Zürich (awp) – Am Devisenmarkt zeigen sich die Kurse am Mittwoch wenig beeindruckt von Daten aus der Eurozone. Dabei ist die Inflation auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen.

Analysten gehen allerdings nicht davon aus, dass dieser Rückgang Auswirkungen auf die EZB-Zinsentscheidung am morgigen Donnerstag haben wird. Denn EZB-Präsidentin Christine Lagarde habe bereits im letzten Jahr betont, dass man durch Sondereffekte wie Basiseffekte bei den Energiepreisen „hindurchschauen“ werde, merkt die Commerzbank an.

Im weiteren Tagesverlauf richtet sich dann der Blick auf die USA. Anleger werden sich stark auf den heutigen ADP-Index konzentrieren, da trotz Ende des Shutdowns der offizielle US-Arbeitsmarktbericht nicht wie geplant am Freitag veröffentlicht wird. Daneben rückt der ISM-Serviceindex in den Blick, der laut Helaba einem konjunkturell freundlichen Start in das erste Quartal wohl nicht entgegenstehen dürfte.

Das Euro/Franken-Paar tritt gegen Mittag bei Kursen von 0,9173 mehr oder weniger auf der Stelle.

Der US-Dollar notiert zum Schweizer Franken mit 0,7767 etwas höher als am frühen Morgen. Auch zum Euro machte der Dollar etwas an Boden gut. Das Euro/Dollar-Währungspaar bleibt mit 1,1811 aber noch über der Marke von 1,18.

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