Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) meldeten erhebliche Störungen bei den U-Bahn-Linien U2 und U3. «Die oberirdischen Abschnitte der U3 und der U2 können derzeit nicht oder nur eingeschränkt befahren werden, weil sich Blitzeis auf den Stromschienen gebildet hat», teilte die BVG mit. Zwischen Warschauer Straße und Gleisdreieck fuhr auf der U3 ein Ersatzverkehr mit Bussen, die U2 verkehrte zwischen Pankow und Rosa-Luxemburg-Platz nur eingleisig.

Krankenhäuser am Limit

Die Glätte-Unfälle belasten auch das Gesundheitssystem. Berliner Krankenhäuser und Arztpraxen arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze, viele entlassene Unfall-Patienten benötigen Nachversorgung. Erschwerend kommt eine hohe Zahl von Atemwegserkrankungen hinzu. Sandra Blumenthal, Hausärztin und Co-Vorsitzende des Hausärzteverbandes Berlin und Brandenburg, sagte: «Die letzten Wochen waren wirklich hart für uns».

Auch den Regionalverkehr traf das Glatteis: Zwischen Berlin und Hannover fielen Züge aus oder verspäteten sich. In weiten Teilen Brandenburgs führte die Glätte zu Ausfällen im Regionalverkehr, nur den Raum Cottbus traf das Glatteis nicht.

Der DWD hatte für fast ganz Deutschland Glatteis-Warnungen ausgegeben, in den meisten Regionen galt die niedrigste Warnstufe Gelb. Für Brandenburg war die Warnung zunächst bis 21 Uhr gültig.

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg schloss vorsorglich Parks in Potsdam und Berlin.

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.