Die Kasse Nord des Karlsruher Zoos am Kongresszentrum ist ab Montag, 2. Februar, zukünftig montags bis freitags nicht mehr personell besetzt, wie die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung bekannt gibt. Grund sind Einsparungen, die Teil der Sparmaßnahmen der Stadt sind. Für einen barrierefreien Zugang müssen Zoobesucher auf die anderen Eingänge ausweichen.
ka-news hat beim Zoo zu den Einsparungen und weiteren Einschränkungen für die Gäste nachgefragt.
Was ändert sich an der Kasse Nord?
Ein Selbsteinlass ist an der Kasse Nord auch ohne Personal möglich, wenn die Besucher ein Online-Ticket oder eine Jahreskarte besitzen. Ein barrierefreier Eintritt ist damit jedoch nicht möglich.
- montags bis freitags: Selbsteinlass

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Unter der Woche kein barrierefreier Zugang für Kinderwagen an der Kasse Nord (Archivbild)
Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
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Unter der Woche kein barrierefreier Zugang für Kinderwagen an der Kasse Nord (Archivbild)
Foto: Silvia Marks/dpa-tmn
An folgenden Tagen ist die Kasse besetzt und somit von der Neuregelung ausgenommen:
- Wochenenden
- Feier- und Brückentagen
- baden-württembergischen Schulferien
Die Schließung der Kasse Nord ist Teil der beschlossenen Sparmaßnahmen, wie der Zoo auf eine Anfrage der Redaktion mitteilt. „Ob und wann die städtischen Finanzen eine Rückkehr zum Kassenbetrieb zulassen, ist unklar“, teilt Pressesprecher Timo Deible der Redaktion mit.
Barrierefreier Zugang über Südeingang und Eingang Ost
An der Kasse Süd am Hauptbahnhof werden die bisherigen Regelungen beibehalten. Die Kasse ist von 9 bis 16 Uhr besetzt. Dort kann auch jederzeit mit Kinderwagen oder Rollstuhl die Anlage betreten werden.

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Zoo-Eingang am Bahnhofsplatz in Karlsruhe.
Foto: Thomas Riedel
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Zoo-Eingang am Bahnhofsplatz in Karlsruhe.
Foto: Thomas Riedel
Der Eingang Ost wurde vor einigen Jahren als barrierefreier Selbsteinlass umgebaut. Dort der Zugang mit Kinderwagen und Rollstuhl von 10 bius 12 Uhr sowie von 13 bis 15:30 Uhr möglich. Über eine Videoschaltung kann dort eine separate und größere Vereinzelungsanlage genutzt werden.
Einsparungen trotz Besucherrekord?
An den Einsparungen ändert auch der Besucherrekord nichts, den der Zoo im Jahr 2025 verzeichnete. „Der Rekord an Besuchen 2025 liegt nur knapp über der Gästezahl von 2024, die bereits sehr gut war“, erklärt Deible. Die hohen Besucherzahlen seien zudem ein „wichtiger Baustein“, um die steigenden Kosten und die knappen kommunalen Haushaltsmittel zumindest teilweise zu kompensieren.

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Besucherrekkord im Zoo Karlsruhe (Archivbild)
Foto: Marijan Murat/dpa
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Besucherrekkord im Zoo Karlsruhe (Archivbild)
Foto: Marijan Murat/dpa
Dennoch müsse der Zoo im laufenden und im kommenden Jahr mehr als eine Million Euro gegenüber dem bisherigen Etat einsparen, „der bereits nur noch sehr schwierig die Betriebs- und Energiekosten deckt“, so Deible weiter.
Im Frühjahr wird es zudem noch die Änderung geben, dass der Zoo künftig eine Stunde nach Kassenschluss verlassen werden muss. Zu weiteren Einschränkungen wird es aber vorerst nicht für die Gäste beim Besuch im Zoo geben, wie Deible der Redaktion bestätigt.
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Karlsruhe
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