Der VfB Stuttgart hat im Kampf um die
Champions-League-Plätze dank Joker Ermedin Demirović den erhofften Sieg
gefeiert. Der Pokalsieger gewann gegen den SC Freiburg verdient mit 1:0
(0:0) und rückt in der Tabelle der Fußball-Bundesliga auf den vierten
Platz vor. Der erst kurz zuvor eingewechselte Ex-Freiburger Demirović traf im
Baden-Württemberg-Derby in der 90. Minute per Volley zum umjubelten
Siegtreffer.
Der VfB hatte im Baden-Württemberg-Duell viel
Ballbesitz und die besseren Chancen. Woran es ihm vor 60.000 Zuschauern
lange fehlte, war die Effizienz – ehe Joker Demirović in der 90. Minute
doch noch zuschlug. Zuvor konnten sich die Freiburger vor allem auf
ihren Torhüter Noah Atubolu verlassen.
Die Stuttgarter waren schon in der ersten
Halbzeit die deutlich aktivere Mannschaft. Die Gäste ließen sich
abgesehen von einem Distanzschuss von Yuito Suzuki (4.) und einem
Außennetz-Treffer von Derry Scherhant (43.) vorn nur selten blicken.
Stuttgart lässt zahlreiche Chancen ungenutzt
Defensiv standen die Freiburger zunächst noch
recht kompakt, nach und nach gerieten sie aber zunehmend in Bedrängnis.
Nachdem SC-Keeper Atubolu einen Kopfball von VfB-Verteidiger Josha
Vagnoman stark pariert hatte (20.), rückte vor allem Deniz Undav in den
Fokus.
Stuttgarts Nationalstürmer suchte einen
Abschluss nach dem anderen. Einmal rettete Freiburgs Abwehrchef Matthias
Ginter bei einem Schuss des 29-Jährigen kurz vor der Linie (28.), wenig
später konnte Undav einen heftigen Fehler im Spielaufbau der Badener
nicht nutzen (32.).
© unsplash.com
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Nikolas Nartey scheiterte in der 42. Minute erneut an Atubolu. Dann leistete sich plötzlich VfB-Torwart
Alexander Nübel noch einen Aussetzer, der außer einem Freiburger Eckball
aber keine weiteren Folgen hatte (44.).
In den Schlussminuten arbeiteten die Gastgeber
noch mal am 1:0, vor dem gegnerischen Tor agierten sie aber weiter
glücklos. Als alles schon auf ein Remis hindeutete, gelang dem eingewechselte Demirović der entscheidende Treffer zum Sieg.