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„Ich wollte unbedingt zu RB Leipzig wechseln, als klar war, dass für mich ein Winterwechsel möglich ist“, sagt Brajan Gruda (21) über seine Leihe von Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion zurück in die Bundesliga.
Worte, die bei Transfervorstellungen üblich sind. Doch der frühere Mainzer meint es komplett ernst – wie seine verrückte Anreise aus England beweist. Statt mit dem Flieger kam der deutsche U21-Nationalspieler nach BILD-Informationen mit dem Auto aus dem Süden Englands. Ein Elf-Stunden-Ritt über 1052 Kilometer!
Begleitet von zwei Freunden war Leipzigs Transfer-Überraschung spontan bereits am Samstagabend gestartet und nach der Fahrt durch den Eurotunnel, Frankreich, Belgien und die Niederlande am Sonntagmorgen in Sachsen angekommen. Am Nachmittag folgte der Medizincheck und kurz nach Mitternacht die Vertragsunterschrift.
Gruda brennt für Leipzig
Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer (41): „Wir haben ihn schon seit mehreren Jahren auf dem Schirm und hätten ihn 2024 gern nach Leipzig geholt. Umso glücklicher sind wir jetzt, auch wenn es sich zunächst um eine Leihe handelt.“

In England hat Gruda (M.) noch Vertrag bis Sommer 2028
Foto: AP
Gruda war damals für 31,5 Mio. Euro auf die Insel gewechselt und absolvierte seitdem 45 Spiele (vier Tore und acht Vorlagen). Zu wenig, um ins Blickfeld von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) zu kommen. Der vielseitig einsetzbare Offensivmann hofft auf Spielzeit in Leipzig und könnte es so auch noch in den WM-Kader schaffen.
Gruda: „Ich fühle mich topfit, kenne bereits viele meiner neuen Mitspieler aus der Nationalmannschaft sowie der Bundesliga und möchte helfen, RB Leipzig wieder zurück nach Europa zu bringen.“
Gelingt das, dürfte auch eine feste Verpflichtung Grudas, dessen Vertrag in England noch bis 2028 läuft, im Sommer nicht ausgeschlossen sein …