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Das Wetter in Hessen ist auch in dieser Woche von teils kräftigem Frost und Schneefall geprägt. Der Winter hat das Land fest im Griff.
Offenbach – +++ 21.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat am Abend eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis ab 21 Uhr herausgegeben. Dort gebe es mit Stufe 3 von 4 eine hohe Glättegefahr – voraussichtlich bis zum Mittwochmorgen, 6 Uhr. Durch plötzlich überfrierende Nässe oder plötzlich gefrierenden Regen bestehe Gefahr für Leib und Leben, hieß es.
+++ 18 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst hat für sämtliche Landkreise in Hessen eine amtliche Warnung vor Glätte und Frost herausgeben. Diese gelten bis mindestens Mittwoch, 4. Februar, 9 Uhr. Die Warnungen vor Schneefall dauern aktuell bis in den späten Abend an.
Update, 16.12 Uhr: Am Flughafen Frankfurt wurde am Dienstagnachmittag vorrübergehend der Flugverkehr eingestellt. Wegen des starken Schneefalls waren keine Starts und Landungen möglich, teilte die Betreiberin Fraport mit. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg sorgt der Schneefall für starke Probleme im Verkehr, einige Lkw bleiben liegen. Weiterhin gelten für fast alle Landkreise in Hessen Wetterwarnungen der Stufen 3, 2 und 1.
Update, 15.29 Uhr: Offenbar sorgt der Schnee – neben Baustellen, viel Verkehr und Unfällen – für Verkehrschaos in Hessen. Es gibt zur Stunde zwei Staus mit mehr als 25 Kilometern Länge. Auf zahlreichen Straßen und Autobahnen stehen Fahrzeuge quer.
Plötzlicher Schnee-Einbruch färbt Hessen weiß – die Fotos
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Update, 14.39 Uhr: Wegen des starken Schneefalls kommt es in Hessen aktuell vielerorts zu Problemen im ÖPNV. In mehreren Landkreisen und Städten wurde der Busverkehr vorübergehend eingestellt. So zum Beispiel in Wiesbaden: „Die Straßenverhältnisse lassen einen regulären Betrieb im Großteil des Liniennetzes nicht zu. Die Sicherheit von Fahrgästen und Fahrpersonal sowie der Fahrzeuge geht vor. Wann eine Wiederaufnahme des Verkehrs erfolgen kann, ist noch unklar“, heißt es von der Stadt.
Glätte und viel Schnee: Vielerorts können keine Busse mehr fahren
Auch in Gießen kommt es zu Problemen, die Stadtwerke warnen vor Verspätungen im Busverkehr und bitten um Verständnis. Im Landkreis Gießen, im Wetteraukreis, in Marburg und im Hochtaunuskreis fahren aktuell gar keine Busse mehr. In den Kreisen Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Vogelsberg, Rheingau-Taunus und Main-Taunus kommt es zu Verspätungen und Ausfällen, meldet der RMV.
Update, 13.47 Uhr: In großen Teilen Hessen schneit es aktuell stark. Die Warnkarte des DWD hat sich teils tiefrot eingefärbt. Das bedeutet, dass der Wettedienst Warnungen der Stufe 3 herausgegeben hat. Das entspricht einer amtlichen Unwetterwarnung, in diesem Fall vor starkem Schneefall. In Staulagen können bis zum frühen Abend bis zu 20 Zentimeter fallen, andernorts bis zu 15. Auch vor Glätte warnt der DWD weiter. „Gefahr für Leib und Leben durch: geschlossene, hohe Schneedecke, eingeschränkte Mobilität bis hin zu blockierten Verkehrswegen, ggf. Glätte; oftmals stark eingeschränkte Sichtweite“, heißt es in den Warnungen. Auch in NRW wurden einige Warnungen ausgerufen.
Erstmeldung von Dienstag, 3. Februar, 9.42 Uhr: Autofahrer und Fußgänger in Hessen müssen sich diese Woche weiter auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilt, drohen auch am Dienstag (3. Februar) auf den Verkehrswegen glatte Bedingungen durch gefrierende Nässe und stellenweise auch durch Reif. Im Laufe des Tages kommen in einigen Regionen mehrere Zentimeter Neuschnee hinzu. Der DWD warnt für alle Regionen Hessens, für den Westen und Teile Nordhessens sogar auf Warnstufe 2.
Glatteis-Gefahr im Südwesten – Regen gefriert auf den Straßen
Am Dienstagmorgen herrscht in weiten Teilen Hessens leichter Frost zwischen null und minus vier Grad, wie der DWD berichtet. In Nordhessen und den Hochlagen werden Temperaturen zwischen minus vier und minus acht Grad erwartet. Im Rhein-Main-Gebiet bleibt es dagegen stellenweise frostfrei. Tagsüber bleiben die Werte im Norden und in Hochlagen im leicht negativen Bereich.
Besonders kritisch wird die Lage laut DWD gegen späten Vormittag im Südwesten Hessens. Dort kann gefrierender Regen niedergehen und für Glatteis sorgen. Der Niederschlag breitet sich im Tagesverlauf in Richtung Nordwesten aus – teils als Regen, der beim Auftreffen auf die Fahrbahn gefrieren kann, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. In den Bergregionen, ganz Westhessen sowie im Norden fällt Schnee. Die Meteorologen rechnen meist mit ein bis fünf Zentimetern Neuschnee, örtlich sind sogar bis zu acht Zentimeter möglich. Der DWD hat mehrere Warnungen vor Schneefall, Glätte und Frost herausgegeben.
Mittwoch zunächst ruhig – doch nachts zieht wieder Schnee auf
Der Mittwoch (4. Februar) startet zunächst neblig, im weiteren Verlauf zeigt sich der Himmel heiter bis wolkig und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen drei Grad im Norden und bis zu acht Grad am Main. In der Nacht zum Donnerstag fällt erneut Schnee, der für glatte Straßen sorgen kann, teilt der DWD mit.
Am Donnerstag (5. Februar) präsentiert sich das Wetter stark bewölkt bis bedeckt, zeitweise fällt ein wenig Schnee im Norden und Osten Hessens. Die Temperaturen bewegen sich laut Deutschem Wetterdienst um minus ein Grad im Nordosten und zwischen ein und fünf Grad im übrigen Bundesland.
Auch für die Zugvögel, die im Kreis Kassel Halt machen, bedeutet das Wetter Stress.