Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mitgeteilt, dass die für diesen Sonntag geplante Runde der direkten Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Abu Dhabi verschoben wird. Die Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen sein Land sollen demnach am kommenden Mittwoch und Donnerstag stattfinden. Selenskyj sprach von trilateralen Gesprächen.
Vor einer Woche liefen die Gespräche unter Ausschluss der Öffentlichkeit und unter Vermittlung der USA mit ihrem Chefunterhändler Steve Witkoff. Diesen Sonntag sollten die Kriegsparteien eigentlich ohne US-Vertreter verhandeln.
„Die Ukraine ist bereit für substanzielle Gespräche, und wir sind daran interessiert, dass das Ergebnis uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken.
Die Maßnahmen gegen eine unbefugte Nutzung des Satelliteninternets Starlink durch Russland zeigen nach Angaben von Elon Musk Wirkung. „Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert“, teilte der SpaceX-Chef auf der Plattform X mit. Die Ukraine hatte zuvor erklärt, gemeinsam mit dem US-Raumfahrtunternehmen daran zu arbeiten, dass Russland Starlink nicht mehr zur Steuerung von Drohnen nutzen kann.
Der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Sergej Schoigu, ist zu Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi in China eingetroffen. Dabei soll es um die Sicherheitslage in der Region und weltweit gehen, meldete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf den Sicherheitsrat. Der Besuch fällt in eine Zeit diplomatischer Bemühungen zur Beendigung des fast vierjährigen Krieges in der Ukraine.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Russland vor, gezielt die Logistik und Verbindungen zwischen Städten und Gemeinden zu zerstören. In der vergangenen Woche habe das russische Militär mehr als 980 Angriffsdrohnen, fast 1.100 lenkbare Fliegerbomben und zwei Raketen gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb Selenskyj auf der Plattform X. Dies zeige, wie wichtig der Schutz des Luftraums weiterhin sei.