Nicht die einzige Anekdote, die das Tempo des Hypes illustriert. Im November war Bauroth noch mit der Publizistin eines der Hauptdarsteller in Kontakt, ob er nicht mal nach Deutschland kommen wolle, vielleicht zur Buchmesse. Da schien das möglich. Jetzt, kein Vierteljahr später, ist es undenkbar.
Seit Januar lässt Bauroth nun in vier Druckereien jede Woche mehrere Tausend Exemplare von Heated Rivalry herstellen. Sie hofft, dass sich der Erfolg dauerhaft auf ähnliche Stoffe überträgt. Dafür spricht, dass queere Liebesromane eine solide – größtenteils weibliche – Fanbasis haben, die sich gerade verbreitern könnte. Bei Second Chances zögen jedenfalls auch die Verkäufe verwandter Titel an, sagt Bauroth. Sie hat allein mehr als zehn weitere über Eishockeyspieler-Paare im Programm.