Patrick Romer aus dem Konstanzer Vorort Dingelsdorf kämpft bei der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ um die Dschungelkrone. Der TV-Bauer vom Bodensee bringt reichlich Reality-TV-Erfahrung mit nach Australien und war bereits bei „Bauer sucht Frau“, dem „Sommerhaus der Stars“ und bei „Das große Promi-Büßen“ zu sehen. Entsprechend gute Chancen werden ihm eingeräumt. Doch kann Patrick Romer den Titel des Dschungelkönigs wirklich an den Bodensee bringen und sich gegen namhafte Konkurrenz wie Gil Ofarim oder Simone Ballack durchsetzen?
Wie sich der Konstanzer Landwirt im australischen Dschungel schlägt, können Sie hier mitverfolgen:
Tag 14 im Dschungelcamp: Patrick Romer und das Spiel um den Thron
Wer wird wohl Dschungelkönig? Wer kommt überhaupt ins Finale? Patrick Romer und Hardy Krüger sinnierten darüber bei einer gemeinsamen Nachtwache. Beiden sahen Hubert jedenfalls nicht unter den Gewinnern: „Hubert ist wie ein Kuhschwanz. Die ganze Zeit wedelt er von rechts nach links“, sinnierte Romer in gewohnter Bauern-Manier. Sonst ging es eigentlich nur um Gil Ofarim, Gil Ofarim und noch mal Gil Ofarim. Ariel stellte weiter seine Verletzung infrage, Romer beschuldigte sie, einfach nur Sendezeit zu wollen. „Es bringt nichts, wenn du deine Leier zwanzigmal wiederholst, das kostet nur Zeit“, schimpfte Romer und Ariel schoss zurück: „Patrick ist einfach nur unsympathisch.“
Als später Simone Ballacks Hutschnur wegen Gil Ofarim platzte, hielt Patrick eisern zu Gil und verstand augenscheinlich die Welt nicht mehr. „Es ist wie bei Game of Thrones. Es gibt nur noch Intrigen, alle drehen sie durch, weil sie die Krone wollen. Ich muss hier keine Szene machen, um Dschungelkönig zu werden.“

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Patrick Romer (links) und Gil Ofarim in der Dschungelprüfung. Patrick Romer musste sich durch Kuhschnauze und Wasserbüffel-Anus kämpfen.
Foto: RTL
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Patrick Romer (links) und Gil Ofarim in der Dschungelprüfung. Patrick Romer musste sich durch Kuhschnauze und Wasserbüffel-Anus kämpfen.
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Dann durfte Patrick das Camp verlassen. Aber natürlich nur, um mit Gil Ofarim die gemeinsame Dschungelprüfung anzutreten. Romer musste sich durch schmackhafte Dschungeldelikatessen wie „Schock-o-Kekse“ probieren. Seine erste Wahl fiel natürlich auf ein Gericht namens Muuhh-so-Chocolat, eine glitschige Kuhschnauze. Ob das wohl Erinnerungen an sein Zuhause in Dingelsdorf weckte? Mit eisernem Blick und eisernem Willen kaute er sich auch durch einen Wasserbüffelanus („Juhu, extra Proteine“) und Gil schlürfte sich durch lange Würmer als wären es Spaghetti – da musste sogar Moderator Jan Köppen vor Ekel wegschauen. Über Patricks bissfesten Einsatz staunte er aber: „Der Bauer ist ein Kauer!“ Fünf Sterne brachten sie gemeinsam zurück ins Camp. Patrick zeigte sich stolz und hatte sogar Pipi in den Augen. „Das könnte ja meine letzte Prüfung sein. Ich bin einfach so dankbar für alles hier“, sagte er lächelnd.
Ob er da wohl schon etwas geahnt hat? Tatsächlich täuschte ihn sein Bauchgefühl! Als das Moderatoren-Duo Sonja Zietlow und Jan Köppen wie jeden Morgen zur australischen Ortszeit das Camp betreten haben, folgte die erleichternde Nachricht: Patrick Romer darf noch einen weiteren Tag im Camp bleiben. Dafür musste Hardy Krüger das Feld, genauer gesagt das Dschungelcamp, räumen. Für ihn haben die Zuschauer am wenigsten angerufen.
Tag 13 im Dschungelcamp: Beschissene Pilze bei Ariel und emanzipatorische Fehltritte bei Patrick Romer
Bei der gemeinsamen Nachtwache mit Hardy Krüger grübelte Patrick Romer über vieles. Zuerst über Hubert Fellas Schlafverhalten („Das klingt so, als würde hier eine Abforstung im Regenwald stattfinden“) und später über Frauen. Das Gespräch seiner weiblichen Mit-Kandidatinnen vom Vortag ging ihm noch durch den Kopf. Wie konnten diese bloß über ihre Präferenzen bei Männern quatschen und dann noch Ansprüche stellen, dass der Partner einen Job haben und sie zum Essen ausführen soll? „Wenn ich als Mann solche Äußerungen tätigen würde, wäre die Hölle los“, echauffierte sich Patrick. „Ein Mann muss auch kein Essen bezahlen, man muss gar nichts. Man macht das nur als Gentleman, die Selbstverständlichkeit nervt total.“ Er selbst genieße seinen schlechten Ruf in den Medien – denn eigentlich sei er ein „total liebenswürdiger Partner“. Er würde es nämlich gar nicht mögen, wenn Frauen bevormundet werden würden, er sei anpassungsfähig. „Warum muss man denn ein Macho sein?“, wunderte er sich. Ob er wohl seinen eigenen Auftritt im Sommerhaus der Stars vergessen hat? Seine Ex-Freundin Antonia Hemmer würde da wohl andere Töne anschlagen.
