Stoppt das KEK26 rettet Hannovers Kleingärten

Stoppt das KEK26 rettet Hannovers Kleingärten

Die Stadt Hannover plant, mehrere Hundert Kleingarten-Parzellen für den Bau von etwa 1800 neuen Wohnungen an vier Standorten aufzugeben. Das geht aus dem aktuellen Kleingartenentwicklungskonzept hervor.

Durch das KEK26+ verlieren rund 650 Pächter ihre Kleingärten, um Flächen für den Wohnungsbau bereitzustellen. Besonders betroffen sind Vereine in Burg, Kirchrode und Vahrenwald. Den Betroffenen werden Ersatzgärten in Aussicht gestellt. In den betroffenen Kleingartenvereinen sorgt das für große Unruhe und Widerstand. Viele Kleingärtner fürchten um ihre Parzellen, die für das Vorhaben weichen müssten. Besonders betroffen sind Vereine in Burg, Kirchrode und Vahrenwald.

Die Vereinsvorsitzenden äußern ihren Unmut und kündigen Widerstand an, da zudem Ersatzflächen fehlen und lange Wartelisten bestehen. Die Stadt und der Bezirksverband betonen, dass keine Gärten geräumt werden, bevor Ersatz bereitsteht und Entschädigungen gezahlt werden. Trotz dieser Regelung sehen sich die Kleingärtner nicht ausreichend eingebunden oder informiert. Die Stadt kalkuliert Kosten von 38.500 bis 50.500 Euro pro Ersatzgarten und sieht zudem Entschädigungen für das Inventar vor. Das Konzept soll für Planungssicherheit und faire Bedingungen sorgen, aber die Diskussionen um den Verlust der Gärten halten an.

Zur Petition

Die Petition fordert: Die bestehenden Kleingärten müssen in ihrer aktuellen Form erhalten bleiben – sie dürfen weder bebaut, verkleinert noch an einen anderen Ort verlegt werden. Weder die Zahl noch die Fläche oder der Standort der Parzellen dürfen angetastet werden. Der Schutz von kulturellem Erbe, Tradition und biologischer Vielfalt wiegt schwerer als die kurzfristige Bereitstellung von Bauflächen.
Der Appel richtet sich an alle Mitglieder des Rates der Stadt Hannover, das KEK26+ abzulehnen und stattdessen ernsthaft Alternativen auf bereits versiegelten oder brachliegenden Flächen zu prüfen. Jeder einzelne Garten verdient es, erhalten zu bleiben.

Bildquellen:

  • Stoppt das KEK26 rettet Hannovers Kleingärten: OpenPetition – Kleingärtnerverein Feierabend e.V.