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Bis kurz vor Weihnachten war vieles top, seitdem geht es abwärts! Am 13. Spieltag war RB Leipzig noch Tabellenzweiter und Bayern-Jäger. Danach folgte eine Horror-Bilanz: nur zwei Siege, ein Unentschieden, vier Pleiten. In einer Tabelle der letzten sieben Spiele liegen die Sachsen nur auf Rang 10! Hinter Teams wie Augsburg, Union oder Mainz.

Die Folge erstmals seit dem 3. Spieltag steht RB nicht mehr auf einem Champions-League-Platz. Alarmstufe Rot im Klub. Und alle fragen sich: Woher kommt der Bruch? BILD nennt Gründe des Absturzes.

Mehr zum ThemaRB knipst nicht mehr!

Von durchschnittlich zwei Toren pro Spiel runter auf 1,4 – zwar spielen sich die Leipziger nicht weniger Chancen heraus als zu Saisonbeginn. Aber die Verwertung ist unterirdisch! In der starken Phase nutzte RB 63 Prozent seiner klaren Möglichkeiten. Jetzt sind es nur noch 18 Prozent. Auffällig: Top-Schütze Christoph Baumgartner (26) traf seit dem 13. Spieltag nicht mehr und Juwel Yan Diomande (19) nur einmal.

Abwehr immer löchriger!

In den ersten 13 Spielen gab es nur 13 Gegentore, in den letzten sieben Partien 14. Also doppelt so viele im Schnitt. Der Grund: RB lässt zwar nicht mehr Aktionen des Gegners zu, dafür aber hochkarätige – Großchancen der Kontrahenten von 0,8 auf 2 pro Spiel! Ein klares Zeichen für weniger Biss und Konzentration und mehr Räume in der Defensive. Auffällig: Xaver Schlager (28) steht seit der Negativ-Trendwende in der Startelf.

System entschlüsselt!

Das Leipziger Selbstverständnis ist weg. Im ersten Saisondrittel tat sich RB nur gegen die Großen schwer. Jetzt patzt Leipzig bei Pflichtaufgaben wie gegen Union Berlin (1:3), St. Pauli (1:1) und Mainz (1:2). Auch, weil das bisherige Überfall-System nicht mehr funktioniert. RB hat inzwischen mehr Ballbesitz als der Gegner – sucht also länger und erfolgloser nach Lösungen. Und wird dabei nervös. Klarer Beweis: In vier der letzten sechs Spielen wurden Führungen verspielt.

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Quelle: Eintracht Frankfurt / BILD03.02.2026

Ouédraogo nicht zu ersetzen!

RB-Manager Marcel Schäfer (41) sagt: „Die Verletzung von Assan Ouédraogo tut nicht nur ihm weh, sondern auch uns.“ Stimmt! Das DFB-Juwel ist für Leipzig nicht zu ersetzen. Die Zahlen sind dramatisch: Mit Mittelfeld-Ass Ouédraogo holte RB in dieser Saison im Schnitt 2,3 Zähler pro Spiel, ohne ihn nur ein Pünktchen.