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Aktuelle News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Ein russischer Angriff tötet mehrere Zivilisten. Elon Musk unternimmt neue Schritte gegen Russland.

Update, 5.18 Uhr: Nach dem Drohnen-Angriff von Russland auf einen Arbeiter-Bus bei Pawlohrad hat die Ukraine mit Empörung reagiert. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha verurteilte den Beschuss und betonte, dass der Bus „kein militärisches Ziel“ gewesen sei und die Bergleute „nur hart arbeitende Männer waren, die nach ihrer Schicht zu ihren Familien zurückkehrten“, berichtete der Kyiv Independent. Wenige Stunden zuvor war ein Bus, der Minenarbeiter transportierte, bei einem Angriff getroffen worden. Mindestens 12 Menschen kamen ums Leben, 16 weitere wurden verletzt.

Transparenzhinweis

Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine-Krieg aktuell: Schweden verspricht neues Waffenpaket

Update, 21:45 Uhr: In Stockholm bereitet man offenbar ein umfangreiches Waffenpaket für die Ukraine vor. Es soll zu den größten Lieferungen aus Schweden seit Beginn des Krieges zählen. Laut einer Meldung des ukrainischen Verteidigungsministeriums umfasse die Militärhilfe unter anderem Luftabwehrsysteme, Radartechnik und Kampfdrohnen. Darüber hinaus führe man Gespräche über eine weitere Lieferung von Kampfjets des Typs „Gripen“ sowie Meteor-Raketen, die speziell zur Abwehr russischer Bomber im Luftkampf zum Einsatz kommen könnten.

Update, 20:53 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte für kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges in Abu Dhabi angekündigt. Jetzt verkündete er noch am Sonntag mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Rustem Umjerow gesprochen zu haben.

„Für morgen habe ich eine Besprechung anberaumt, um den Rahmen der Gespräche abzustimmen und alles vorzubereiten“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache. „Am Montagabend wird das Team bereits auf dem Weg zu den Verhandlungen sein.“ Er hoffe auf Unterstützung der USA. „Vieles hängt davon ab, was die amerikanische Seite erreichen kann, damit die Menschen sowohl dem Prozess als auch den Ergebnissen vertrauen.“ 

Ukraine-Krieg aktuell: Massiver russischer Angriff fordert zivile Todesopfer

Update, 19:53 Uhr: Bei einem russischen Drohnenangriff auf die zentralukrainische Stadt Pawlohrad sind nach offiziellen Angaben mindestens 15 Menschen getötet worden. Weitere 15 Personen seien verletzt worden, teilte die Minenleitung DTEK auf Telegram mit. Nach ersten Berichten ukrainischer Medien traf eine russische Kampfdrohne einen mit Grubenarbeitern besetzten Bus. Die Kumpel waren nach Angaben von DTEK nach dem Schichtwechsel auf dem Heimweg. Weitere Drohnen schlugen auf dem Gelände des Kohle-Bergbaus ein. Der regionale Militärverwalter Olexander Hanscha sprach auf Telegram von mindestens zwölf Toten bei dem Vorfall. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stufte den Angriff als „exemplarisches Verbrechen“ ein, das zeige, dass Russland für die Eskalation verantwortlich sei. „Das Böse muss ein Ende finden“, sagte er in seiner abendlichen Videoansprache.

Update, 17:06 Uhr: Das Unternehmen SpaceX von Tech-Multimilliardär Elon Musk hat nach übereinstimmenden Angaben Maßnahmen ergriffen, um die Nutzung von Starlink-Satelliten für russische Drohnenangriffe zu unterbinden. „Die ersten Maßnahmen zeigen bereits Wirkung“, schrieb der ukrainische Verteidigungsminister Mychailo Fedorow am Sonntag im Onlinedienst X. In Musks Richtung fügte er an: „Danke, dass Sie uns unterstützen. Sie sind ein wahrer Verfechter der Freiheit und ein wahrer Freund des ukrainischen Volkes.“

Zuvor hatte Musk selbst geschrieben: „Es scheint, dass die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu verhindern, funktioniert haben.“ Er ergänzte an die Adresse Kiews: „Lassen Sie uns wissen, wenn weitere Maßnahmen erforderlich sind.“

Ukraine-Krieg aktuell: Selenskyj verkündet neue Gespräche in Abu Dhabi

Update, 13:13 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat für Mittwoche neue Friedensgespräche in Abu Dhabi angekündigt. Die trilateralen Verhandlungen zwischen ukrainischen und russischen Vertretern sowie US-Unterhändlern sollen am 4. und 5. Februar stattfinden. „Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näher bringt“, teilte Selenskyj über Telegram mit.

Update, 11:43 Uhr: Die Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau sind auf Mittwoch (4. Februar) verschoben. Das teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj jetzt mit, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.

