Bitterer Ausfall bei Essen?

Vor Kracher in Aachen: RWE bangt um Leistungsträger

05.02.2026 – 11:46 UhrLesedauer: 2 Min.

imago images 1072028352Vergrößern des Bildes

Klaus Gjasula (Archivbild): Der RWE-Mittelfeldspieler droht auszufallen. (Quelle: IMAGO/Markus Endberg)

Der Westschlager zwischen der Alemannia und RWE steht vor der Tür. Die Essener bangen um den Einsatz eines wichtigen Mittelfeldakteurs.

Sorgen bei Alemannia Aachens Rivalen: Vor dem brisanten Westschlager auf dem Tivoli am Sonntag (16.30 Uhr) bangt Rot-Weiss Essen um den Einsatz seines Leistungsträgers Klaus Gjasula. Der Mittelfeldspieler leidet an einer Reizung am Sprunggelenk und musste laut der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) das Training am Mittwoch absagen.

Auch die Einheit am Donnerstag werde der ehemalige albanische Nationalspieler verpassen, heißt es. RWE hoffe, dass Gjasula am Freitag wieder ins Training einsteigt, um am Sonntag in Aachen mitwirken zu können.

Ein Ausfall Gjasulas wäre bitter für RWE. Bereits die letzten beiden Spiele gegen Aachen hatte der Mittelfeldakteur verletzungs- und krankheitsbedingt verpasst – RWE verlor beide Duelle. Im August 2025 gewann die Alemannia mit 2:3 in Essen, in der vergangenen Saison hieß es am Ende 2:0 für Aachen auf dem Tivoli.

Sicher fehlen werden RWE Jakob Golz (Innenbandanriss) und Jannik Hofmann (Rotsperre). Positiver sieht es in Essen dagegen bei Marek Janssen und Jaka Cuber Potocnik aus: Sie konnten laut der „WAZ“ wieder mittrainieren. Auch Top-Scorer Kaito Mizuta soll am Sonntag wieder dabei sein.

Bei der Alemannia fehlt am Sonntag weiterhin Kapitän Mika Hanraths. Nach monatelanger Verletzungspause hat er noch Trainingsrückstand, laut eigenen Aussagen peilt er ein Comeback im Laufe des Februars an. Zudem stehen Florian Heister (Wadenverletzung), Jeremias Lorch (Knieverletzung) und Fabio Torsiello (Trainingsrückstand) auf der Kippe.

Für den Kracher am Sonntag wurden im Vorverkauf Stand Donnerstag bereits mehr als 25.000 Tickets verkauft. Sollten bis zum Spiel alle 31.580 Tickets vergriffen sein, wäre es das erste ausverkaufte Spiel auf dem Tivoli in dieser Drittligasaison. Die Heimspiele gegen den Rivalen aus Essen sind für gewöhnlich ausverkauft – beim letzten Duell im Januar 2025 waren bereits im Vorfeld keine Tickets mehr zu kaufen.

Aachens jüngste Statistik gegen den aktuellen Tabellenvierten Essen liest sich positiv. Alle drei Spiele seit dem Aufstieg in die 3. Liga konnte die Alemannia für sich entscheiden. In der Gesamtstatistik hat jedoch RWE die Nase vorn: In 90 Spielen gewann Essen 40 Mal, Aachen siegte 34 Mal. 17 Mal trennten sich die Vereine mit einem Remis.