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Unter anderem in Frankfurt und Wiesbaden werden am Montag, 2. Februar, Dienste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bestreikt.
Frankfurt/Wiesbaden
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
- S-Bahn-Verkehr eingeschränkt – Schienenbruch an der Konstablerwache sorgt für Ausfälle
Update, 8.35 Uhr: Von dem Warnstreik am Montag sind nahezu alle 16 Bundesländer betroffen, wie Verdi mitteilte. Eine Ausnahme gibt es allerdings im Norden Deutschlands. Für die etwa 5.000 Beschäftigten dort gelte noch die Friedenspflicht.
Update, 7.47 Uhr: In Frankfurt bleiben heute mit Beginn der Frühschicht Straßenbahnen und U-Bahnen in den Depots. Mit dem Warnstreik soll den Forderungen zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Nachdruck verliehen werden.
Die ÖPNV-Verhandlungen werden von Verdi parallel in allen Bundesländern geführt. In Hessen geht es diesmal jedoch nicht um die Gehälter der Beschäftigten, sondern um die Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag. Am Donnerstag hatte die zweite Verhandlungsrunde in Hessen zwar ein Angebot der Arbeitgeber, aber kein Ergebnis gebracht.
S-Bahn-Verkehr eingeschränkt
Update, 7.30 Uhr: Während die S-Bahnen in Frankfurt am Montag eigentlich als Alternative zu den bestreikten Bussen und U-Bahnen genutzt werden können, meldet der RMV am Morgen Einschränkungen im S-Bahnverkehr.
Wegen eines Schienenbruchs an der Konstablerwache komme es laut Verkehrsverbund zu Umleitungen, Verspätungen und Ausfällen. Die Züge der Linie S5 fahren zu Betriebsbeginn nur bis Frankfurt Rödelheim. Die Züge der Linie S2 fahren zwischen „Offenbach Hauptbahnhof“ und „Dietzenbach“.
ÖPNV in Frankfurt eingeschränkt
Update von Montag, 2. Februar, 7.12 Uhr: In mehreren deutschen Städten wird an diesem Montag der öffentliche Nahverkehr bestreikt (siehe Erstmeldung). Fahrgäste müssen sich auf massive Einschränkungen einstellen. In Frankfurt fallen U-Bahnen und Straßenbahnen komplett aus. Wer dennoch mobil bleiben will, kann auf S-Bahnen, Regionalzüge sowie die privatrechtlich betriebenen Busse ausweichen.
Die Nahverkehrsgesellschaft traffiq warnt allerdings vor überfüllten Fahrzeugen. Bei den weiterhin verkehrenden Transportmitteln ist mit erhöhtem Fahrgastaufkommen zu rechnen. Auch regionale Buslinien und Express-Busse stehen als Alternative zur Verfügung.
Fahrgästen wird dringend geraten, sich unmittelbar vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren. Eine praktische Möglichkeit bietet die Online-Fahrtauskunft auf der Website rmv.de. Dort können Nutzer gezielt jene Verkehrsmittel ausblenden, die vom Streik betroffen sind, und erhalten so eine aktuelle Reiseplanung.
ÖPNV-Streik in Hessen am Montag
Erstmeldung von Montag, 2. Februar, 5.24 Uhr: Fahrgäste des Öffentlichen Nahverkehrs in Frankfurt und Wiesbaden müssen sich am Montag, 2. Februar, auf Ausfälle und Verspätungen einrichten. Alle Entwicklungen des Tages gibt es hier im News-Ticker.
In Frankfurt werden am Montag, 2. Februar, U- und Straßenbahnen betreikt. © Imago
Wann beginnt der Streik am Montag? Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der kommunalen Verkehrsbetriebe in Frankfurt, Kassel, Wiesbaden, Gießen und Marburg aufgerufen, mit der Frühschicht die Arbeit niederzulegen. Damit soll den Forderungen zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) Nachdruck verliehen werden. Gestreikt wird also ab den frühen Morgenstunden bis Fahrtende.
Die ÖPNV-Verhandlungen werden von Verdi parallel in allen Bundesländern geführt. Es geht in Hessen um die Arbeitsbedingungen nach dem Manteltarifvertrag. Am Donnerstag, 29. Januar, hatte die zweite Verhandlungsrunde in Hessen zwar ein Angebot der Arbeitgeber, aber kein Ergebnis gebracht.