In Berlin ist es gestern zu zwei Bränden an provisorischen Schlafplätzen wohnungsloser Menschen gekommen. Verletzt wurde bei den Bränden in Friedrichshain und Kreuzberg niemand, wie die Polizei mitteilte. In beiden Fällen ermittelt nun ein Brandkommissariat des Landeskriminalamts wegen des Verdachts der Brandstiftung.

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Am Nachmittag beobachtete ein Zeuge in der Straße der Pariser Kommune in Friedrichshain, wie eine bislang unbekannte Person ein Mofa sowie weitere Gegenstände entzündete. Die Flammen griffen auf einen Baucontainer über, der als Unterkunft für Obdachlose diente. Die Straße musste für die Löscharbeiten rund 40 Minuten gesperrt werden.

Nur wenige Stunden später brannte ein Wohnungslosenlager am Gehweg der Yorckstraße in Kreuzberg. Passanten entdeckten das Feuer im Zufahrtsbereich einer Kirche. Mehrere Matratzen, ein Zelt und eine Mülltonne standen in Flammen, die auch auf eine Kirchentür übergriffen. Die Feuerwehr konnte den Brand ebenfalls löschen.

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