Update, 10:21 Uhr: Elon Musk hat die erfolgreiche Blockierung der russischen Starlink-Nutzung bestätigt. Der SpaceX-Chef erklärte auf der Plattform X, die Maßnahmen gegen die unbefugte Nutzung des Satelliten-Internets durch Russland würden Wirkung zeigen.

„Es sieht so aus, als hätten die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, funktioniert“, teilte Musk mit. Die Ukraine hatte zuvor mit dem US-Raumfahrtunternehmen zusammengearbeitet, um zu verhindern, dass Russland Starlink zur Steuerung von Drohnen nutzt, wie Reuters berichtet.

Ukraine-Krieg aktuell: Weitere Todesopfer in Dnipro nach Drohnenangriffen

Update, 9:35 Uhr: Russische Drohnenangriffe haben in der zentralukrainischen Stadt Dnipro mindestens zwei Todesopfer gefordert. Ein Mann und eine Frau sind bei den Attacken ums Leben gekommen, wie der Chef der örtlichen Militärverwaltung, Olexandr Ganscha, am Sonntag mitteilte.

Die feindlichen Drohnen setzten ein Wohnhaus in Brand und beschädigten zwei weitere Gebäude sowie ein Fahrzeug. Ganscha gab die Informationen über den Onlinedienst Telegram bekannt.

Ukraine-Krieg: Die Ursprünge des Konflikts mit RusslandProteste auf dem Maidan-Platz in Kiew, Ukraine, 2014Fotostrecke ansehenStromausfälle und Ukraine und Moldau – technische Probleme sind Ursache

Update, 7:59 Uhr: Großflächige Stromausfälle haben am Samstag (31. Januar) Teile der Ukraine und Moldaus lahmgelegt. Die Behörden haben einen direkten Zusammenhang mit Kampfhandlungen ausgeschlossen und führen den Vorfall auf technische Probleme zurück.

Moskau und Kiew verhandeln weiter

Update, 1. Februar, 7:08 Uhr: Unterhändler Moskaus und Kiews wollen heute in Abu Dhabi neue direkte Gespräche über ein Ende des Ukraine-Kriegs führen. Die Verhandlungen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate werden von den USA vermittelt.

Ukraine-Krieg aktuell: Gut 3500 Gebäude in Kiew von Strom abgeschnitten

Update, 22:10 Uhr: In Kiew sind nach einem großen Stromausfall zahlreiche Haushalte ohne Heizung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj informierte in seiner abendlichen Videobotschaft, dass fast 3.500 Gebäude in verschiedenen Teilen der Millionenstadt betroffen seien.

Update, 18:18 Uhr: Wolodymyr Selenskyj hat direkte Verhandlungen mit Wladimir Putin für eine Lösung der Territorialfragen im Ukraine-Krieg als unumgänglich bezeichnet. Der ukrainische Präsident betonte gegenüber dem tschechischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Český rozhlas, dass ohne direkten Kontakt zum russischen Staatschef keine Einigung über territoriale Streitpunkte möglich sei. Die Ukraine zeige sich offen für Gespräche in jedem Format unter Beteiligung Russlands und der USA, sagte Selenskyj. „Mindestens müssen wir in der Lage sein, in dem einen oder anderen Format Kontakt mit dem Oberhaupt des russischen Staates zu haben“, betonte der ukrainische Präsident.

Stromausfall in Ukraine hat Auswirkungen auf Moldau

Update, 17:37 Uhr: Ein großflächiger Stromausfall in Moldau wurde durch den Zusammenbruch des ukrainischen Stromnetzes verursacht. Am Freitagvormittag war die Hauptstadt Chișinău zeitweise ohne Elektrizität, was zum Ausfall von Oberleitungsbussen und Ampeln führte.

Gespräche zwischen Russland und den USA: Putins Unterhändler in Florida

Update, 15:11 Uhr: Der großflächige Stromausfall hat auch Kiew hart getroffen. Eine Anwohnerin erklärte gegenüber Kyiv Independent, dass sie in der U-Bahn saß, als der Strom ausfiel – die Menschen seien nicht in Panik verfallen. „Aber natürlich stehen alle unter Schock. Es gibt fast kein Mobilfunknetz mehr.“ Der staatliche ukrainische Netzbetreiber Ukrenergo teilte gegen 14 Uhr Ortszeit derweil mit, dass in Kiew und der umliegenden Region sowie in den Gebieten Tscherkassy, ​​Tscherniwzi, Schytomyr und Charkiw Notstromabschaltungen in Kraft seien.

Stromausfall in der Ukraine – wohl technische Probleme als Ursache

Update, 14:11 Uhr: Die Ukraine ist im Krieg mit Russland von einem schwerwiegenden Ausfall des Stromnetzes betroffen. Wie es heißt, sind gegenwärtig weite Teile des Landes von Stromausfällen betroffen. Die Ursachen des Stromausfalls sind noch unbekannt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, er sei von Premierministerin Julia Swrydenko und Energieminister Denys Schmyhal über die Notlage im ukrainischen Stromnetz informiert worden. Demnach gebe es technische Probleme an den Leitungen zwischen der Ukraine und Moldau.

