11:26 UhrBahn gedenkt Schweigeminute für verstorbenen Zugbegleiter an allen Bahnhöfen

Für den verstorbenen Zugbegleiter Serkan C. wird es um 15 Uhr eine bundesweite Schweigeminute geben. Das kündigt die Deutsche Bahn an: „Wir rufen alle Kolleginnen und Kollegen, alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner und alle Fahrgäste auf, sich daran zu beteiligen. Wir sind tieftraurig, bewegt und erschüttert. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden.“ Während des Gedenkens soll der Bahnbetrieb aus Sicherheitsgründen weitergehen.

Derweil teilen die Ermittler mit, dass der 36-Jährige durch Faustschläge gegen den Kopf verletzt worden war. Nach bisherigem Ermittlungsstand sei somit keine Waffe zum Einsatz gekommen, erklärt die Staatsanwaltschaft Zweibrücken. Der Zugbegleiter war am Montagabend bei einer Ticketkontrolle von einem Fahrgast lebensgefährlich verletzt worden. Gegen einen 26-jährigen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen. Laut den Ermittlern schweigt er bisher.

11:02 UhrLidl und Aldi konkurrieren um Schoki-Käufer

Bei einigen Lebensmitteln, die oft gekauft werden, fallen Preisveränderungen besonders auf. Neben Butter, Milch oder Kaffee zählt dazu auch Schokolade. In diesen Tagen sei bei Schokoladen-Eigenmarken ein regelrechter Preiskampf zwischen Lidl und Aldi zu beobachten, meldet die „Welt“. So senke Aldi die Preise für 30 Schokoladen-Artikel von Eigenmarken, heißt es. Auch Lidl kündigte kürzlich in einer Unternehmensmitteilung an, einen großen Teil seiner Schokoladen-Eigenmarken zu vergünstigen.

10:54 UhrChinesische Top-Managerin verschwunden

Es ist nicht das erste Mal, dass in China Manager großer Unternehmen vorübergehend verschwinden. Nun teilt der Supermarktriese Sun Art Retail Group mit, den Kontakt zu seiner Vorstandschefin Li Weiping verloren zu haben. Ein chinesisches Branchenmedium hatte am Dienstag unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen berichtet, Li sei von der Polizei zur „Unterstützung einer Untersuchung“ abgeführt worden. Sun Art bezeichnet den Bericht gegenüber der staatlichen Zeitung „Securities Times“ jedoch als „Fälschung“.

In den vergangenen Jahren waren im Zuge der von Präsident Xi Jinping vorangetriebenen Antikorruptionskampagne wiederholt hochrangige Manager plötzlich nicht mehr auffindbar gewesen. So verschwand im Februar 2023 der Gründer der Investmentbank China Renaissance Holdings, Bao Fan. Er wurde 2025 nach mehr als zweijähriger Haft wieder freigelassen. Der Gründer der Streaming-Plattform Douyu, Chen Shaojie, verschwand Ende 2023. Das Unternehmen teilte später mit, er sei von der Polizei verhaftet worden. Mehr dazu lesen Sie gleich hier.

10:32 UhrZugbegleiter stirbt nach Angriff in Rheinland-Pfalz

Nach dem Angriff auf einen Zugbegleiter bei einer Ticketkontrolle in Rheinland-Pfalz ist der Mann nach Angaben der Deutschen Bahn an seinen Verletzungen gestorben. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte ein 26-Jähriger den 36 Jahre alten Bahnmitarbeiter am Montagabend in einem Regionalexpress angegriffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

10:07 UhrZug reißt Auto auf Bahnübergang in Stücke – Fahrer tot

Im baden-württembergischen Mengen kommt es zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang: Ein junger Autofahrer überquert mit seinem Fahrzeug einen beschrankten Bahnübergang, als er von einer Regionalbahn erfasst wird. Der 23-Jähriger stirbt noch an der Unfallstelle.

09:47 UhrEx-Prinz Andrew ist umgezogen

Andrew-Mountbatten-Windsor-seen-driving-in-Windsor-as-the-U-S-Justice-Department-has-released-more-records-tied-to-the-late-financier-and-convicted-sex-offender-Jeffrey-Epstein-in-Windsor-Britain-February-1-2026Aufnahme von Sonntag: Hier ist Andrew Mountbatten-Windsor noch in Windsor. (Foto: REUTERS)

Andrew Mountbatten-Windsor hat Berichten zufolge das royale Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor verlassen und ist in ein Haus auf dem Landsitz Sandringham gezogen. Laut BBC erfolgte der Umzug am Montagabend. Es soll sich zunächst um eine temporäre Bleibe handeln. Freiwillig ist er nach über 20 Jahren nicht ausgezogen, die Maßnahme hatte König Charles III. praktisch angeordnet. Der im Epstein-Skandal tief gefallene Andrew hatte alle Ehren und Titel hatte abgeben müssen. Gegen ihn gibt es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs, die er zurückweist.

