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Acht Jahre mit Herz und Leidenschaft – und dann das knallharte Aus! Im Sommer wurde Andre Hoffmann (32) bei Fortuna Düsseldorf von Ex-Manager Klaus Allofs (69) aussortiert. Brisant: Hoffmann war Kapitän!
Statt wie damals angekündigt, um den Aufstieg mitzuspielen, schwebt die Fortuna inzwischen in der 2. Liga in akuter Abstiegsgefahr. Hoffmann dagegen zog die Reißleine – und wagte den großen Sprung ins Ungewisse. Bulgarien statt Bundesliga! Neues Land, neue Liga, neues Leben. Bei CSKA 1948 Sofia blühte er sofort auf: Stammspieler, Zweiter der Liga, Pokalfinale in Reichweite. Sein Ziel? Groß! „Mein Traum ist es, erstmals in meiner Karriere international zu spielen.“
Hoffmann glaubt an Klassenerhalt
Während Hoffmann also von Europa träumt, droht seiner alten Liebe Fortuna nach 27 Jahren erneut der freie Fall. Trotzdem schlägt sein Herz weiter für Düsseldorf; „Ich schaue mir jede Minute von Fortuna an. Und bin sicher, sie schafft den Klassenerhalt.“
Optimistisch – obwohl zu Saisonbeginn vieles schief lief. Genau da liegt der wunde Punkt: Ein Führungsspieler wie Hoffmann fehlt an allen Ecken und Enden. Auf und neben dem Platz war er immer da – selbst verletzt eine Autorität. Einer, der jetzt Gold wert wäre.
Stattdessen greift Hoffmann in Bulgarien nach Titeln. Die ersten vier Teams spielen am Ende eine Meisterrunde – da wird wieder alles auf null gedreht. Aktuell sind’s 7 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Levski Sofia. Spannung garantiert!
Sein langjähriger Ex-Trainer Daniel Thioune (51) hat gerade in Bremen angeheuert. Fortunas Ex-Kapitän: „Das freut mich sehr für ihn. Er hat es verdient, in der Bundesliga zu arbeiten.“ Hoffmann träumt von Europa, Thioune ist in die 1. Liga aufgestiegen – bei Fortuna ist zuletzt vieles falsch gelaufen…