Safari als KI-Browser? Apple plant Großes – und tritt auf die Bremse

Apple hat eine Zero-Day-Lücke im Safari-Browser geschlossen. (Foto: Shutterstock / kovop58)

Während Unternehmen wie OpenAI mit Atlas, Perplexity mit Comet und Opera mit seinen KI-Erweiterungen bereits echte Surfwerkzeuge mit integrierter Nutzung großer Sprachmodelle anbieten, hält sich Apple bislang vornehm zurück – und das könnte noch eine Weile so bleiben. Laut Bloomberg plante der iPhone-Hersteller für 2026 ursprünglich einen „vollständigen Umbau“ von Safari, um den Browser „fit für die KI-Ära“ zu machen.

Geplante Funktionen für Safari

Die angedachten Neuerungen sollen umfangreich gewesen sein, so der Bericht. Der Browser soll künftig die Vertrauenswürdigkeit von Webinhalten bewerten können. Außerdem plant Apple, Informationen aus Tabs zu vernetzen und in einen Gesamtzusammenhang zu bringen. Diese Funktionen ähneln denen bereits verfügbarer KI-Browser, die es ermöglichen, über geöffnete Tabs hinweg mit Inhalten zu interagieren oder per Chatbot direkte Anfragen zu stellen – Features, die in Safari bisher komplett fehlen.

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Nach Angaben von Bloomberg wurden „einige“ der Arbeiten am Safari-Projekt auf Anweisung von Apples Softwarechef Craig Federighi zunächst pausiert. Bis zur Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2026 bleibt jedoch noch Zeit für eine mögliche Wiederaufnahme des Vorhabens. Das Safari-Projekt ist Teil der „World Knowledge Answers“-Initiative, die ursprünglich als direkte Konkurrenz zu ChatGPT und Perplexity gedacht war, aber auf Apples eigenen Sprachmodellen basiert, hieß es.

Strategiewechsel: Google statt eigene KI

Apple verfolgt nun eine neue Strategie, bei der die eigenen Large Language Models (LLMs) durch Google-Gemini-Technologie ersetzt werden sollen. Den Anfang sollen die sogenannten Apple Foundation Models 10 machen, die auf Apples eigenen KI-Servern laufen. Dabei handelt es sich offenbar noch nicht um das aktuelle Gemini 3 Pro, sondern um frühere Varianten. Mit dieser Technologie soll Siri in iOS 26.4 endlich verbessert werden.

Die größeren Änderungen plant Apple laut Bloomberg aber erst für iOS 27, macOS 27 und iPadOS 27 ab Herbst. Dann soll Siri zu einem „echten“ Chatbot werden. Die Hintergrundtechnologie werde dann laut Bericht zu Google ausgelagert, wo ein speziell für Apple konfiguriertes Gemini-3-Pro-Modell – intern als Apple Foundation Models 11 bezeichnet – auf den TPU-Servern des Suchkonzerns laufen werde. Diese Server sind für Gemini optimiert. Unklar bleibt, ob Gemini-Technik letztlich auch in Safari landet.

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