09:04 UhrKurzer Pause folgt örtlich viel Schnee – Blitzeis möglich

Nach der jüngsten Welle Schnee über weiten Teilen Deutschlands beruhigt sich der Winter heute vorübergehend. In der Südhälfte halten sich die Temperaturen zwar über null Grad, Sonne und Wolken bleiben aber ein Glücksspiel. In den Dauerfrost-Regionen stehen dann am Donnerstag neuer Schnee und Glatteisgefahr bevor.

09:00 UhrSchlagzeilen am Morgen

08:46 UhrUSA schmieden Allianz für kritische Rohstoffe gegen China

Dieses Mal setzt die US-Regierung auf einen anderen Weg als Strafzölle: Um Chinas Marktmacht zu brechen, planen die USA eine Allianz für kritische Rohstoffe. Rund 30 Länder wollten sich dieser anschließen, sagt US-Innenminister Doug Burgum. Länder wie Japan, Australien und Südkorea seien bereits dabei. „Wir haben Pläne, in dieser Woche noch elf weitere solcher Abkommen bekannt zu geben“, so Burgum. Die Allianz solle einen zollfreien Handel und einen Mindestpreis für die Rohstoffe umfassen. Washington will damit der aus seiner Sicht von China betriebenen Preismanipulation bei Lithium, Nickel und Seltenen Erden entgegenwirken. Diese Rohstoffe sind für die Herstellung von Elektroautos, Hightech-Waffen und Elektronik von entscheidender Bedeutung.

08:05 UhrMann bei Unfall auf schneeglatter Straße gestorben

In Hessen hat es einen tödlichen Unfall auf schneeglatter Straße gegeben. Ein 51-Jähriger kam dabei ums Leben. Den Polizeiangaben zufolge geriet ein Sattelzug auf einer Landstraße bei Rommerz nahe Fulda nach links in die Gegenfahrspur und stieß frontal gegen einen entgegenkommenden Kastenwagen. Der 51-jährige Fahrer des Kastenwagens wurde bei der Kollision am Dienstag so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Eine weitere Autofahrerin wurde verletzt, als sie auf den Sattelzug auffuhr.

07:35 UhrVoigt stellt sich Misstrauensantrag, Sohn von Kronprinzessin steht vor Gericht, Merz besucht rohstoffreiche Länder

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Viele von Ihnen dürften wegen der glatten Straßen gerade damit beschäftigt sein, sicher zur Arbeit, Uni, Schule oder Kita zu kommen. Wobei in Bremen, sowie in Teilen von Niedersachsen und Hessen kein Präsenzunterricht stattfindet. Außerdem sorgt der Winter für Staus und Verspätungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln. Was heute außerdem relevant ist:

  • Ungeachtet regelmäßiger schwerer russischer Luftangriffe auf die Ukraine planen Unterhändler aus Kiew und Moskau ein zweites Treffen in Abu Dhabi. Die USA sind als Vermittler beteiligt.

  • Bundeskanzler Merz bricht zu seiner ersten Reise in die Golfregion auf. Die Stationen sind Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Vor allem im Energiebereich soll die Kooperation mit den öl- und gasreichen Ländern gestärkt werden. Laut Regierungskreisen könnten aber auch Rüstungsexporte eine Rolle spielen.

  • Im Vergewaltigungs-Prozess gegen den ältesten Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wird Aussage des Angeklagten erwartet. Marius Borg Høiby bestreitet die ihm vorgeworfene Vergewaltigung und den schweren sexuellen Missbrauch mehrerer Frauen.

  • Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU muss sich im Landtag in Erfurt am Nachmittag einem Misstrauensantrag der AfD-Fraktion mit ihrem Chef Björn Höcke stellen. Dieser tritt dabei selbst als Kandidat für den Posten des Regierungschefs an – realistische Chancen werden ihm jedoch nicht ausgerechnet.

  • Unionsfraktionschef Jens Spahn reist nach Israel. Geplant sind unter anderem politische Gespräche im Parlament. Weitere Stationen der dreitägigen Reise sind am Donnerstag Zypern und am Freitag der Libanon.

