
AUDIO: Neuer Schnee: Streik im Winterdienst und Schulausfall in Niedersachsen (3 Min)
Stand: 03.02.2026 19:59 Uhr
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Norden, Westen und südliche Teile Niedersachsens eine Unwetterwarnung herausgegeben. Diese gilt von heute Abend bis morgen Früh.
Die Meteorologen vom DWD rufen dazu auf, Autofahrten und Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Wer doch mit dem Auto unterwegs sei, solle seine Fahrweise anpassen, möglichst zuvor volltanken sowie Decken und warme Getränke mitnehmen, heißt es von den Wetterexperten. Verkehrsteilnehmende sollten sich auf Beeinträchtigungen bis hin zu Straßensperrungen einstellen. Die Unwetterwarnung gilt ab heute 21 Uhr im Süden, Südwesten und im Westen Niedersachsens. Ab Mitternacht betrifft sie auch den Norden sowie den Raum Hannover, Verden und Osterholz. Einige Landkreise haben bereits wegen des Wetters für morgen Schulausfall angekündigt.
Video:
Die Niederschlagsvorschau für die kommenden Tage (1 Min)
Einschränkungen beim Winterdienst durch Warnstreik
Ver.di hat mögliche Einschränkungen beim Winterdienst bestätigt. Der zuständigen Landesbehörde zufolge soll er grundsätzlich über entsprechende Notdienstvereinbarungen mit den Gewerkschaften erfolgen. Der Warnstreik soll am Mittwoch auf ganz Niedersachsen ausgeweitet werden. In Notsituationen können streikende Mitarbeiter wieder zum Winterdienst herangezogen werden, wie ein Sprecher der Landesbehörde für Straßenbau dem NDR Niedersachen am Dienstag sagte. Als solche könne man umgestürzte Bäume auf Straßen sehen oder Rettungskräfte, die bei Unfällen nicht durchkommen. Schneeverwehungen und gefrierender Regen gelten hingegen schlicht als Winter, so der Sprecher.
DWD: Gefrierender Regen sorgt für Glatteis
Am heutigen Abend zieht laut DWD von Südwesten her leichter Schneefall auf, der soll bis zum Mittwochmorgen auch die Küste und die Elbe erreichen. Die Wetterexperten rechnen dabei mit Neuschnee von vereinzelt bis zu drei Zentimetern – in Südniedersachsen könne im Bergland auch etwas mehr fallen. Verbreitet kommt es zu Glätte, die durch den Schneefall verstärkt wird, wie der DWD mitteilt. Gebietsweise sorgt demnach gefrierender Regen für Glatteis. Landesweit soll es bis zum Abend – außer an der Küste – überall trocken bleiben. Die Tiefstwerte liegen laut Wetterdienst zwischen -1 Grad im Südwesten und -7 Grad im Wendland.
Weiterer Schnee am Donnerstag
In der Nacht zu Donnerstag soll es den Angaben nach stark bewölkt sein. Aus Richtung Südosten kommt dann voraussichtlich neuer, aber verbreitet mäßiger Schneefall. Die Meteorologen gehen von Tiefsttemperaturen westlich der Weser um -3 Grad aus. Östlich der Weser sollen die Werte zwischen -4 und lokal -6 Grad liegen. Am Donnerstag bleibt es bedeckt, im Süden aber wohl länger neblig-trüb. Der Schneefall zieht in Richtung Norden ab, wie der DWD mitteilt. Die Höchstwerte liegen dann zwischen 0 Grad im südlichen Emsland und -2 Grad im Osten Niedersachsens.
Video:
Das Wetter für Niedersachsen (2 Min)

Die Animation des Wetterkompetenzzentrums der ARD zeigt die Temperatur-Vorhersage ab Dienstagmittag.

Regen? Schnee? Sonne? Sturm? Hier finden Sie das aktuelle Wetter und die Vorhersage für ganz Norddeutschland.

Der Ausstand im öffentlichen Dienst in Niedersachsen kann Folgen für den Winterdienst haben. NDR User haben dazu eine klare Meinung.

Niedrige Wasserstände behindern den Fährverkehr von und zu den Ostfriesischen Inseln. Auch auf der Elbe gibt es Probleme.

Der Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen in Niedersachsen. Bislang sind aber nur wenige schwere Unfälle passiert.

Der Deutsche Wetterdienst hat eine Unwetterwarnung für Niedersachsen wegen Glätte herausgegeben. In vielen Landkreisen fällt dort morgen der Präsenzunterricht aus.