Newsblog zur US-Politik
Trump: Indien will ganz auf russisches Öl verzichten
Aktualisiert am 02.02.2026 – 19:01 UhrLesedauer: 36 Min.
US-Präsident Donald Trump: Im Gegenzug für Indiens Verzicht auf russisches Öl sollen die US-Zölle auf Importe aus dem Land sinken. (Quelle: IMAGO/Office of the President of Ukraine / Avalon/imago)
Der US-Präsident verkündet ein Abkommen mit Indien. In einer ICE-Haftanstalt in Texas sind die Masern ausgebrochen. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Die USA haben sich nach Angaben von Präsident Trump auf ein Handelsabkommen mit Indien geeinigt. Demnach will Indien kein Öl mehr aus Russland kaufen, dafür aber aus Venezuela und den USA. Das teilte Trump auf seiner Plattform Truth Social mit. Im Gegenzug wollen die USA ihre Importzölle auf indische Waren von 25 auf 18 Prozent senken, so Trump. „Dies wird helfen, den Ukraine in der Ukraine zu beenden“, so Trump. Er äußerte sich nach einem Telefonat mit dem indischen Ministerpräsidenten Narendra Modi.
Modi habe zugesagt, Indiens Importzölle für US-Produkte auf Null zu senken und die geplanten Milliarden-Investitionen in die Vereinigten Staaten auszuweiten, so Trump. Das sehe eine Handelseinigung vor, die mit „sofortiger Wirkung“ in Kraft trete. Modi habe sich zudem verpflichtet, US-Produkte aus den Bereichen Energie, Technologie und Landwirtschaft sowie weitere Waren im Wert von mehr als 500 Milliarden Dollar zu kaufen, fügte Trump hinzu.
Indien war nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 zu einem der größten Abnehmer russischen Rohöls geworden. Die Einnahmen aus dem Ölgeschäft sind die wichtigste Geldquelle des Kremls im Krieg gegen die Ukraine. Eine Bestätigung aus Indien für Trumps Angaben liegt bislang nicht vor.
Neue Dokumente beleuchten Jeffrey Epsteins mutmaßliche Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Es deutet sich ein Netzwerk an, das westliche Eliten in kompromittierende Situationen bringen sollte. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Die USA wollen eine Rohstoffreserve für die Industrie aufbauen und damit unabhängiger von China werden. Dafür sei eine Anschubfinanzierung von fast zwölf Milliarden Dollar (rund zehn Milliarden Euro) geplant, teilte das Weiße Haus am Montag mit. Präsident Donald Trump wollte den Plan demnach in Kürze verkünden. Von der Reserve sollen etwa US-Autohersteller und Technologiekonzerne profitieren, die im hohen Maße auf Seltene Erden oder andere wichtige Rohstoffe wie Kobalt oder Lithium angewiesen sind, hieß es aus dem Weißen Haus. Seltene Erden sind etwa für die Herstellung von Smartphones, Elektroautos oder Kampfjets nötig.
