Kaza Kajami-Keane

Stand: 04.02.2026 18:21 Uhr

Die Rückkehr von Kaza Kajami-Keane zu den Niners Chemnitz haben sich alle Beteiligten anders vorgestellt. Nach nicht einmal acht Monaten trennen sich die Wege wieder. Der Europapokalheld von 2024 wechselt innerhalb der BBL.

Die Niners Chemnitz lassen ihren Kapitän ziehen. Kaza Kajami-Keane läuft ab sofort für BBL-Konkurrent Löwen Braunschweig auf. Das gaben die beteiligten Klubs am Mittwoch (4. Februar) offiziell bekannt. Der mittlerweile 32 Jahre alte Kanadier war erst im vergangenen Sommer nach einem Jahr in Serbien zu den Sachsen zurückgekehrt, konnte dabei aber nicht mehr an die Leistungen seines ersten Engagements in Chemnitz anknüpfen.

Rodrigo Pastore (li.) konnte in dieser Saison nur selten auf seinen immer wieder von Verletzungen geplagten Kapitän Kaza Kajami-Keane bauen.

Kajami-Keane von Verletzungen zurückgeworfen

In der Saison 2023/24 führte der Aufbauspieler das Team von Cheftrainer Rodrigo Pastore zum sensationellen Gewinn des FIBA Europe Cups und hatte auch maßgeblichen Anteil daran, dass die Niners bis ins Playoff-Halbfinale der Bundesliga vordrangen, wo sie sich Alba Berlin nur denkbar knapp geschlagen geben mussten. In der aktuellen Spielzeit wurde der kanadische Nationalspieler immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen, allein in der BBL verpasste er acht Partien.

Während seiner Einsätze kam der Guard im Schnitt auf ledliglich 4,0 Punkte, 3,4 Assists und 3,3 Rebounds. Auch in seinen zehn EuroCup-Auftritten lief es kaum besser (5,1 Pkt., 3,7 Ass., 2,1 Reb.). Spätestens mit der jüngsten Rückholaktion von Eric Washington aus Jena bahnte sich Kajami-Keanes Abgang endgültig an – nicht zuletzt wegen des Überangebots auf der Guard-Position und der BBL-Ausländerregel.

Höhepunkt im April 2024: Niners-Guard Kajami-Keane hält die Europe-Cup-Trophäe und den Pokal für den wertvollsten Finalspieler in den Händen.

Niners bedanken sich

Die Chemnitzer betonten in ihrer Mitteilung: „Die gesamte NINERS-Familie bedankt sich bei Kaza Kajami-Keane für seinen Einsatz sowie all seine Leistungen im Chemnitzer Trikot, wird den Kanadier stets als Europapokalhelden in guter Erinnerung behalten und wünscht ihm sportlich wie privat nur das Beste für seine Zukunft.“

SpiO

Mitteldeutscher Rundfunk