Jedenfalls ist sich der Bodensee-Bauer sicher: „Wenn George Clooney in einen McDonald’s laufen würde, würde er sich in die Frau hinter der Theke verlieben. Wenn eine Beyoncé in einen McDonald’s laufen würde, würde sie den Typen hinter der Theke nicht zweimal anschauen. Frauen wollen nur nach oben daten“, erklärte er Krüger die Welt. „Da draußen“ gebe es so viele tolle Männer, die Frauen würden das aber nicht sehen. „Das ist emanzipatorisch traurig“, stellte Romer fest.
Für Hardy Krüger, Samira Yavuz und Simone Ballack ging es währenddessen in die Dschungelprüfung, und Ariel wunderte sich, wieso es zum Abendessen Shit-Take-Pilze (japanische Shiitake-Pilze) gab. „Wieso gibt es denn Scheiße-Pilze?“, fragte sie sich. Geschmeckt hat es ihr wohl trotzdem. So hatte sie neue Kraft, sich zu wundern, wieso Gil Ofarim nach seinem Unfall überhaupt noch im Camp verweilt. „Er kann keine Prüfungen mehr machen, er kann keine Nachtwache mehr machen, was macht er dann noch hier?“, fragte sie auch den Musiker selbst: „Gil, was ist dein Plan?“ Wieder fit werden, war die simple Antwort des Musikers. Für Ariel stand aber weiterhin fest: „Gil ist ein böser Mensch. Und das, was er getan hat, gerät jetzt wieder in Vergessenheit.“ Außerdem ging es für Ariel und Eva auf Schatzsuche – und Ariel erzählte stolz von ihrer jahrelangen Tätigkeit als Pfadfinderin.
Und dann die Frage aller Fragen: Ausgerechnet zwischen den vermeintlichen Turteltäubchen Patrick Romer und Eva Benetatou entscheidete sich das Rennen. Patrick Romer konnte die Zuschauer aber erneut von sich überzeugen und darf damit noch mindestens einen weiteren Tag im Dschungelcamp bleiben.
Tag 12 im Dschungelcamp: Schlechte Stimmung am Lagerfeuer
3 von 12 Kandidaten hatten das RTL-Dschungelcamp bis Sonntagabend verlassen – Nicole Belstler-Boettcher, Umut Tekin und Mirja du Mont –, bevor erst am Dienstagabend schließlich ein weiterer gehen musste. Nach dem vierten Vielleicht traf es dieses Mal Schauspieler Stephen Dürr. Patrick Romer, der am Vortag ebenfalls gewackelt und anschließend klar gemacht hatte: „Ich will nicht gehen, ich will hierbleiben!“, darf noch mindestens einen Tag bleiben.
Und sonst? Alle haben ihre Belastungsgrenze erreicht, die Luft ist raus, die Stimmung gedrückt, die Zeit vergeht zu langsam, das Essen schmeckt nicht, es ist kalt, die Gespräche am Lagerfeuer drehen sich um die immer gleichen Themen. Wenigstens Patrick Romer zeigte am 12. Dschungeltag hin und wieder einen Anflug guter Laune, pfiff und sang und gab zu Protokoll, er habe immer noch „Bock, das Spiel zu spielen“. Auf Hardy Krügers „Rentnerbänkle“, wie der Konstanzer es nannte, kam er wieder mit dem Schauspieler ins Gespräch. Ariels Vorwurf, Krüger biete dem Camp keinen Mehrwert, weil er den lieben langen Tag nichts tue, wollte Romer nicht auf seinem Kumpel sitzen lassen, schließlich tue der doch so einiges: „Der geht abspülen, der macht das Klo sauber, der kocht Wasser, der holt Holz.“
Neben tiefgehenden Gesprächen und einem „Wahrheit oder Pflicht“-Spiel, in dem wir gelernt haben, dass Romer laut eigener Aussage zweimal fremdgegangen ist und durchaus auch mal mit seiner Freundin Pornos anschaut, mussten die Camper einen Schockmoment verkraften: Gil Ofarim hatte bei der Dschungelprüfung einen Unfall und wurde sicherheitshalber im Krankenhaus auf Herz und Nieren durchgecheckt. Ergebnis: alles gut. Er durfte zurück ins Camp. Sterne gab’s bei der abgebrochenen Prüfung nicht, Essen trotzdem.
Tag 11 im Dschungelcamp: Patrick Romer darf bleiben – und alle anderen auch
Die Zuschauer von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wissen: In Staffel 19 werden Ariel sei Dank die wichtigsten Themen jeden Tag wiedergekäut. Neben ihrer Obsession für die Verfehlungen von Gil Ofarim („Ich werde nicht totschweigen, was er getan hat.“) hat sich die Baslerin seit Tag 8 an Eva Benetatou und Patrick Romer festgebissen, zwischen denen sie zu viel Nähe sieht. Nachdem das vor aller Ohren angesprochen worden war, forderte Romer (von Ariel später am Lagerfeuer voller Überzeugung als „Idiot“ bezeichnet) Distanz von Benetatou, um seiner Liebsten („Dafür liebe ich Annelie einfach zu sehr!“) auch nicht das kleinste Verdachtsmoment zu geben. Seine Reality-TV-Kollegin tat sich sichtlich schwer mit der Abfuhr und suchte auch am Montag wieder seine Nähe, woraufhin Patrick Romer – für Moderatorin Sonja Zietlow erklärter Favorit auf die Krone – abblockte: „Ich habe einfach keine Lust auf Ärger zu Hause!“

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Eva Benetatou sucht Patrick Romers Nähe.
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Eva Benetatou sucht Patrick Romers Nähe.
