Die Stadt Augsburg geht davon aus, dass die anstehende Sanierung der Freilichtbühne den Bestandsschutz hinsichtlich des Lärmschutzes nicht hinfällig machen wird. Wie berichtet gab es in der Vergangenheit erhebliche Vorbehalte, zusätzliche Konzerte zuzulassen, nachdem die Stadt Klagen von Nachbarn befürchtete. Man werde im Zuge der Sanierung notwendige schalltechnische Untersuchungen vornehmen und erforderliche Verbesserungen einplanen, so die Stadt. Grundsätzlich gehe man auch von einem rückwirkenden Bestandsschutz für die Spielstätte aus, auch wenn diese in großen Teilen erneuert wird.

Die Zahl von rund 2100 Sitzplätzen dürfte bleiben

Inwieweit die Zahl von 2100 Sitzplätzen künftig gehalten werden kann, sei noch offen, man gehe aber nicht von massiven Veränderungen aus, so Baureferent Steffen Kercher (parteilos) zuletzt. Womöglich seien im Zuge einer Optimierung sogar zusätzliche Plätze möglich. Hintergrund ist, dass Fluchtwege bei einem Neubau der Tribüne wohl etwas breiter geplant werden müssen, allerdings nicht in einem wesentlichen Maß.

Unterdessen äußerte sich auch die V-Partei³ zur Schließung. Noch vor der Kommunalwahl wolle man Zahlen und einen Zeitplan für eine Sanierung vorgelegt bekommen. Dazu gehöre auch ein Finanzierungsplan. Grundsätzlich sei nun der Zeitpunkt gekommen, um alle laufenden und geplanten Großprojekte auf den Prüfstand zu stellen. Prestigeprojekte könne sich Augsburg nicht mehr leisten.

  • Stefan Krog

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