Schneefall stoppt Lufthansa

Jubiläums-Flieger kommt nicht in Frankfurt an

04.02.2026 – 03:01 UhrLesedauer: 1 Min.

Der Lufthansa-Airbus A321-200 mit Sonderlackierung: Der Flieger musste aufgrund der Witterung auf ein anderes Ziel ausweichen.Vergrößern des Bildes

Der Lufthansa-Airbus A321-200 mit Sonderlackierung: Der Flieger musste aufgrund der Witterung auf ein anderes Ziel ausweichen. (Quelle: Lufthansa)

Ein sonderlackierter Lufthansa-Airbus sollte in Frankfurt landen. Doch wegen der Schneemassen kam die Maschine woanders an.

Für 14.45 Uhr hatte Lufthansa die Landung eines besonderen Flugzeugs in Frankfurt angekündigt. Ein Airbus A321-200 sollte unter der Flugnummer LH9898 aus dem englischen Norwich eintreffen – sonderlackiert zum 100. Firmenjubiläum. Doch der Flughafen musste wegen starker Schneefälle schließen.

Die Maschine mit der Kennung D-AISZ trägt das Retro-Design der Lockheed Super Star. Das Parabeldesign stammt aus der Mitte der 1950er-Jahre. „Es wurde Mitte der 1950er-Jahre eingeführt und war inspiriert vom Stromlinien-Trend der 1930er-Jahre. Sie sollte Dynamik, Geschwindigkeit und Zukunftsorientierung signalisieren. Die Parabellinie war nicht nur auf den Leitwerken der Flugzeuge, sondern auch auf Gepäckschildern, Geschäftspapieren, Flugplänen und sogar Zigarrenbanderolen zu sehen“, heißt es von Lufthansa.

Das historische Vorbild flog ab 1957 für den Konzern. Damals eine Neuheit: Die Lockheed Super Star bot als erstes Lufthansa-Flugzeug die Senator-Klasse – die exklusivste Reisemöglichkeit. „Schwerpunkt des Einsatzes war die Nonstop-Verbindung nach New York über den Nordatlantik“, informiert Lufthansa außerdem.

Der neu lackierte Airbus kam am Dienstag nicht mehr bis Frankfurt durch. Wie ein Sprecher der Airline mitteilte, befand sich die Maschine bereits im Landeanflug, kehrte dann aber über Montabaur um. Ziel: Düsseldorf. Von dort startete man am späten Nachmittag weiter nach Berlin, wo das Flugzeug nun im regulären Linienbetrieb fliegt – mit historischem Look.