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Ablenkung gab’s in der Dschungelprüfung „Die WEH C-Promis“, von RTL vielversprechend als Fäkal-Festspiele beschrieben. Romer durfte ran – mit Hubert Fella, Simone Ballack und Hardy Krüger. Die Dschungelcamper nahmen in engen Toilettenkabinen Platz, wühlten aus den mit braunem Schleim aus Abfällen randvoll gefüllten Schüsseln Werkzeuge, um Sterne von einer Stange zu lösen, während es Dschungelgetier (vom Mehlwurm bis zur Riesenkakerlake) und Dschungelschleim regnete. In neun Minuten wären neun Sterne möglich gewesen, es wurden drei. Besser als nichts, aber deutlich weniger als möglich.
Nachdem bereits drei Kandidaten das Camp verlassen mussten, ist den verbliebenen Anwärtern auf die Dschungelkrone eine kurze Verschnaufpause vergönnt: Mindestens einen Tag lang dürfen sie alle noch bleiben, erst am Dienstag muss wieder jemand gehen. Oder dann vielleicht sogar zwei? Auf der Abschussliste mit zu wenigen Anrufen standen am Montagabend Stephen Dürr und – ganz überraschend – Patrick Romer, der vorher noch laut darüber nachgedacht hatte, was er mit der Siegprämie anfangen würde. Spoiler: Tiere für seinen Hof kaufen. Damit er nicht bald aus dem Rennen ist, heißt es für seine Fans: fleißig anrufen!
Tag 10 im Dschungelcamp: Was Patrick Romer mit Donald Trump gemeinsam hat
Tag zehn fing an mit einer skurrilen Diskussion zwischen Patrick Romer und Ariel. Die Baslerin warf dem Konstanzer vor, zu viel Zeit mit Eva Benetatou zu verbringen – und dabei Grenzen zu überschreiten. „Ihr flirtet den ganzen Tag miteinander. Deine arme Freundin. Wenn hier keine Kameras wären, hätten die schon längst gebumst“, sagte die 22-Jährige beispielsweise. Patrick Romers Reaktion auf diese Vorwürfe? So ruhig und besonnen, wie der Mann aus Dingelsdorf reagierte, verdient er den Friedensnobelpreis, wenn nicht sogar den FIFA-Friedenspreis, der schon US-Präsident Donald Trump verliehen wurde. „Ich liebe Annelie, nichts geht über sie“, so Romer im Brustton der Überzeugung. Dieser Tage plant der 30-Jährige laut unbestätigter Gerüchte sogar einen medienwirksamen Heiratsantrag – wieso sollte er dann im australischen Dschungel seine Zukunft aufs Spiel setzen?

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Patrick Romer und Eva Benetatou: Beide beteuern, dass sie lediglich befreundet sind und kein weiteres Interesse aneinander haben.
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Patrick Romer und Eva Benetatou: Beide beteuern, dass sie lediglich befreundet sind und kein weiteres Interesse aneinander haben.
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Hardy Krüger Junior und Gil Ofarim waren ebenfalls sichtlich entsetzt angesichts der Vorwürfe von Ariel – Stephen Dürr hingegen wollte beobachtet haben, dass Eva Benetatou auf Patrick Romer stehen würde, er jedoch nicht auf sie. Das hörte sich irgendwie an wie im Kindergarten. Sogar die Moderatoren sahen sich genötigt, dem Mann vom Bodensee zur Seite zu springen: „Liebe Annelie, da war nichts.“
Beim Jingle vor den Werbepausen, währenddessen die Kandidaten bei den Zuschauern Werbung für sich selbst machen dürfen, ist Patrick Romer jedenfalls der Einfallsreichste und legt einen 1a-Sitztanz hin. Ob das erneut reichen würde, um mindestens einen weiteren Tag im Camp bleiben zu dürfen?
Die Reklame in eigener Sache schien geholfen zu haben, Patrick Romer erhielt einmal mehr die frohe Botschaft: Du bleibst! Doch wer musste raus am späten Sonntagabend? Die Antwort: Mirja du Mont. Wobei sich bei der Schauspielerin der Eindruck aufdrängte, dass sowieso niemand wusste, dass sie überhaupt dabei war. So oder so: Der Konstanzer Dschungel-Traum lebt weiter!
Tag 9 im Dschungelcamp: Die Luft um Patrick Romer und Eva Benetatou wird dünner
Patrick Romer musste ran: Zum ersten Mal seit neun Tagen trat nicht die Baslerin Ariel zur Dschungelprüfung an, sondern der Konstanzer TV-Bauer und seine fünf Mit-Kandidaten Samira Yavuz, der Ravensburger Umut Tekin, Stephen Dürr, Mirja Du Mont und Simone Ballack. Kurz davor geriet er mit Stephen Dürr aneinander, der an Tag 8 im Dschungelcamp fast vor dem Rauswurf stand. Romer schenkte ihm reinen Wein ein: „Stephen Dürr kommt hier nicht gut an. In anderen Formaten hatte er auch keine so große Fanbase. Den schwarzen Humor mag nicht jeder.“ Ob er damit Recht behalten sollte?
In der Prüfung ging es jedenfalls um gute Kommunikation: Aufgereiht wie Hühner auf ihrer Stange mussten die TV-Sternchen gemeinsam ein Puzzle lösen. Dabei wurden sie natürlich, ganz nach gewohnter Dschungel-Manier, von Kakerlaken und Mehlwürmern überschüttet. Während seine Mit-Kandidaten wild durcheinander schrien, sagte Romer keinen Mucks: Seine volle Konzentration war auf das Puzzeln gerichtet. Einen Stern holte er damit nicht.

