Obwohl es so nicht geplant war, haben die Karlsruher in der Wintertransferperiode gleich doppelt zugeschlagen. Und das war nötig. Mit dem Neuzugang-Duo Stephan Ambrosius und Hyeok-Kyu Kwon starten die Karlsruher den Versuch, die offensichtlichen Schwächen im Kader zu beseitigen.

Trainer Christian Eichner. (Archivbild)

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Foto: Michaela Anderer

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Innenverteidigung leidet unter Verletzungen bei Beifus, Kobald und Rapp

Abwehrrecke Ambrosius wurde vom FC St. Gallen ausgeliehen. Diese Investition in eine mögliche Leihgebühr und das Gehalt war absolut notwendig.

Nicolai Rapp. (Archivbild)

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Nicolai Rapp. (Archivbild)
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Nicolai Rapp. (Archivbild)
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Der Grund? Die Verletzungsmisere – Marcel Beifus, Christoph Kobald und Nicolai Rapp fehlen langfristig. Die Club-Verantwortlichen mussten diese Lücke in der Innenverteidigung schließen. Ambrosius, inzwischen 27 Jahre alt, hat sich während seiner Zeit im Wildpark als guter Innenverteidiger und als charakterstarker Spieler gezeigt. Allerdings ist der gebürtige Hamburger lange ohne Spielpraxis. Er muss sich wohl noch etwas gedulden, ehe er den Anpfiff auf dem Rasen erlebt.

Neuzugang Nummer zwei: Hyeok-Kyu Kwon

Der wurde in den Wildpark gelockt, weil eine Problemzone der Badener in dieser Spielrunde in nahezu jeder Partie offensichtlich war: das zentrale, defensive Mittelfeld. Für diese Position hatten die Trainer vor der Saison einen Sechser gefordert. Explizit einen Profi, der bewiesen hat, dass er diese Position auch alleine, nicht nur in einer Doppelsechs, ausfüllen kann. Auch, weil das Trainerteam so wieder taktische Variabilität hat. Mal mit einer Raute im Mittelfeld zu agieren, oder in einem 4-3-3 den Gegner zu überraschen. Bis dato war das nicht möglich. Sprich: Der KSC war taktisch absolut ausrechenbar.

Andreas Müller. (Archivbild)

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Andreas Müller. (Archivbild)
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Dabei wurde vor der Saison genau für diese Position des Sechsers Andreas Müller aus Darmstadt geholt. Für rund 700 000 Euro Ablöse. Müller konnte bisher die Erwartungen nicht erfüllen. Jetzt soll Hyeok-Kyu Kwon das Vakuum füllen. Der 24 Jahre alte Südkoreaner kam vom französischen Erstligisten FC Nantes. Der 192 Zentimeter große Mittelfeldmann soll mehr Zweikämpfe gewinnen. Am Boden und in der Luft soll er dazu beitragen, dass die Gegentorquote beim KSC geringer wird. Aber: Kwon ist aktuell eine Wundertüte. Die KSC-Verantwortlichen bekannten, dass Kwon 2026 kaum trainierte und nicht spielte.

Kwon will sich beim KSC für Südkoreas Nationalteam empfehlen

Wie viel und ob überhaupt Ablöse bezahlt wurde, dazu gibt es keine Informationen. Überraschend wäre es schon, würde der FC Nantes einen Profi, für den man die Schatulle erst vor Kurzem kräftig öffnen musste, zum Nulltarif gehen lassen. Kwon wird beim KSC als „Vorgriff auf die kommende Saison“ gesehen. Alle hoffen, dass es nicht erneut zu einem Fehlgriff kommt, dass sich Kwon als zweitligatauglich erweist. Aber: Ob der Südkoreaner überhaupt, und wenn ja, von wem aus der Scoutingabteilung wie oft beobachtet wurde, ist nicht bekannt. Bekannt ist, dass Kwon von Nantes wegwollte. Er will spielen, will sich so für die Nationalelf seines Heimatlandes empfehlen.

Eine spannende Verpflichtung…

  • Peter Putzing

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  • Karlsruher SC

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  • Spielpraxis

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