Er gehört zu den Mitgründern des Kleinraketen-Entwicklers Rocket Factory Augsburg (RFA) und war zuletzt im Vorstand als Chief Commercial Officer. Jetzt ist Jörn Spurmann nach knapp acht Jahren ausgeschieden. Wie der 43-Jährige auf der Plattform LinkedIn mitteilt, war Ende Januar sein letzter Tag bei RFA. „Von Null zu einer neuen Ära europäischer Trägerraketen aufbauen: Meine Reise endet, die Mission geht weiter“, schrieb er. Konkrete Gründe für sein Ausscheiden nannte er nicht. „Der Weggang fühlt sich jetzt richtig an, da das Unternehmen mich nicht mehr braucht, um das Gleichgewicht zu halten. RFA ist in der Lage, eigenständig weiterzumachen“, schrieb er.
Erstflug der Rakete steht erst an
Mit dem Ausscheiden von Spurmann kommt es zu einer neuerlichen Veränderung im RFA-Vorstand. Im April 2025 wurde Indulis Kalnins zum neuen RFA-Vorstandsvorsitzenden berufen. Spurmann steigt damit noch vor dem Erstflug der Kleinrakete RFA One aus dem Unternehmen aus, das zum Bremer OHB-Konzern gehört.
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