Der MSV Duisburg macht weiter ernst und hat kurz vor dem Ende der Transferphase einen weiteren Spieler verpflichtet.

von Marcel Eichholz · 02.02.2026, 14:40 Uhr · 0 Leser

Der MSV Duisburg verpflichtet Innenverteidiger Dominik Becker.Der MSV Duisburg verpflichtet Innenverteidiger Dominik Becker. – Foto: MSV Duisburg

Nur drei nominelle Innenverteidiger hatte der MSV Duisburg bislang im Kader. Zu wenig, wie die Verantwortlichen intern festgestellt haben. Nun wurde reagiert und mit Dominik Becker diese vakante Lücke aufgefüllt. Der 26-Jähre hat sich zuletzt als Testspieler bei den Zebras vorgestellt und im Testspiel gegen die SpVg Schonnebeck über 90 Minuten eine fehlerfreie Leistung gezeigt.

In bislang 71 Spielen stand Becker für den 1. FC Saarbrücken in der 3. Liga auf dem Feld. Im Sommer trennten sich die Wege und der Rechtsfuß ist seitdem vereinslos. Am Montag hat er nun einen neuen Vertrag unterschrieben. Fortan gehört der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler zum Kader von Dietmar Hirsch. Ausgebildet wurde er zuvor im Nachwuchs des TuS Koblenz und 1. FC Köln. Erste Erfahrungen bei den Senioren sammelte er in Diensten von Werder Bremen, für das er in der Regionalliga spielte, ehe er im Januar 2022 nach Saarbrücken wechselte.

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Duisburgs Trainer zeigt sich in der Pressemitteilung zur Verpflichtung erfreut. „Dominik hat uns in den Tagen hier überzeugt und macht uns mit seinen Stärken noch einmal variabler: Ein sehr schneller Innenverteidiger, der sehr offensiv verteidigt. Er hat in der vergangenen Saison sehr gute Leistungen gezeigt, und es ist eigentlich überraschend, dass er ein halbes Jahr vereinslos war. Umso mehr freue ich mich, dass er uns jetzt verstärkt.“

Becker „dankbar“ für die Chance

Chris Schmoldt, der Sportliche Leiter der Duisburger, ergänzt: „Wir haben für uns eine Vakanz in der zentralen Abwehr ermittelt, da wir bisher mit drei nominellen Innenverteidigern durch die Saison gehen. Dominik ist zwar seit einem halben Jahr ohne Verein, konnte uns im Testspiel und Training zeigen, dass er in einer körperlich guten Verfassung ist. Er kennt die 3. Liga, ist in einem top Alter, und wird uns mit seinem Mut in der Spieleröffnung sowie seiner guten Geschwindigkeit noch einmal weiterhelfen.“

Becker, der zukünftig mit der Rückennummer vier im Wedaustadion auflaufen wird, sagt: „Ich freue mich sehr, ab sofort dem Spielverein weiter helfen zu dürfen. Ich kenne die Arena, die Fans und die Stimmung hier aus eigener Erfahrung, ich bin dankbar, diese Chance bei einem solchen Traditionsverein zu erhalten. Und jetzt geht’s an die Arbeit!“