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Patrick Romer im Dschungelcamp: Gemeinsam mit Samira Yavuz (von links), Umut Tekin, Stephen Dürr, Patrick Romer, Mirja du Mont und Simone Ballack musste er Sterne holen.
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Patrick Romer im Dschungelcamp: Gemeinsam mit Samira Yavuz (von links), Umut Tekin, Stephen Dürr, Patrick Romer, Mirja du Mont und Simone Ballack musste er Sterne holen.
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Dafür stiefelte er mit Eva Benetatou zum Bad im Weiher. Spontan stimmte sie ein Ständchen an, und das Bad wurde zur Musical-Nummer, wie man sie sonst nur aus Disney-Filmen kennt. „Der Dschungel ist die Prüfung deines Lebens“, sang Eva leidenschaftlich. Spitzt sich hier etwa die Lage zwischen dem TV-Bauern und dem Reality-Sternchen zu? Dass sich da eine enge Freundschaft zu entwickeln scheint, stellte Ariel an Tag 8 schon fest. Auch Simone Ballack konnte sich einen Kommentar ihm gegenüber nicht verkneifen: „Eva hängt ganz schön an deinem Rockzipfel, findest du nicht?“ Das erstaunte den TV-Bauern: „Echt? Meinst du, das kommt komisch an?“, fragte er sie, woraufhin sein Kopf zu rattern anfing: „Ich merke nicht, wenn jemand mit mir flirtet. Aber von meiner Seite ist da nichts! Ich liebe meine Partnerin“, beteuerte er im Interview und geriet noch in einen Streit mit Ariel. Die Baslerin teilte wiederholt gegen Gil Ofarim aus, Romer mischte sich ein und geriet ins Kreuzfeuer: „Patrick hängt hier im Camp mehr mit Eva ab als mit seiner Freundin zu Hause. Wenn es hier keine Kameras gäbe, hätte er schon längst mit ihr geschlafen“, warf die Baslerin ihm vor. Die Reaktion auf diesen Satz bekommen die Zuschauer wohl erst am Tag 10 zu sehen…
Für den Ravensburger Umut Tekin war derweil Schicht im Schacht: Er musste das Camp verlassen. Für Romer geht die Reise also noch weiter.
Tag 8 im Dschungelcamp: Patrick Romer darf das Camp endlich verlassen
Keine Sorge – nach der erfolgreichen Schatzsuche kam er gleich wieder zurück. Endgültig raus ist stattdessen Schauspielerin Nicole Belstler-Boettcher, die als Kandidatin mit den wenigsten Zuschauerstimmen als Erste vom Lagerfeuer verbannt wurde und danach erstmal Pommes essen wollte. Patrick Romer hingegen hat noch mindestens einen weiteren Tag im Dschungelcamp vor sich.
Einen weiteren Tag, an dem Ariel sich intensiv Gedanken über ihn und Eva Benetatou machen kann. Die Baslerin mit den steinharten Moralvorstellungen sah angesichts des fast schon freundschaftlichen Verhältnisses von Romer und Benetatou eine Wiederholung der Geschichte am Horizont – schließlich weiß jeder, der es wissen will: Benetatou hatte mal was mit einem verheirateten Mann. Verheiratet ist Romer zwar (noch) nicht, aber Ariel schwante Böses: „Seit drei Tagen habe ich das schon beobachtet.“ Was genau? „Sie flirtet den ganzen Tag mit einem vergebenen Typen!“ Untermalt wurde das Ganze mit einem Zusammenschnitt der schönsten Romer-Benetatou-Szenen. Die beiden Reality-TV-Stars (in der Branche verkauft man seine Seele, weiß Romer) verstehen sich sichtbar gut. Doch was hält wohl Romers Freundin Annelie Henze davon? „Ich frage mich, was da draußen so abgeht. Wie es Annelie geht. Vielleicht gefällt ihr auch nicht, was ich hier drin mache!“, fragte sich der Konstanzer laut. Benetatou blieb entspannt: „Sie weiß doch mit Sicherheit, dass wir hier ganz normale Bezugspersonen sind. Glaubst du denn, Annelie könnte etwas falsch verstehen?“ Wohl eher nicht, denn die Erwähnte sagte im Gespräch mit RTL, ihr Liebster sei eben zu jedem nett und habe für jeden ein offenes Ohr. Und, nicht zu vergessen: Er zerlegt als Einziger im Camp jedes noch so exotische Stück Fleisch in mundgerechte Stücke.

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Patrick Romer (links) und Hubert Fella bei der Schatzsuche (zu sehen auf www.rtlplus.de).
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Patrick Romer (links) und Hubert Fella bei der Schatzsuche (zu sehen auf www.rtlplus.de).
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Viel wichtiger als jeder angebliche Flirt war Romer am Freitag die Chance, sich zumindest für kurze Zeit endlich mal etwas weiter als gewohnt vom Lagerfeuer zu entfernen. „Wir kommen endlich raus“, jubelte er hochmotiviert, kaum dass er wusste, dass es auf Schatzsuche geht. Nachdem also Hubert Fella Romers knackigen Hintern gelobt und Äpfel und Birnen geerntet hatte, musste der Konstanzer – herrlich anzusehen im Helm mit riesigen Stielaugen („Sieht das scheiße aus?“) – diese mit dem Sammelkorb auf seinem Rücken fangen. Dafür gab’s 4 Schlüssel, darunter den passenden. Zurück im Camp mit der heiß ersehnten Überraschungstruhe musste nur noch eine Rätselfrage beantwortet werden. Wer hat die meisten Regelverstöße begangen? A: Ariel, Gil, Stephen oder B: Eva, Patrick, Simone? Korrekt war A – hätten Sie’s gewusst? Aber sicher! Der Gewinn: eine einzige Zigarette, nach der sich vermutlich jeder Raucher im aktuell kippenfreien Camp sehnte. Am Ende landete sie bei Samira.
