben ganz enge Abstände.“ Immer häufiger bleibt Leipzigs hochtalentierte Offensive genau daran hängen.

Dazu kommen individuelle Fehler in der Abwehr. Beim 1:2 kann Silas völlig unbedrängt durch die RB-Defensive dribbeln (49.). Eine Szene, die sinnbildlich für die aktuelle Unsicherheit steht.

Leipzig-Trainer Ole Werner (37) muss sein Team zurück in die Erfolgsspur bringen

Leipzig-Trainer Ole Werner (37) muss sein Team zurück in die Erfolgsspur bringen

Foto: PICTURE POINT

Die Folgen sind spürbar. Im Kampf um die Champions-League-Plätze gerät RB Leipzig weiter unter Druck. Trainer Ole Werner (37) zeigt sich nach dem Spiel selbstkritisch. Im ZDF sagt er: „Wir haben hohe Ansprüche an uns und denen werden wir nicht gerecht, so ehrlich muss man sein.“

Droht nun ein bitteres Déjà-vu wie im Vorjahr, als die Sachsen nach einer Schrott-Saison Europa komplett verpassten? David Raum wehrt ab. „Nein, absolut nicht!“, sagt der Nationalspieler energisch. Und betont: „Ich glaube nach wie vor an unsere Fähigkeiten.“

Beweisen müssen er und seine Teamkollegen das schon im nächsten Spiel – kommenden Sonntag (15.30 Uhr) in Köln.