TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen

Berlin – Vom Milliardär zum Häftling – jetzt wird die Geschichte von René Benko verfilmt. Das Dokudrama „Benko – Size Does Matter“ erzählt den Aufstieg und Fall des österreichischen Immobilien-Tycoons. Die Produktionsfirma UFA Fiction kündigte an, der Film werde den „märchenhaften Aufstieg und jähen Absturz eines Mannes, der über Nacht zum Liebling der Finanzwelt wurde“, zeigen.

In 90 Minuten verbindet der Film Spielszenen mit Archivmaterial und Interviews. Das Leben des Tycoons wird als Drama und Groteske über Macht, Größenwahn und Skrupellosigkeit inszeniert. Laut UFA Fiction steht dabei im Mittelpunkt: „Wie konnte es so weit kommen?“

Die Benko-Filmcrew: Heino Ferch, Thomas Stipsitz, Patricia Aulitzky, Raymond Ley (Regie) und Bettina Weiguny (Teil des Rechercheteams, v. l. n. r. )

Die Benko-Filmcrew: Heino Ferch, Thomas Stipsitz, Patricia Aulitzky, Raymond Ley (Regie) und Bettina Weiguny (Teil des Rechercheteams, v. l. n. r. )

Foto: NDR/Aki Pfeiffer

Kabarettist spielt Benko

Ab Herbst 2026 sei der Film voraussichtlich in der ARD Mediathek und im Ersten zu sehen. Die Hauptrolle übernimmt der österreichische Kabarettist und Schauspieler Thomas Stipsits. Der Österreicher hatte mit seinem verschachtelten Immobilien- und Handelsimperium Signa rund 20 Jahre lang ein Milliarden-Vermögen aufgebaut. Doch steigende Zinsen und Baukosten sowie risikoreiche Zukäufe wie die der deutschen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof trieben das Unternehmen in die Pleite.

Ein Jahr in Haft

Seit einem Jahr sitzt der Ex-Milliardär in Untersuchungshaft. Die Justiz ermittelt gegen ihn zu rund einem Dutzend Verdachtsmomenten.