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Die sportliche Qualifikation ist das eine, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen das andere. Aktuell steht das Regionalligateam des 1. FC Nürnberg mit 7 Punkten Vorsprung relativ souverän an der Tabellenspitze. Würde sich am Tabellenbild bis zum Saisonende nichts ändern, bedeutet das die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 3. Liga.
Doch danach sieht es beim FCN immer weniger aus. Grund hierfür sind die Rahmenbedingungen, die mit einem möglichen Aufstieg einhergehen. Und hier allen voran die Spielstätten-Problematik. Das hat jetzt auch Nürnbergs Sportvorstand Joti Cahtzalexiou (49) auf Nachfrage bestätigt: „Stand jetzt müssten wir dann mit drei Mannschaften im Stadion spielen und das ist kaum darstellbar. Das hat auch wirtschaftliche Hintergründe, die uns möglicherweise daran hindern würden, auch aufzusteigen.“
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Drei Teams wären dann doch mindestens eines zu viel. Neben den Zweitliga-Profis spielen schon die Bundesliga-Frauen des FCN im Stadion. Bis zum 1. März müssten die entsprechenden Unterlagen vom Verein eingereicht werden. Eine endgültige Entscheidung darüber, wie es mit der U23 weitergeht, muss deshalb noch bis Ende des Monats fallen: „Wir sind immer noch dran, gewisse Sachen für uns noch einmal final zu kalkulieren.“ Doch die Zeichen stehen eher auf einen Verzicht auf das Aufstiegsrecht.
Das allerdings hat nichts mit der neu ins Leben gerufenen U21-Liga zu tun, die die DFL ab Sommer plant. Der Club ist von der Idee durchaus angetan. Chatzialexiou: „Es wären sechs bis acht Spiele über die ganze Saison. Da würden wir mitmachen, weil wir es gut finden. Wir haben zum Beispiel unseren Perspektivkader. Es ist ein Zusatzwettbewerb, der Rekonvaleszenten oder Spielern, die auf der Bank sitzen, noch einmal zusätzliche Spielmöglichkeiten gibt. Und das auf einem höheren Niveau und gegen adäquate Gegner.“
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Quelle: BILD/DFL08.12.2025
Eine Teilnahme ist im Übrigen nicht verpflichtend, sondern freiwillig. Jetzt bleibt abzuwarten, wie viele Klubs sich letztlich wirklich daran beteiligen werden.