Alte Oper Frankfurt
Jasmin Schülke /
2. Februar 2026, 12.30 Uhr
„Eh‘ ich mich uffresch, is es mir lieber egal!“: Walter Renneisen – Grimme-Preisträger und ausgezeichnet mit dem Rheingau Musik Preis bringt zum UNESCO Welttag der Muttersprache am 21. Februar ein passendes Programm auf die Bühne. Im Mittelpunkt: Frankfodderisch. Und natürlich der Schauspieler selbst und sein Humor. Kostproben gefällig? „Unser Jüngster ist Linkshänder.“ – „Mein Mann aach, uff alle zwaa Seite“ oder eine Selbsterkenntnis „Ohne Hirn is mer wie bleed“. Seine Weisheit „Eh‘ ich mich uffresch, is es mir lieber egal!“ ist mittlerweile ein vielzitierter Spruch. Renneisen wird im März 86 Jahre, doch sein Elan und die Begeisterung für die Frankfurter Mundart ist ungebrochen.
Ein Abend voller Literatur, Musik und Humor
Bei der Veranstaltung zitiert Renneisen Frankfurter Schriftsteller, wie Friedrich Stolze, Robert Gernhardt, Johann Wolfgang von Goethe (hier stellt sich die Frage: sprach Goethe Hessisch?). Auch regionale Feinheiten und Feindschaften werden behandelt. Der Sachsenhäuser blickt über den Main und sagt zu seiner Frau: „In Frankfurt möschte isch nischt leben!“
Mit dabei ist die Barrelhouse Jazzband, die seit 1953 nicht nur auf heimischen Bühnen zu sehen ist, sondern mittlerweile in 58 Ländern gespielt hat. Als wäre das nicht genug, greift Renneisen selbst zu Trompete, Gitarre oder Kontrabass, spielt Klavier, sogar auf einem echten Kuhhorn und einer Tenor-Blockflöte. Ein Abend, der nicht nur Hessen begeistert dürfte – Regionales ist oft das Universellste.
Info
Deutschland, Dein Frankfurterisch,
Walter Renneisen und die Barrelhouse Jazzband
Samstag, 21. Februar, Alte Oper Frankfurt.
Tickets: www.alteoper.de