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Plötzlich könnte es im Bundesliga-Meisterkampf wieder richtig spannend werden. Nach dem Zitter-Sieg gegen Schlusslicht Heidenheim (3:2) hat Borussia Dortmund nur noch sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bayern.
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Denn der Rekordmeister leistete sich am Samstag beim HSV einen Ausrutscher (2:2), bleibt so erstmal in dieser Bundesliga-Saison 2 Spiele in Serie ohne Sieg. Das nutzt der BVB mit dem Sieg gegen Heidenheim aus. Nico Schlotterbeck (26) schickt nach Abpfiff sogar eine Meister-Ansage Richtung München.
Der Dortmund-Kapitän bei DAZN: „Man muss als BVB langsam auch mal den Anspruch haben, den Fans zu sagen, wir wollen Meister werden. Die Jungs und ich wollen angreifen. Die Bayern spielen nächste Woche gegen Hoffenheim (So., 17.30 Uhr, d. Red.). Natürlich müssen wir weiter punkten, aber wir probieren da zu sein. Und die Bayern kommen noch zu uns.“ Hintergrund: Am 28. Februar (18.30 Uhr) steigt das direkte Duell zwischen den Bayern und dem BVB in Dortmund.
Schlotterbeck: „Vielleicht fangen die Bayern an, langsam auch mal zu überlegen“
Dabei weiß aber auch Schlotterbeck, dass sich der BVB im Vergleich zum Zitter-Sieg gegen Heidenheim steigern muss, wenn sie wirklich nochmal ein Wörtchen im Meisterkampf mitreden wollen: „Wir haben heute natürlich glücklich gewonnen. Aber das ist mir scheiß egal. Vielleicht fangen die Bayern an, langsam auch mal zu überlegen.“
Nicht die erste Schlotterbeck-Ansage an die Bayern im Meisterkampf. Denn schon nach der ersten Liga-Pleite der Bayern am vergangenen Wochenende gegen Augsburg (1:2) hatte der Nationalspieler (23 Länderspiele) gesagt: „Wir freuen uns. Ich will einfach so lang wie möglich dran bleiben. Ganz weg sind sie nicht, sie sind ein bisschen enteilt, aber wir wollen einfach dran bleiben.“
Damals betrug der Rückstand des BVB auf die Bayern noch acht Punkte. Nun ist der Vorsprung um zwei weitere Zähler geschmolzen …