TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
In der heutigen Ausgabe gibt es bei „Bares für Rares“ wieder jede Menge besonderer Raritäten mit spannenden Herkunftsgeschichten.
BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Montag, dem 2. Februar 2026, versteigert wurden.
Das ist das Highlight der Folge von heute
In dieser Sendung brachte Stephan Adler aus Nürnberg, Servicetechniker im Außendienst, ein außergewöhnliches Erbstück mit zu Horst Lichter (64): eine monumentale Vase. Das Stück kannte er seit seiner Kindheit, da es über viele Jahre im Schlafzimmer seines Onkels gestanden hatte.
Die Vase ist ein Jugendstil-Objekt aus Weichporzellan der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Entworfen wurde das Modell von Albert Klein im Jahr 1898 und von Hermann Thiele bemalt. Auffällig sind die üppigen Maispflanzen-Angarnierungen mit ihren eindrucksvollen Glasuren. Expertin Dr. Friederike Werner (63) erklärte, kleinere Beschädigungen seien für ein so filigranes Stück nahezu normal.

Diese Vase wurde zum Highlight der heutigen Sitzung
Foto: ZDF
Stephans ursprüngliche Preisvorstellung lag zunächst bei etwas über 100 Euro, später bei 2.500 bis 3.000 Euro. Umso größer war die Überraschung über die Expertise: Da es keine vergleichbaren Exemplare gibt, orientierte sich Dr. Werner an Museums- und Handelsstücken und taxierte den Wert auf 25.000 bis 30.000 Euro. Stephan zeigte sich von dieser Wendung völlig überwältigt.
Im Händlerraum begann ein intensives Bietergefecht. Nach einem Startgebot von Wolfgang Pauritsch stiegen die Preise schnell. Christian Vechtel und Elke Velten-Tönnies lieferten sich ein Duell, das Vechtel schließlich mit 12.200 Euro für sich entschied. Stephan nahm das Angebot an und zeigte sich überglücklich. Das Geld wolle er für Heavy-Metal-Konzerte, Merchandising und Musik ausgeben – und seine Enkeltochter solle ein Eis bekommen. Nach diesem besonders emotionalen Kauf benötigte selbst Horst Lichter einen Schnaps.
Alle weiteren Raritäten vom 2. Februar 2026
Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten vom 2. Februar 2026, und was die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“ dazu war:
- Barwagen: Julian Lindner aus Hamburg bot einen Barwagen aus dem Nachlass seines Großonkels an. Das Möbelstück aus den 1950er-Jahren stammt vom italienischen Designer Aldo Tura und ist mit grünem Ziegenleder sowie Messingelementen gestaltet. Expertenschätzung: Sven Deutschmanek (49) schätzte den Wert auf 600 bis 800 Euro.
- Pendeloque-Ohrhänger: Anja Daoudi aus Overath präsentierte ein Paar Pendeloque-Ohrhänger aus 585er Gold. Die Schmuckstücke stammen aus der Zeit zwischen 1900 und 1915 und wurden in den 1980er-Jahren von ihrem Vater erworben. Expertenschätzung: Dr. Heide Rezepa-Zabel (60) taxierte den Wert auf 500 bis 600 Euro.
- Elektrischer Klingelknopf: Sabine und Patrick Benz aus der Nähe von Freiburg brachten einen elektrischen Klingelknopf mit, den sie bei einer Haushaltsauflösung gefunden hatten. Das sechspassige Döschen aus 916er Silber mit blauer Guilloché-Emaille und Mondstein wurde zwischen 1908 und 1926 in St. Petersburg gefertigt. Expertenschätzung: Dr. Friederike Werner schätzte den Wert auf 600 bis 800 Euro.
- Memento-mori-Taschenuhr: Espimenia und Alex aus Pettenbach in Oberösterreich boten eine außergewöhnliche Memento-mori-Spindeluhr in Totenkopfform an. Die silberne Uhr mit Glasaugen stammt aus der Zeit zwischen 1810 und 1830 und war ein Geschenk von Alex’ verstorbenem Vater. Expertenschätzung: Sven Deutschmanek schätzte den Wert auf 1.100 bis 1.400 Euro.
- Vogelnest-Brosche: Anette Kolb aus dem Saarland brachte eine Brosche aus 750er Gelbgold mit emaillierten Vögeln in einem silbernen Nest, das mit Zuchtperlen gefüllt ist. Das Schmuckstück aus den 1950er-Jahren war ein Geschenk ihres verstorbenen Partners. Expertenschätzung: Dr. Heide Rezepa-Zabel taxierte den Wert auf 800 bis 1.000 Euro.
Ob und für wie viel Geld die Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ um 15:05 Uhr im ZDF.