Halbzeit: Wie stehen Patrick Romers Chancen?
Nach einer Woche im australischen Dschungel bestimmen die Zuschauer nicht mehr, wer in die Prüfung muss, sondern wer noch mindestens einen weiteren Tag Hängematte, Plumpsklo, Reis und Bohnen statt bequemes Bett, Whirlpool und Hotel-Frühstück genießen darf.
Vor den Augen von täglich zwischen 4 und 5 Millionen Fernsehzuschauern hat Patrick Romer in den vergangenen Tagen gezeigt, was er zeigen wollte. Die Fans des Konstanzers bewundern seine Authentizität und seine lockeren Sprüche, dass er für jeden ein offenes Ohr hat, niemanden links liegen lässt und sich für keine Aufgabe zu schade ist. Dass er dabei manchmal ein bisschen über‘s Ziel hinausschießt – sei‘s drum. Wie seine Chancen stehen, analysiert Andreas Schuler hier.
Tag 7 im Dschungelcamp: Patrick Romer reitet in den Sonnenuntergang
„Sie werden wohl eine schwere Kiste holen“: Zu Anfang der Episode hatte Patrick Romer noch Hoffnung, dass seine Mit-Kandidaten Umut Tekin und Nicole Belstler-Boettcher nach ihrer missratenen Schatzsuche mit einer dicken Belohnung zurück ins Camp kehren. Aber wie heißt es so schön? „Satz mit X, war wohl nix“, ärgerte er sich dann. Also stellte er die wichtigen Fragen: „Wenn dein Sohn jetzt auch noch Hardy hieße, würde er dann Hardy Junior Junior heißen?“, fragte er Hardy Krüger Junior und bekam von ihm die traurige Geschichte über seinen verlorenen Vater zu hören. „Es wäre schrecklich für mich, wenn mein Vater plötzlich keinen Kontakt mehr zu mir wollen würde“, zog er ein nachdenkliches Fazit. Schnell war aber Schluss mit Sentimentalität – das Klo putzte sich schließlich nicht von allein.
Romantischer wurde es nur im Gespräch mit Skandal-Musiker Gil Ofarim. „Denkst du an deine Süße?“, fragte Ofarim. Das Fernbleiben von Annelie Henze bezeichnete er als „kalten Entzug“. Seine Annelie habe Pferde, gemeinsam würden sie immer ausreiten. Er selbst könne sich ja bei Trab, Galopp und sogar Tölt im Sattel halten. „Dann hat sie mit dir ja den Jackpot“, warf Ofarim ein, während Romer aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskam. Obwohl Annelie nur 1,53 Meter groß sei, könne sie trotzdem Traktor fahren, habe eine „mega Ausstrahlung“ und „macht einfach“: „Sie beeindruckt mich jeden Tag“, strahlte der verliebte Romer. Dann sagte er einen Satz, den wohl jede Frau von ihrem Partner gerne hört – und Annelie vermutlich ganz besonders: „Sie ist definitiv die Letzte“, zeigte er sich sicher. Und wann stellt er ihr die Fragen aller Fragen? „Ich warte auf den richtigen Moment“, gab er sich noch geheimnisvoll. Das entlockte auch Moderatorin Sonja Zietlow ein entzücktes Lächeln. „Es ist so süß, wie er seine Freundin liebt. Aber so werden im Baumarkt normalerweise nur Sackkarren angepriesen“, scherzte sie.

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Patrick Romer zieht mit Hardy Krüger zum Kloputzen.
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Patrick Romer zieht mit Hardy Krüger zum Kloputzen.
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Und dass Patrick Romer alles weiß und kann, wird auch am siebten Tag im Dschungel noch mal klar. So erklärt er seinen Mit-Kandidaten mal eben, wie Zeitverschiebungen funktionieren. „Wir leben in der Zukunft von Deutschland“, stellt er fest und gibt den Campern eine nette Daumenregel zu Ost und West mit auf den Weg: „Nur Ochsen saufen Whiskey.“ Natürlich denkt er dabei an seine Kühe. Als Strafe, dass Patrick Romer in den letzten Folgen die Flora und Fauna des Dschungels missachtet hat, indem er Käfer ins Jenseits schickte, mussten alle übrigens ihre Zigaretten abgeben. Und von Belstler-Boettcher wurden Romer die Ohren lang gezogen. „Ich tue ab jetzt keiner Fliege mehr was zuleide“, versprach er daraufhin hoch und heilig.
Die Baslerin Ariel musste sich derweil einer weiteren Dschungelprüfung stellen. Für sie ging es in luftige Höhen, wo sie Sterne einsammeln musste. „Mami und Papi sind stolz auf dich“, rief ihr Sonja Zietlow zu, „das hat sich jetzt aber süß angehört“, entgegnete Ariel. Der Sieg war ihrer: Neun Sterne brachte sie zurück ins Camp. Der Ravensburger Umut hoffte währenddessen auf ein Wunder: „Ich hoffe, ich bin ein anderer Mensch, wenn ich hier rausgehe“, sagte er. Dann wurde er von einer Schlange überfallen. Ob das wohl ein Zeichen ist?
