
Neue Messroboter sollen die Tiefsee erkunden (Symbolbild von einem Meeresgrund) (imago stock&people / imago stock&people)
Mitte Januar absolvierten die Messroboter der Mitteilung zufolge ihre ersten autonomen Tauchgänge im offenen Meer. Sie seien in Tiefen bis zu 6.000 Metern unter der Meeresoberfläche vorgedrungen und hätten erstmals Daten aus der Tiefsee übertragen. „Jetzt können wir die Folgen des Klimawandels bis in die Abgründe der Weltmeere hinein verfolgen“, sagte die Meeresforscherin Thierry.
Messgeräte für Argo-Beobachtungssystem
Bis 2028 sollen 30 dieser Messroboter in die Flotte des internationalen Argo-Beobachtungssystems integriert werden. Dieses umfasst derzeit bereits mehr als 4.000 Treibbojen, die Daten zu Temperatur, Sauerstoff- und Salzgehalt sowie zur Strömung übermitteln. Etwa 30 Nationen beteiligen sich an dem seit dem Jahr 2000 bestehenden Programm.
Frankreich ist dem Institut zufolge nach den USA und China das dritte Land, das Messgeräte für extreme Tiefen entwickelt hat.
Diese Nachricht wurde am 03.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.