Lage an der Ukraine-Front: Russland mit neuer Strategie

Update, 11:10 Uhr: Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine, General Oleksandr Syrsky, hat über die aktuelle Lage im Ukraine-Krieg informiert. „Wir haben die operative Lage detailliert analysiert und die praktischen Erfahrungen aus dem Vorgehen unter den komplexen und dynamischen Bedingungen moderner Kampfhandlungen zusammengefasst“, erklärte der Soldat laut Kyiv Post. Wie es weiter heißt, würde man zudem auf eine veränderte Taktik Russlands reagieren. Die Truppen von Wladimir Putin würden gegenwärtig die Reserve aufbauen und vermehrt auf Offensivaktionen setzen, so Syrsky. Aus diesem Grund wurden prioritäre Maßnahmen zur Stärkung der Verteidigungskraft veranlasst.

Update, 9:38 Uhr: In der Nacht zum 31. Januar hat Russland im Ukraine-Krieg laut Angaben der ukrainischen Luftwaffe mit 85 Drohnen angegriffen. Wie es weiter heißt, gelang es den ukrainischen Streitkräften, 65 davon zu zerstören oder zu stören. Der Angriff dauerte auch am Morgen noch an, da sich noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden.

Derweil wurde bekannt, dass die EU ein neues Sanktionspaket vorbereitet, um den Druck auf Russlands Wirtschaft zu erhöhen. Laut Bloomberg sind neue Beschränkungen für russische Banken, Ölkonzerne und Finanzinstitute in Drittländern vorgesehen.

Ukraine-Krieg aktuell: Russlands Verluste steigen weiter

Update, 8:42 Uhr: Russlands Verluste im Ukraine-Krieg steigen weiter. Wie aus den Angaben des ukrainischen Generalstabs auf Facebook hervorgeht, hat die Armee von Wladimir Putin im Verlauf des vergangenen Tages 880 Soldaten verloren. Die Kämpfer wurden entweder getötet oder verwundet. Die gesamten Verluste Russlands haben sich damit seit Beginn der Kämpfe am 24. Februar 2022 auf etwa 1.239.590 erhöht. Putins Truppen haben zudem 11.619 Panzer, 23.977 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 36.768 Artilleriesysteme verloren.

Update, 7:30 Uhr: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin „Terror“ gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe Putin die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie zuvor kaum im Ukraine-Krieg. „Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad“, sagte Pistorius dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Aktuelle Lage im Ukraine-Krieg: FSB-Terrorzelle aufgedeckt – Geheimdienst verhindert Anschläge in Odessa

Update, 31. Januar, 6:10 Uhr: Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat drei mutmaßliche russische Agenten in Odessa festgenommen. Die Männer sollen im Auftrag des russischen Geheimdienstes FSB Terroranschläge gegen ukrainische Spezialeinheiten und deren Familien geplant haben. Die Verdächtigen wollten laut SBU mit ferngezündeten Sprengsätzen Autos und Wohnungen von Militärangehörigen angreifen, um Panik in der Zivilbevölkerung zu verbreiten. Bei der Festnahme stellten die Ermittler Sprengstoff und Mobiltelefone sicher. Den Männern droht wegen Hochverrats unter Kriegsrecht eine lebenslange Haftstrafe.

Stromgeneratoren für Kiew aus Polen eingetroffen

Update, 18:05 Uhr: Russlands Präsident Wladimir Putin hat in der Ukraine ein schlechtes Image. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gallup bewerten 99 Prozent der Befragten den Kreml-Machthaber negativ. US-Präsident Donald Trump stößt bei 72 Prozent auf Ablehnung, Chinas Staatschef Xi Jinping sogar bei 80 Prozent. Die Umfrage wurde laut Gallup vom 11. bis 14. November 2025 telefonisch unter 1.000 ukrainischen Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt und war Teil einer weltweiten Studie, die in 58 Ländern erhoben wurde. Putin kommt laut den Gallup-Zahlen auf eher schlechte Zustimmungswerte. Rund zwei Drittel der Befragten lehnen Russlands Präsidenten ab.

Update, 16:55 Uhr: In Kiew ist eine erste Lieferung von Stromgeneratoren aus Polen eingetroffen. Sie sollen dabei helfen, die Energieversorgung sicherzustellen. Die Infrastruktur der Hauptstadt ist seit Wochen Angriffen Russlands ausgesetzt. Heizung und Stromversorgung fallen in vielen Vierteln immer wieder aus. „Diese Notstromquellen werden es der Stadt ermöglichen, die Widerstandsfähigkeit kritischer Einrichtungen, sozialer Institutionen und Wohngebäude zu stärken“, sagte Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko laut Ukrainska Pravda.