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Oslo (Norwegen) – Was für eine Aufregung kurz vor Prozessstart! Am Sonntagabend wurde Mette-Marits Skandalsohn Marius Borg Høiby (29) festgenommen und kam in ein Krankenhaus nahe Oslo. Er wurde dort untersucht, bevor am Montagnachmittag ein Richter entschied: Marius muss für vier Wochen in U-Haft! Laut BILD-Infos soll Marius sich noch bis kurz vor Prozessbeginn in der Klinik befunden haben. Um 9:32 Uhr erschien er vor Gericht.

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Ein Foto, das der norwegischen Zeitung VG vorliegt, zeigt, dass Marius in der Klinik Besuch von seiner Familie bekam. Kronprinz Haakon (52), Kronprinzessin Mette-Marit (52) und seine Schwester Prinzessin Ingrid Alexandra (22) besuchten ihn am Sonntag dort und sprachen mit seinem Arzt.

Der Grund der U-Haft: Marius hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag seine Ex-Freundin – die „Frogner-Frau“, deren Wohnung er im August 2024 verwüstet hatte – mit einem Messer bedroht. Es geht um mutmaßliche Körperverletzung, den mutmaßlichen Verstoß gegen das bestehende Kontaktverbot und mutmaßliche Bedrohung. Laut der Zeitung VG sollen Nachbarn am frühen Sonntagmorgen Lärm aus der Wohnung der Frau im Stadtteil Frogner gehört haben, dazu einen Knall.

Im August 2024 hatte Marius schon einmal in der Wohnung seiner damaligen Freundin randaliert. Aufnahmen, die „Se og Hør“ damals vorlagen, zeigen ein Messer, das in der Wand steckt. In dieser Wohnung sollen sich nun erneut dramatische Szenen abgespielt haben

Im August 2024 hatte Marius schon einmal in der Wohnung seiner damaligen Freundin randaliert. Aufnahmen, die „Se og Hør“ damals vorlagen, zeigen ein Messer, das in der Wand steckt. In dieser Wohnung sollen sich nun erneut dramatische Szenen abgespielt haben

Foto: Se og Hør/Aller Media, Norway

Die Polizei wurde verständigt und der randalierende Marius Borg Høiby wurde festgenommen. Der Richter entschied sich für U-Haft, da Wiederholungsgefahr besteht. Ob die neuen Taten in der Anklageschrift des am heutigen Dienstag beginnenden Prozesses mitaufgenommen werden, ist bisher unklar.

Staatsanwalt Sturla Henriksbø sagte bereits in einer Pressekonferenz: „Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Schuld des Sohnes der Kronprinzessin beweisen zu können.“ Für den Prozess sind derzeit 28 Verhandlungstage angesetzt

Staatsanwalt Sturla Henriksbø sagte bereits in einer Pressekonferenz: „Die Staatsanwaltschaft glaubt, die Schuld des Sohnes der Kronprinzessin beweisen zu können.“ Für den Prozess sind derzeit 28 Verhandlungstage angesetzt

Foto: Amanda Pedersen Giske/via REUTERS

Anwältin der „Frogner-Frau“: „Es ist ein ernster Vorfall“

Mette Yvonne Larsen, Anwältin der „Frogner-Frau“, zum norwegischen TV-Sender NRK: „Es ist ein ernster Vorfall. Meine Mandantin soll bald vernommen werden, und wir hoffen, dass der Fall bald abgeschlossen ist und in die Anklage mitaufgenommen werden kann.“