Tag 6 im Dschungelcamp: Patrick Romer wird zum Retter in der Not
Dass sich Patrick Romer gründlich auf das Abenteuer Dschungelcamp vorbereitet hat, kam dem 30-jährigen Konstanzer jetzt mal wieder zugute – und auch seinem Reality-TV-Kollegen Umut Tekin, der vor fast so vielen Lebewesen Angst zu haben scheint wie Scream Queen Ariel aus Basel. Ausgerechnet im Dschungeltelefon, einer Art Safe Place in schwierigen Situationen, hatte der Ravensburger eine Spinne entdeckt. „Die sieht echt schwarz aus. Am Ende ist die giftig! Kann die einer wegmachen?“, machte er sich in bester Ariel-Manier Luft. Den eilig aus einem Entspannungsmoment herbeigerufenen Patrick Romer empfing er in etwa mit diesen Worten: „Du kommst doch vom Bauernland, du kriegst doch sowas hin, oder? Hast du da keine Spinnen? Mach die weg!“ Jungs vom Bodensee halten schließlich zusammen, oder? Romers ganz großer Heldenmoment blieb dennoch aus, denn die Spinne ergriff die Flucht. Vermutlich standen ihr vor lauter Schreischallwellen die Haare zu Berge.
Spekuliert wurde jedoch umgehend, dass das Spinnen-Problem ein Ablenkungsmanöver gewesen sein könnte. Der Beweis im Bewegtbild: Beim Verlassen des Dschungeltelefons steckte Romer Tekin – vermeintlich – unauffällig eine Zigarette zu. Der absichtliche Regelverstoß vor laufender Kamera blieb natürlich nicht unbemerkt. Moderatorin Sonja Zietlow war über den „süßesten Regelverstoß, seit es das Dschungelcamp gibt“, dennoch nicht böse.
Und sonst? Erklärte der Konstanzer Patrick Romer Eva Benetatou detailliert, wie man eine Kuh besamt, beeindruckte das Moderatoren-Duo mit seinen sonstigen Fähigkeiten (Motorboote reparieren, Internetseiten programmieren…) und zeigte sich – gänzlich unbeeindruckt von Diskussionen um Bettentausch, Körpergeruch und frische Handtücher – von seiner praktischen Seite: Er reinigte mit Gil Ofarim das Plumpsklo und zerlegte fachmännisch ein Ziegenbein (die Belohnung für Ariels einigermaßen erfolgreich absolvierte Dschungelprüfung am Vortag). Es war seit Tag 1 das erste Mal, dass etwas anderes als Reis und Bohnen in den Mägen den Camper landete. Nicht nur Tekin („brutal lecker“) war begeistert.
Apropos Essen: Bei der Dschungelprüfung gab’s für Ariel (wen sonst?), Eva und Gil Hausmannskost nach Dschungel-Art, darunter Kamelhirn und Entenblutgelee. Während Ariel meckerte („Das ist ekelhaft!“, „Ich kann nicht. Ich muss kotzen. Widerlich.“, „Das ist so krass. Scheiße!“), versuchten die anderen, in aller Stille zu essen. Geschafft hat’s nur Gil: drei leere Teller – drei Sterne.
Tag 5 im Dschungelcamp: Patrick Romer und die Nacht vor dem Finanzamt
Patrick Romer durfte sich heute über honigsüße Lobhudeleien der Moderatoren freuen: „Ich mag den Patrick. Ich finde so ein Landwirt steht mit beiden Beinen auf der Wiese“, gab Sonja Zietlow zum Besten. Jan Köppen konnte dem nur zustimmen: „Ich finde den mittlerweile auch sehr sympathisch.“ Das dürfte dem Dingelsdorfer runtergegangen sein wie frisch gepresstes Känguruöl. Im Hintergrund wurden unterdessen Allianzen geschmiedet: Simone Ballack, Patrick Romer und Hardy Krüger gingen ein Bündnis mit Eva Benetatou ein. Alle für eine und alle gegen eine – nämlich Ariel. „Sie ist ein mega-egozentrischer Mensch“, stellte Patrick Romer fest. „Sie denkt, die Sonne dreht sich um sie.“
Als der Streit vom Winde verweht war, zogen schon die nächsten Gewitterwolken auf – in Form eines Lagerkollers. Der Konstanzer TV-Bauer schaute gedankenverloren ins Leere: „Dieses belanglose Dasitzen ist schrecklich, das ist die größte Challenge für mich.“ Hardy Krüger Junior brachte den Hunger ins Spiel: „Seit fünf Tagen nur Reis und Bohnen, das geht an die Substanz, ich habe das Gefühl, mein Körper frisst mich gerade selber auf.“ Romers Replik hatte eher mit dem Gegenteil von Essen zu tun: „Brutal. Den ganzen Tag nichts zum Sch***en…“ Der 30-Jährige betete zum Zwecke der Selbstfolter das Menü eines amerikanisch-schottischen Burger-Restaurants rauf und runter, während bei seinen Teamkameraden nicht nur das Regenwasser im Mund zusammenlief.
Und wer musste in die Prüfung? Ariel, wer denn sonst? Doch siehe da – das Exemplar der seltenen Gattung eines eidgenössischen Brülläffchen ergatterte sich die nötigen Sterne, womit es endlich, endlich wieder richtige Nahrung gab! Bei der viel umjubelten Rückkehr ins Camp frohlockte sie: „Ich kann nicht nur rumschreien. Ich kann nämlich auch rumschreien UND Sterne holen.“ Huereguet!
Was sonst noch passierte an Tag fünf im Dschungelcamp? Als Stephen Dürr fragte, ob es den anderen denn niemals passiert sei, dass sie nach einem Dorffest auf dem Heimweg irgendwo auf einer Wiese eingeschlafen sind, warf Patrick Romer diese Anekdote in den Ring: „Ich bin mal vorm Finanzamt aufgewacht.“ Wer sich in Konstanz und seinen Vororten auskennt, dem stellt sich hier unweigerlich die Frage: Wie hat er das nur angestellt? War er vielleicht auf dem Wollmatinger Dorffest, verwechselte zu später Stunde die Richtung gen Dingelsdorf-Oberdorf und landete schließlich vor dem Finanzamt im Industriegebiet? Wir sind auf die Antwort gespannt.
