Tigin Yağlioğlu schaut enttäuscht

Stand: 04.02.2026 10:08 Uhr

Der Volleyball-Bundesligist VC Wiesbaden zieht die Reißleine. Nach drei Niederlagen in Folge trennen sich die Volleyballerinnen von ihrem Coach Tigin Yağlioğlu.

Die Niederlage am Sonntag im rheinland-pfälzischen Flacht war die eine Niederlage zu viel für die Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten VC Wiesbaden. Der Club zog die Reißleine, trennte sich am Mittwoch mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Tigin Yağlioğlu. Die Schlappe in Flacht war die dritte Niederlage in Folge, die Wiesbadenerinnen stehen aktuell nur auf dem siebten Platz der Tabelle.

„Wir alle haben uns diese Entwicklung nicht gewünscht“, hießt es in einer Stellungnahme der Geschäftsführung des VC Wiesbaden. „Diese Entscheidung ist uns alles andere als leichtgefallen, sie erfolgt jedoch im Sinne der Mannschaft, des Clubs und unserer langfristigen sportlichen Ausrichtung.“

Sportdirektor übernimmt auch den Trainerjob

Bis auf weiteres übernimmt Sportdirektor Benedikt Frank beim VCW die Cheftrainer-Position. Frank weist mehr als 20 Jahre Trainererfahrung in der Bundesliga auf. Von 2021 bis 2024 war er bereits beim VC Wiesbaden in der Veranwortung. Im Dezember 2024 war Frank auf den neugeschaffenen Posten des Sportdirektors gewechselt, Yağlioğlu wurde als neuer Cheftrainer nach Wiesbaden geholt. Nun die Rolle rückwärts. Vorerst.

Denn parallel zu dieser Entscheidung hat der VC Wiesbaden die Suche nach einem neuen Cheftrainer für die Erstligamannschaft begonnen. Dabei gehe es ausdrücklich nicht nur um kurzfristige sportliche Impulse, sondern um eine nachhaltige Besetzung, so der VCW. „Unser Anspruch bleibt unverändert: Wir wollen Leistung, Entwicklung und Ergebnis zusammen denken und auch erreichen.“

Hessischer Rundfunk