„Gebraucht ist das neue Neu!“ – mit diesem Motto liegt die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wülfrath voll im Trend. Denn Kleidungsstücke gebraucht statt neu zu kaufen und somit auch Dinge, die noch nutzbar sind, nicht wegzuwerfen, trifft den Nerv einer mehr Nachhaltigkeit anstrebenden Gesellschaft. Immer mehr Menschen hinterfragen nämlich ihr Konsumverhalten, wollen der Umwelt etwas Gutes tun und auch nebenbei ihren Geldbeutel schonen. Secondhand ist schließlich günstiger als Kleidungstücke neu zu kaufen.
Nachhaltig stöbern und einkaufen kann man deshalb beim ersten Kleidungsflohmarkt, den der Awo-Treff nun in den Räumen an der Schulstraße 13 veranstaltet. Vorgesehen ist dafür der 21. Februar, 11 bis 15 Uhr. „Wir laden herzlich zu unserem nachhaltigen Kleidungsflohmarkt ein. Entdeckt Secondhand-Schätze, gebt gut erhaltenen Kleidungsstücken ein neues Zuhause und setzt gemeinsam ein Zeichen gegen Fast Fashion“, heißt es in der Einladung. Denn gerade die sogenannte Fast Fashion, also schnell und günstig produzierte Ware, die nur kurzlebig hält, steht stark in der Kritik, ist oft umweltschädigend und stark ressourcenverschwenderisch.
Secondhand ist genau das Gegenteil: Jeder Kauf spart Ressourcen und reduziert Textilabfälle. Zudem lassen sich auf solchen Flohmärkte tolle Vintage-Teile, Trendstücke und neue Lieblingsstücke finden – fernab von der Stange. Auf der Veranstaltung kommt man zudem in den Austausch, kann inspirieren oder sich inspirieren lassen.
Um einen Verkaufsstand zu erhalten, ist eine vorherige Reservierung per E-Mail an info@awo-wuelfrath.de oder telefonisch unter 02058 775509 mit Namen und dem benötigten Platzbedarf nötig. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Awo weist drauf hin, dass echtes Leder sowie Pelze auf dem Kleiderflohmarkt allerdings nicht verkauft werden dürfen. „Wir möchten damit ein klares Zeichen für tier- und umweltfreundliche Alternativen setzen“, so das Team.