LONDON (IT BOLTWISE) – NVIDIA steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Einführung neuer Grafikkarten-Generationen. Aufgrund einer anhaltenden Knappheit bei DRAM-Speicherchips verzögert sich die Markteinführung der RTX-50-Super-Modelle sowie der nächsten Architekturgeneration Rubin. Diese Entwicklungen könnten den Markt für Gaming-Hardware nachhaltig beeinflussen.
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Die Pläne von NVIDIA, neue Gaming-Grafikkarten auf den Markt zu bringen, sind ins Stocken geraten. Einem Bericht zufolge wird die erwartete RTX-50-Super-Serie in diesem Jahr nicht mehr erscheinen. Gleichzeitig verzögert sich auch die nächste große Architekturgeneration mit dem Codenamen Rubin, die intern als RTX-60-Reihe geführt wird. Hauptgrund für diese Verschiebungen ist die anhaltende Knappheit bei DRAM-Speicherchips, die die gesamte PC-Industrie betrifft.
Moderne High-End-Grafikkarten benötigen große Mengen an schnellem Speicher, was die Situation für NVIDIA besonders problematisch macht. Bereits zur CES 2026 fiel auf, dass NVIDIA wenig zu neuen Consumer-GPUs zu sagen hatte. Nun wird berichtet, dass das Unternehmen sogar die Produktion der aktuellen RTX-50-Modelle zurückfährt, um mit den begrenzten Speicherlieferungen besser haushalten zu können.
Die technische Konsequenz dieser Entwicklungen ist eine weiter angespannte Marktlage. Weniger verfügbare Karten treffen auf eine hohe Nachfrage, während die Speicherknappheit die Preise zusätzlich nach oben treibt. Gleichzeitig priorisieren Hersteller zunehmend KI-Beschleuniger und Rechenzentrumschips, da diese deutlich höhere Margen versprechen als klassische Gaming-Hardware. NVIDIA erzielt derzeit nur noch rund acht Prozent seines Umsatzes mit Gaming.
Die ursprünglich geplanten Super-Modelle sollten vor allem höhere Taktraten und teils größere Speicherausstattungen bieten, um die RTX-50-Serie nach oben hin abzurunden. Dass diese Auffrischung nun komplett ausfällt, durchbricht den zuletzt üblichen jährlichen Produktzyklus bei Grafikkarten. Auch die nächste Architekturgeneration scheint sich um viele Monate zu verschieben, da ohne ausreichende DRAM-Kapazitäten weder Entwicklung noch Massenproduktion sinnvoll planbar sind.
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NVIDIA verschiebt neue Grafikkarten-Generation aufgrund von Speicherknappheit (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)
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