Es gebe nun Vermittler – befreundete Länder in der Region –, die versuchten, dieses Vertrauen aufzubauen, sagte Araghtschi weiter. Sie übermitteln nach Darstellung des Ministers Botschaften zwischen den beiden Staaten und versuchen, den Boden für bedeutungsvolle Verhandlungen zu bereiten. Araghtschi bezeichnete diese Gespräche als „fruchtbar“. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende vor Journalisten ebenfalls gesagt, dass es Gespräche gebe.

Am Samstag hatte Katars Außenminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani in Teheran Araghtschi sowie den Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, getroffen. Katar unterhält gute Beziehungen sowohl zur Islamischen Republik als auch nach Washington. Schon in der Vergangenheit hatte der kleine Golfstaat zwischen beiden Ländern vermittelt.

Nach US-Zolldrohungen gegen Kubas Öllieferanten kündigt Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum neue humanitäre Hilfslieferungen für die sozialistische Karibikinsel an. „In dieser Woche planen wir humanitäre Hilfe für Kuba (…) in Form von Lebensmitteln und anderen Produkten, während wir auf diplomatischem Wege alles regeln, was mit der Lieferung von Öl aus humanitären Gründen zu tun hat“, sagte Sheinbaum bei einer Veranstaltung in Guaymas im Bundesstaat Sonora.

Die Staatschefin erklärte, die notwendigen Vorbereitungen für den Versand von Hilfsgütern und grundlegenden Versorgungsgütern für die kubanische Bevölkerung liefen bereits. Zugleich bestritt sie, mit US-Präsident Donald Trump über die Lage auf der Karibikinsel gesprochen zu haben. Hintergrund sind US-Zollandrohungen gegen Länder, die Kuba mit Erdöl beliefern. Mexiko zählt zu den größten Öllieferanten des von der Kommunistischen Partei regierten Staates und ist zugleich der wichtigste Handelspartner der Vereinigten Staaten. Sheinbaum hatte zuletzt vor einer humanitären Krise großen Ausmaßes auf Kuba gewarnt.