TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Dieser Winter-Zugang ist so richtig heiß auf sein Bundesliga-Comeback! Brajan Gruda (21) schiebt Sonderschichten für sein erstes Spiel mit RB Leipzig. BILD sagt, welche Stars jetzt um ihren Startelf-Einsatz zittern müssen.
Am Sonntag wurde der Deal angebahnt, in der Nacht zu Montag kam Gruda in Leipzig an, am Montag war dann alles klar: Leihe bis Saisonende aus Brighton. Und am Dienstag stand der deutsche U21-Nationalspieler schon auf dem Trainingsplatz.
Mehr zum ThemaAlle haben frei, Gruda ackert im Training
Alle anderen RB-Spieler hatten frei. Gruda kam schon um 9 Uhr am Cottaweg an. 25 Minuten später trainierte er für seine Rückkehr auf den Bundesliga-Rasen. Bisher spielte er 30 Mal für Mainz in der Liga, zuletzt im Sommer 2024. Stabilisation, Lockerung, Balltraining auf dem Platz bei Minusgraden. Rund eine Stunde schwitzte Gruda.
Bei seiner Ankunft hatte er gesagt: „Ich fühle mich topfit, kenne bereits viele meiner neuen Mitspieler.“ Die Einsatzwahrscheinlichkeit am Sonntag (15.30 Uhr) in Köln sehr hoch. Doch wer muss dafür aus Leipzigs Stammelf?

Gruda wird für ein erstes Training in Leipzig mobilisiert
Foto: RB Leipzig
Alternative zu Baumgartner und Diomande
Gruda kann in der Offensive alles spielen. Erste Option: Er spielt als hängende Spitze oder Zehner. Die Position von Christoph Baumgartner (26). Der Österreicher spielte eine starke Hinrunde, ist aber in der Rückrunde noch ohne Torbeteiligung. Nun kommt er aus einer Gelb-Sperre zurück – eigentlich.
Die meisten Spiele machte Gruda über die rechte offensive Seite. Dort ist bei RB Edel-Talent Yan Diomande (19) gesetzt. Der Shooting-Star wirkte zuletzt allerdings etwas überspielt, ist in einem Mini-Loch, typisch für sein junges Alter. Bekommt er nun eine Pause wegen Alternative Gruda?
Gräfe nach HSV-Bayern: „Diese Elfmeter machen den Fußball kaputt“
Quelle: BILD01.02.2026
Müssen Schlager oder Seiwald auf die Bank?
Ein Grund für den Gruda-Wechsel war der längere Ausfall von Mittelfeldspieler Assan Ouédraogo (19). RB-Manager Marcel Schäfer (41): „Wir haben auf Verletzungen reagiert, weil wir in den vergangenen Spielen gemerkt haben, dass uns das eine oder andere kreative Element guttun würde. Gerade die Verletzung von Assan hat nicht nur ihm, sondern auch uns wehgetan. Als wir erfahren haben, dass es eine Möglichkeit bei Brajan Gruda gibt, waren wir Feuer und Flamme.“ Heißt: Auch zentral könnte Gruda spielen – dafür müssten Xaver Schlager (28) oder Nici Seiwald (24) raus.
In der Jugend spielte Gruda sogar im Sturm. Aber unwahrscheinlich, dass jetzt auch Romulo (23) und Conrad Harder (20) bangen müssen.
Für Trainer Ole Werner (37) ist Gruda in jedem Fall ein Geschenk: Er hat eine starke Option mehr – und kann seine schwächelnden Stars mit neuem Konkurrenzkampf kitzeln.