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Hat jemand Feuerwehrmann gesagt?

Bundesliga-Ikone Felix Magath (72) hat sich im Interview bei „RTL“ als Trainer von Werder Bremen ins Gespräch gebracht. Magath: „Da muss ein erfahrener Mann her, der die Situation kennt. Ich fühle mich immer noch einigermaßen fit. Nicht mehr so, wie vor 40 Jahren, aber trotzdem glaube ich, dass ich noch klar im Kopf bin. Von daher bin ich nicht abgeneigt.“

An der Weser hat man sich nach zehn sieglosen Spielen von Cheftrainer Horst Steffen (56) getrennt, trotz des Last-Minute-1:1 am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach. Der einstige Elversberger hatte erst am Saisonbeginn Ole Werner (37/inzwischen RB Leipzig) abgelöst.

Horst Steffen (56) ist nicht mehr Trainer in Bremen

Horst Steffen (56) ist nicht mehr Trainer in Bremen

Foto: WITTERS

Auch Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz (45) ließ sich die Möglichkeit offen, einen Feuerwehrmann zu holen. Fritz am Sonntag: „Es könnte sein. Das ist noch offen. Ziel ist es ganz klar, eine externe Lösung zu finden. Wir werden Gespräche führen und müssen schauen, was wir mit unseren wirtschaftlichen Möglichkeiten umsetzen können.“

Magath erinnert an die Worte des Bundeskanzlers!

Magath beruft sich bei seinem Comeback-Versuch auch auf Friedrich Merz. Magath: „Unser Kanzler sagt, dass wir mehr arbeiten sollen. Da stelle ich mich gern zur Verfügung und sage: ‚Ich möchte mehr arbeiten.‘ Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich der Meinung bin, dass ich jedem Verein in der Bundesliga helfen kann.“

Seine letzte Station in der Bundesliga war 2021/22 bei Hertha BSC. Damals führte er die „alte Dame“ in der Relegation gegen „seinen“ Hamburger SV (303 Bundesligaspiele als Profi) zum Klassenerhalt. Aktuell ist er seit August 2025 Sportvorstand bei seinem Heimatverein Viktoria Aschaffenburg (Regionalliga Bayern, Platz 16).

In seiner Karriere als Trainer rettete er zuvor bereits den HSV, Eintracht Frankfurt und VfB Stuttgart vor dem Abstieg.

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Auch bei Werder Bremen ist er kein Unbekannter. In der Saison 1998/99 war er für 26 Pflichtspiele Trainer. Zwar führte er die Mannschaft damals ins Pokalfinale gegen den FC Bayern (6:5 n.E.), wurde aber noch vor dem Endspiel nach vier Bundesliga-Pleiten in Serie entlassen. Auf ihn folgte Thomas Schaaf (64). Der Rest ist Werder-Geschichte.

Ob Felix Magath noch einmal ein neues Kapitel bei Werder schreiben darf, ist dann wohl doch eher unwahrscheinlich.

Spannende Idee: Wer wird neuer Werder-Trainer?

Quelle: BILD01.02.2026