Rathausmitarbeiter: 49 neue Stellen im Stellenplan für 2026
Dazwischen passt kein Blatt Papier. CDU und SPD gehen Hand in Hand. Montage: KI und NGZ

Pleitestadt Gladbeck schöpft aus dem Vollen

Gladbeck – 02.02.2026 – Rathausmitarbeiter – Die CDU Gladbeck hat nun das Amt des 1. Stellvertretenden Bürgermeisters besetzen dürfen. Dafür muss sie jetzt reichlich Kröten schlucken. Vereinbart hat die CDU mit der SPD im Gegenzug, dass sie dem Haushalt der Stadt zustimmen wird.

366 Mio. Euro beträgt der Gesamtschuldenstand der Stadt Gladbeck. Aber unsere Politiker werfen mit dem nicht vorhandenen Geld um sich, als würden in jedem Büro die Goldesel täglich Euros ausscheiden.

Kostenexplosion: Wahlkampfkosten der Bürgermeisterin?

Es wurde eine Schrottimmobilie (Schwarte) für rund 1,5 Mio. Euro gekauft, die jetzt schon seit über zwei Jahren nicht vermietbar ist. Auf der Brücke der Buerschen Straße hat ein Radweg mehr als 1 Mio. Euro verschlungen.

Um das dem Wahlvolk schmackhaft zu machen, gibt die Stadt Gladbeck in 2026 sage und schreibe 842.000 Euro für ihre Öffentlichkeitsarbeit aus.

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Bei der Stadt Gladbeck gibt es bereits mehr als 1.600 Mitarbeiter – so viele wie noch nie. Und jetzt kommt der Hammer: in 2026 sollen weitere 49 Stellen eingerichtet werden – und nicht etwa für dringend benötigte Erzieherinnen. Das Wort „Sparen“ scheint im Gladbecker Stadtrat aus dem Wortschatz der Verantwortlichen gestrichen zu sein.

Zum Stichtag 30. Juni 2024 waren laut dem Statistischen Bundesamt rund 5,4 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst in Deutschland beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs von etwa 95.900 Personen gegenüber dem Vorjahr und umfasst Beamte, Richter, Soldaten sowie Tarifbeschäftigte bei Bund, Ländern und Kommunen. 

Knapp 12 % aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten im Staatsdienst. Die Stadt Gladbeck ist auf dem besten Weg, diese Quote zu erhöhen.

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