Durchschnittlich bleiben Beschäftigte hierzulande 14,5 Tage im Jahr krank zu Hause – fast drei Arbeitswochen. Bundeskanzler Friedrich Merz hält das für zu viel und hat damit eine Grundsatzdiskussion über Arbeit, Gesundheit und Leistungsbereitschaft angestoßen.
Besonders die telefonische Krankschreibung steht in der Kritik: Gegner befürchten, sie senke die Hemmschwelle zur Krankschreibung. Befürworter sehen darin hingegen eine Entlastung für Praxen und Beschäftigte. Zugleich wird ein möglicher Karenztag diskutiert, der bedeuten würde: kein Lohn am ersten Krankheitstag.
Dahinter steht eine breitere Debatte über steigende Krankheitszahlen, Arbeitsbelastung und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit – sowie darüber, welche Regeln künftig gelten sollen.
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