Tag 4 im Dschungelcamp: Dr. Patrick Romer als Held der Stunde
Während Teile von Deutschland aktuell im Schneechaos versinken, gab es auch im Dschungelcamp einen Ausrutscher: Einmal hat sie nicht hingesehen und schwups, ist Eva Benetatou direkt im Weiher gelandet. Glücklicherweise war TV-Bauer Patrick Romer gleich zur Stelle und spielte den Helden der Stunde: Mit Leibeskräften und eisernem Bizeps zog er die durchnässte Mit-Kandidatin aus dem Wasser. „Ach scheiße, hast du dir wehgetan?“, fragte er. Außer ein paar Schürfwunden war glücklicherweise alles heil. Trotzdem schleppte Romer sie direkt zurück ins Camp und packte den Verbandskoffer aus. Dabei ließ er auch wichtige Fragen nicht aus: „Wann war deine letzte Tetanus-Impfung?“, wollte er wissen. Ganz versunken in der Rolle des Arztes, kam er auch Eva Benetatous anderem Problem auf die Schliche: ihrer schwerfälligen Verdauung. „Ist das vielleicht der Dschungel-Fluch, dass wir alle nicht aufs Klo können?“ Hier war er sicherlich etwas Großem auf der Spur.
Seine Freundin Annelie Henze meldete sich währenddessen auf seinem Instagram-Account und schwärmte über ihren TV-Bauer. „Er ist der ehrlichste Mensch und versucht immer, es allen recht zu machen. Ich bin überglücklich, ihn zu haben, und freue mich auf unsere Zukunft“, schrieb sie dort. Seine Ex-Freundin Antonia Hemmer, die er bei „Bauer sucht Frau“ kennengelernt hat, schlug im Gespräch mit dem SÜDKURIER ganz andere Töne an: „Ich bin sprachlos, was Patrick im Dschungel von sich gibt. Ich bin froh, dass ich den Absprung geschafft habe“, sagte sie.
Der Ravensburger Kandidat Umut stritt derweil mit Ariel über den Ballermann und ihren Akzent und ließ dann die Bombe platzen: „Wer hat mich angerufen und gefragt, ob wir hier eine Liebesgeschichte inszenieren? Ich habe das aufgenommen, ich poste das auf Instagram!“, schrie er sie an. Patrick Romer schien von Ariel kein Fan zu sein: „Das ist ihr Beruf. Die lebt von Remmidemmi.“ Ariel war auch das Gesprächsthema Nummer 1 bei seiner gemeinsamen Nachtwache mit Umut. „Ich bin in dieser Reality-Blase. Da riecht man den Braten sofort“, sagte der Konstanzer ominös. Grillen und Kakerlaken durften dem TV-Bauern dabei nicht zu nahe kommen: Diese wurden kurzerhand totgetreten oder ins Lagerfeuer bugsiert – ein Regelverstoß, laut Moderatorin Sonja Zietlow. Das könnte Konsequenzen haben…
Sterne gab es übrigens wieder keine: Ariel, die mit Gil Ofarim und Eva Benetatou in die Prüfung musste, hatte aufgrund eines weiteren Streits keine Lust, mit den beiden ein Team zu sein, und trat gar nicht erst an. Wer morgen in die Prüfung muss? Natürlich Ariel.
Tag 3 im Dschungelcamp: die Betrogene, der Clown und der TV-Bauer mittendrin
Dschungelcamp- und Patrick Romer-Fans dürften in der dritten Folge von „Ich bin ein Star“ enttäuscht aus der Wäsche geschaut haben. Die Folge ging gerade mal 40 Minuten – und vom Konstanzer Dschungel-Sternchen war auch (fast) nichts auf dem TV-Bildschirm zu sehen.
Samira Yavuz verlangte derweil von Eva Benetatou eine Entschuldigung: Sie wurde während ihrer Schwangerschaft von ihrem Noch-Ehemann Serkan Yavuz mit Benetatou betrogen. „Du bist ein Teil, der diese Ehe zerstört hat“, warf Yavuz ihr vor. Davon wollte Eva Benetatou natürlich nichts hören, suchte die Schuld für das Ehe-Aus lieber bei der Betrogenen und Serkan Yavuz selbst. Einig werden sich die beiden Frauen in diesem Leben wohl nicht mehr.. Auch die Baslerin Ariel hörte bei dem Gespräch zwischen den beiden Frauen zu und fasste das Drama gewohnt schnippisch zusammen: „Die Betrogene und der Clown.“
Trost fand Eva Benetatou zumindest bei Patrick Romer bei der gemeinsamen Nachtwache. Bei dem Liebesdrama schien er aber noch nicht ganz durchzublicken: „Zu dem Zeitpunkt, als ihr etwas miteinander hattet, war er (Serkan, Anm. d. Red) noch vergeben?“, fragte er, um noch mal sicherzugehen. Seine Gesprächspartnerin hatte aber sichtlich wenig Lust, die Thematik mit ihm noch mal durchzukauen. Das Thema sei peinlich und interessiere sie nicht mehr, „es war ihre Ehe, nicht meine“, sagte sie zu Romer. Sein Fazit: „Alles ist scheiße gelaufen.“

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Die Zuschauer hatten mit Ariel aus Basel kein Erbarmen und schickten sie in eine weitere Dschungelprüfung. Auch diese hat sie abgebrochen.
