Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Den ersten Abschluss hatte Freiburg, doch danach haben wir in der ersten Halbzeit das Heft des Handelns in die Hand genommen. Wir kreierten immer wieder gute Torchancen. In der zweiten Hälfte nahm ich das Spiel offener wahr. Mit zunehmender Dauer konnten wir den Druck erhöhen, speziell in den letzten 15 Minuten spielten wir viel um den Strafraum der Freiburger herum und versuchten, Lücken zu finden. Am Ende konnten wir den ‚Lucky Punch‘ durch ein traumhaftes Tor von ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) setzen. Für uns ist der Heimsieg ein ‚Big Point‘ und ich kann der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie drangeblieben ist.“

Atakan Karazor: „Es war ein Sieg des Willens und ein Last-Minute-Sieg. Wir haben die Freiburger am Strafraum eingeschnürt – und hatten letztlich das Quäntchen Glück, dass am Ende doch noch ein Tor gelang. Wir sind überglücklich, dass wir das Spiel gewonnen und uns auf Platz vier in der Tabelle geschoben haben. Jeder Einzelne auf dem Platz und auf der Bank hat alles gegeben, wir haben diesen Erfolg gemeinsam erzwungen.“

Deniz Undav: „Unser Plan ging oftmals auf, wir kamen zu vielen Chancen. Leider konnten wir uns lange Zeit nicht belohnen. Es ist überragend, dass ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) mit seinem Traumtor für die drei Punkte gesorgt hat. Bei dem Jubel mussten viele Emotionen heraus, die Energie im Team ist sehr gut. Ich möchte uns loben, wie wir gemeinsam bis zum Schluss an den Sieg geglaubt haben, auch defensiv immer hellwach blieben.“

Ermedin Demirovic: „Es war ein unfassbares Gefühl nach dem Tor. Ich mache offenbar gerne schöne Tore gegen Freiburg (lacht). Wir haben bis zum Schluss an den Sieg geglaubt, haben nach vorne gespielt und viel versucht. Das Tor zeigt, dass wir ein gutes Zusammenspiel untereinander haben und uns in Situationen bringen können – jeder legt dem anderen gerne solche Treffer auf. Wir sind ein Stück weit im ‚Flow‘, das möchten wir aufrechterhalten.“

Ramon Hendriks: „Freiburg hatte eine gute Struktur im Spiel. Es war schwer und hat Kraft gekostet, Chancen zu kreieren – und gleichzeitig immer eine gute Konterabsicherung zu haben. Es spricht für den Charakter unseres Teams, dass wir bis zum Schluss gedrückt und viel probiert haben. ‚Medo‘ (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) hat uns mit seinem Traumtor belohnt. Es ist hervorragend, wo wir aktuell in der Tabelle stehen und wie wir derzeit auftreten – so müssen wir weitermachen.“

Julian Schuster, Cheftrainer SC Freiburg: „Wir wissen, welche Energie im Stadion in Stuttgart entstehen und in welchen Rausch sich der VfB spielen kann. Wir haben uns gewehrt, hatten zudem immer wieder Balleroberungen und Umschaltmomente erzeugt. Meine Mannschaft hat es aufgrund ihrer Leistung nicht verdient, in dieser Partie als Verlierer vom Platz zu gehen. Es ist definitiv eine Leistung, auf die wir aufbauen können.“

Die nächsten Termine:

Auch die neue Woche wird für den VfB mehrere Spiele bereithalten und somit eine „englische“ sein. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale statt – die Jungs aus Cannstatt treten ab 20.45 Uhr beim Zweitligisten Holstein Kiel an. Am Samstag, 7. Februar 2026, geht’s in der Bundesliga weiter – im Rahmen des 21. Spieltages gastiert der VfB ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli in Hamburg.