1. Startseite
  2. Frankfurt

DruckenTeilen

Frankfurt erlebt winterliche Wetterbedingungen. Gefrierender Regen könnte immer wieder für Glatteis sorgen. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein.

Frankfurt – Frankfurt steht unter dem Einfluss atlantischer Tiefdruckgebiete, die feuchte und mäßig kalte Luft nach Hessen führen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für das Rhein-Main-Gebiet zuletzt noch eine amtliche Warnung vor Glätte ausgegeben, am Montagvormittag (2. Februar) auslief. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -1 und +5 Grad, wobei wechselnd bis stark bewölkte Verhältnisse herrschen.

In einigen Teilen Hessens sorgt noch geringfügiger Schneefall für glatte Straßen und Gehwege. Oberhalb von 400 Metern sind lokal 1 bis 3 Zentimeter Neuschnee möglich. Die Lage ist aber deutlich entspannter als in der vergangenen Woche. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südöstlichen Richtungen, in den Kammlagen des Berglands können jedoch starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h auftreten.

Zeitweise Warnung vor gefährlichen Straßenverhältnissen rund um Frankfurt

Die kommende Nacht bringt für Frankfurt und ganz Hessen verbreitet leichten Frost zwischen 0 und -4 Grad. Im Rhein-Main-Gebiet kann es stellenweise auch frostfrei bleiben. Dennoch hält der DWD örtliche Glätte durch überfrierende Nässe oder Reif für möglich. Eventuell kritisch wird die Situation am Dienstagmorgen (3. Februar): Im Südwesten Hessens ist gefrierender Regen mit Glatteisbildung möglich.

Der Dienstag selbst gestaltet sich für Frankfurt erneut herausfordernd. Von Südwesten her breiten sich Niederschläge nordostwärts aus, die anfangs als gefrierender Regen mit Glatteisbildung auftreten können. Im Tagesverlauf geht der Niederschlag oft in Schnee über, wobei in höheren Lagen 1 bis 5 Zentimeter Neuschnee erwartet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen -2 und +4 Grad.

Frostige Nacht in Frankfurt steht bevorWinterdienst in BrandenburgDie Woche startet in Frankfurt und anderen Teilen des Rhein-Main-Gebiets wieder mit Glättegefahr. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa/ZB

Der Mittwoch (4. Februar) beginnt im Norden Hessens mit stark bewölktem Himmel und abziehenden Niederschlägen. Hier besteht die Gefahr markanter Glätte durch gefrierenden Regen. Frankfurt profitiert dagegen von seiner Lage im Rhein-Main-Gebiet: Hier wird es heiter bis wolkig und niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen deutlich an – am Rhein werden bis zu 9 Grad erreicht, während es im Norden nur um 3 Grad bleiben.

Die Nacht zum Donnerstag (5. Februar) bringt erneut Wetterkapriolen: Aus Osten zieht Schneefall auf, der teils 1 bis 4 Zentimeter Neuschnee mit sich bringt. Die Temperaturen fallen auf 0 bis -4 Grad, am Rhein und Main um 1 Grad. Örtlich besteht wieder Glättegefahr. Der Donnerstag selbst zeigt sich stark bewölkt bis bedeckt mit zeitweise geringen Niederschlägen, die vor allem im Norden und Osten als Schnee fallen können.

Frankfurt in Zone zwischen milderer Luft aus Südwest und kälterer aus Nordost

Die Wetterprognose für Frankfurt zeigt in den kommenden Tagen also Winterwetter mit häufigen Möglichkeiten von Glätte und Frost. Autofahrer und Fußgänger sollten besonders vorsichtig sein und sich auf glatte Straßen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt, die aktuellen Warnungen regelmäßig zu verfolgen, da sich die Situation schnell ändern kann.

Die Trendvorhersage deutet auf weiterhin wechselhafte Bedingungen hin. Besonders kritisch bleibt die Glättegefahr durch gefrierenden Regen, die vor allem in den frühen Morgenstunden und nachts auftritt. Frankfurt liegt dabei in einer Zone, in der sich mildere Luft aus dem Südwesten und kältere Luft aus dem Nordosten treffen – eine Konstellation, die häufig zu gefährlichen Wetterbedingungen führt.