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Der erste MVP-Titel des neuen Jahres geht an eine altbekannte Adresse …
Die Wahl zum Spieler des Monats in der Easycredit Basketball-Bundesliga hat im ersten Monat des Jahres 2026 einen neuen Sieger hervorgebracht. Einen, der schon seit 2019 in der BBL spielt, bislang zwei Länderspiele für die deutsche Auswahl bestritt und der sich nun erstmals die Fan-Auszeichnung sichern konnte: Kostja Mushidi von den Niners Chemnitz. Der 27-Jährige erhielt 13,52 Prozent der Stimmen und wurde damit zum wertvollsten BBL-Profi im Januar gekürt.
Platz zwei belegte Rostocks TJ Crockett Jr. (9,77 Prozent), der nach seinem 3. Platz im Dezember erneut unter den Top 3 landete. Und zwar vor Jordan Roland von Aufsteiger VET-Concept Gladiators Trier, der die Dezember-Wahl gewonnen hatte und diesmal 8,39 Prozent aller 14.193 abgegebenen Stimmer auf sich vereinigen konnte.
Nächster Niners-Profi: Mushidi ist MVP im Januar
Mushidi steht seit Saisonbeginn in Chemnitz unter Vertrag, kam von Absteiger Göttingen. Zuvor war er für den Syntainics MBC (2021 – 24) und die Löwen Braunschweig (2019 und 2020) aktiv. Im Sommer 2022 absolvierte er unter dem damaligen Bundestrainer Gordon Herbert zwei Länderspiel-Einsätze.
Nun hat der Small Forward seine Bedeutung im Team von Trainer Rodrigo Pastore unterstrichen — und das in einer Phase, in der die Chemnitzer mit einem Formtief zu kämpfen haben. Alle fünf Ligaspiele im abgelaufenen Monat gingen verloren. Und das, obwohl Mushidi im Schnitt starke 15 Punkte erzielte und in den Partien gegen Rasta Vechta sowie gegen die Frankfurt Skyliners sogar jeweils 19 Zähler auflegte.
Foto: BILD
Er setzt mit seinem Sieg die Serie der Chemnitz-Profis bei der MVP-Wahl fort, ist der fünfte Niners-Profi in den letzten sechs Auszeichnungsmonaten, der sich den Titel sichern konnte. Die Phalanx der Sachsen wurde einzig vom erwähnten Trierer Roland im Dezember durchbrochen.
Übrigens: Unter allen Teilnehmern der MVP-Wahl verlost Liga-Sponsor Easycredit jeden Monat exklusive Erste-Reihe-Tickets für ein Bundesligaspiel. Mitmachen lohnt sich also.