  • Fußball: Der VfB Stuttgart stellt sich auf einen frostigen Pokal-Abend ein, Holstein Kiel hofft auf die nächste Überraschung. Eisige Temperaturen werden erwartet, wenn der Fußball-Zweitligist im DFB-Pokal-Viertelfinale um 20:45 Uhr den schwäbischen Titelverteidiger herausfordert.

Bei Fragen zu „Der Tag“ schreiben Sie mir gern an heidi.ulrich(at)ntv.de. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in diesen Mittwoch!

07:04 UhrMindestens 15 Tote nach Zusammenstoß zweier Boote

Schreckliche Szenen vor der griechischen Ägäis-Insel Chios: Bei einem Zusammenstoß eines Bootes mit Migranten und eines Bootes der griechischen Küstenwache sind zahlreiche Menschen ins Meer gestürzt und ums Leben gekommen. Bisher wurden 15 Leichen geborgen. Bei allen Toten handelt es sich laut Behördenangaben um Migranten. Laut Medienberichten wurden zudem 25 Verletzte in ein Krankenhaus gebracht, darunter elf Kinder und zwei Beamte der Küstenwache. Der Sender ERT meldet, dass das Boot mit den Migranten versucht habe, einer Patrouille zu entkommen, wobei es zu der Kollision gekommen sei. Das Boot soll in der Türkei losgefahren sein. Von dort bringen Schleuser immer wieder Migranten zu den griechischen Inseln. Mehr dazu lesen Sie hier.

06:37 UhrVon A nach B kommen – Schnee und Eisregen machen das heute erneut schwieriger

Vereist-ist-am-fruehen-Morgen-ein-Tastschalter-an-einer-Haltestelle-Glatte-Strassen-sorgen-fuer-Unfaelle-in-Brandenburg-Bis-zum-fruehen-Morgen-lag-die-Unfallzahl-im-unteren-zweistelligen-Bereich-wie-der-Lagedienst-der-Polizei-mitteilte-Zunaechst-handelte-es-sich-dabei-vor-allem-um-BlechschaedenAuf den Straßen kann es heute glatt sein. (Foto: picture alliance/dpa)

Schnee und Eisregen haben in weiten Teilen Deutschlands auf den Straßen für Behinderungen gesorgt. In Sachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern häuften sich Unfälle, meist blieb es dabei bei Blechschäden. Bei der Deutschen Bahn ist im Fernverkehr mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen, wie das Unternehmen am Morgen mitteilt. Dies gelte für den gesamten Süden Deutschlands sowie die Verbindungen von und nach Berlin, Hamburg und Hannover. In Berlin fuhr die Straßenbahn wegen eingefrorener Oberleitungen zeitweise nicht. In Hessen blockierten in der Nacht immer wieder festgefahrene LKW auf der B49 und den Autobahnen A4 und A7 den Verkehr.

06:06 Uhr16- bis 18-Jährige lehnen Handyverbot an Schulen mehrheitlich ab

ARCHIV-08-04-2025-Baden-Wuerttemberg-Stuttgart-Ein-Schild-mit-einem-durchgestrichenen-Smartphone-und-der-Aufschrift-Auf-dem-ganzen-Schulgelaende-zu-jeder-Uhrzeit-DANKE-haengt-am-Zugangstor-zum-Schulhof-eines-Gymnasiums-und-weist-auf-ein-generelles-Handyverbot-hinIn Schnitt verbringen verbringen 16- bis 18-Jährige in Deutschland laut der Umfrage pro Woche 65,5 Stunden ihrer Zeit online. Das sind sechs Stunden weniger als ein Jahr zuvor. (Foto: dpa)

Auch hierzulande werden Forderungen laut, die Nutzung von Social-Media und Handys für Kinder und Jugendliche einzuschränken. Wie stehen die Betroffenen selbst dazu? In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Postbank geht es um zumindest einem Teilaspekt dieser Problematik: Konkret um das Thema Handy in der Schule. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 18 Jahren sprechen sich der Umfrage zufolge mehrheitlich gegen ein Handyverbot an Schulen aus: 56 Prozent halten einen solchen Schritt für falsch, während sich 37 Prozent dafür aussprechen.

Gegen ein Verbot spricht den Befragten zufolge eine schnellere Kommunikation mit Familie und Freunden. Zudem sagen viele, ein Verbot sei schwer umzusetzen und zu kontrollieren. Unter den Fürsprechern eines Verbots überwiegt das Argument, es vermeide Ablenkung im Unterricht und fördere die Konzentration. Zudem spielt für rund die Hälfte von ihnen der Stress durch ständige Erreichbarkeit eine Rolle.