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Die Zuschauer hatten mit Ariel aus Basel kein Erbarmen und schickten sie in eine weitere Dschungelprüfung. Auch diese hat sie abgebrochen.
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Apropos Ariel: Die Zuschauer hatten kein Erbarmen mit ihr und wählten sie erneut in die Dschungelprüfung. „Ich weiß nicht, wieso mich die Zuschauer in die Prüfung wählen“, sagte Ariel im Interview. Ob das wohl am Dauergekreische in der letzten Folge lag? Oder an den null Sternen? Wie dem auch sei – frohen Mutes machte sie sich auf zur Prüfung, doch die Motivation hielt nicht lange. Für sie ging es zum „Wo Kabel-Test“ in eine Erdgrube, wo natürlich allerlei Getier auf sie wartete. Nach nur wenigen Minuten, vielen Kakerlaken und null Sternen später, wurde Ariel kreischend aus der Erdgrube gerettet.
Für die Camper gibt es damit wohl einen weiteren Tag nur Reis und Bohnen – Patrick Romer befürchtete schon das Schlimmste: „Da wird es die ganze Woche wohl nicht mehr viel zu essen geben.“ Das Blatt könnte sich für den hungrigen Romer aber noch zum Besseren wenden: In die nächste Dschungelprüfung muss Ariel wenigstens nicht mehr allein. Eva Benetatou, Ariel und Gil Ofarim werden ihr beistehen. Fortsetzung folgt.
Tag 2 im Dschungelcamp: Kuschelkissen und ein Geständnis von Patrick Romer
Dem Ravensburger Reality-TV-Star Umut Tekin wurde als Teamchef am zweiten Tag im Dschungelcamp die Ehre zuteil, Luxusartikel ins Camp zu bringen. Patrick Romer hat ein Kissen mit nach Australien gebracht, das ein Foto von ihm mit den zwei möglicherweise wichtigsten Frauen in seinem Leben zeigt. Eine davon ist seine Freundin Annelie Henze, die den Moment am Fernseher im Hotel verfolgte. Die andere? „Das ist die Wanja, meine Lieblingskuh“, ließ Romer seine Mit-Camper wissen. Kissen-Küsschen gab’s aber nur für Annelie.
Über zu wenig Sendezeit dürfte sich Romer nicht beklagen, wenn er sich die Sendung im Nachhinein anschaut. Ein Thema waren selbstredend das „Sommerhaus der Stars“ und die längst beendete Beziehung mit Antonia Hemmer, die, wie er betonte, auch tolle Momente gehabt habe. Beim Abwasch mit Eva Benetatou kam ihm Folgendes über die Lippen: „Ich würde mich freuen, wenn ich mit Helene Fischer zusammen wäre. Ich will ‚ne Powerfrau, ‚ne starke Frau.“ Hemmer habe sich damals schon vorm Dreh von „Bauer sucht Frau“ mit ihm treffen wollen, sei „richtig übergriffig“ geworden und habe dann auch nach der Sendung nicht lockergelassen – Romer hatte sich damals bekanntermaßen nicht für sie entschieden. „Ich hatte das Gefühl, sie meint es wirklich ernst mit mir“, erzählte er der staunenden Eva Benetatou. Doch dann habe ihm Hemmer die Liebe entzogen, lange vorm „Sommerhaus der Stars“. Er habe sich benutzt gefühlt, nicht mehr geliebt. Und dann, gesteht er, „hatte ich was mit einer anderen“. Sein Beziehungs-Fazit: „Wir haben einfach nicht zusammengepasst.“ Antonia Hemmer konnte darüber übrigens nur lachen. Auf Instagram berichtete sie noch während der Sendung, dass sie im Sekundentakt Nachrichten bekommen habe, sie solle unbedingt das Dschungelcamp einschalten. Viel hatte sie ihrem Ex-Freund nicht zu sagen, nur das: „Manchmal frage ich mich, mit wem war ich da eigentlich zusammen?“
Im Lagerfeuer-Gespräch mit Hardy Krüger über dessen Alkoholkonsum und den Tod seines Sohns, der 2011 im Alter von acht Monaten gestorben ist, zeigte sich Romer dann überraschend einfühlsam. Bahnt sich da eine Männerfreundschaft an?
Aus anfangs zwei Camps ist in der zweiten Folge wieder eins geworden – zu essen gab es nach der Dschungelprüfung zwar nichts, dafür dank der dauerkreischenden Baslerin Ariel aber Ohrenschmerzen für alle.
So lief Tag 1 für Patrick Romer im Dschungelcamp
Das ging ja schon mal gut los: Unser Bodensee-Tarzan wurde in einer Vorschau auf das, was da kommen sollte, von einer aufgebrachten Mitbewerberin als „ekelhafter Mensch“ bezeichnet. Wer ihn nicht kannte, bekam gleich die volle Ladung in Form von Ausschnitten aus „Bauer sucht Frau“ oder „Sommerhaus der Stars“ geboten, als er sich nicht gerade als Gentleman präsentierte. Sei‘s drum – auch die übrigen Kandidaten bekamen ihr Bauchfett ab. Alsbald beschnupperten sich die Alphatiere Patrick Romer und Gil Ofarim. „Ich habe viel von Dir gehört. Leider gar nichts Gutes“, knurrte der Konstanzer. Revier abstecken heißt das in der Tierwelt.
Bevor es in den Dschungel ging, stand ein Bungee-Sprung an. Nur wer es wagte, bekam einen Stern und damit eine Mahlzeit am ersten Abend. Patrick Romer meisterte die Übung mit Bravour – auch wenn er die gesamte Palette handelsüblicher Schimpfwörter zum Besten gab. Im Anschluss ließ er einen inbrünstigen Tarzanschrei von sich, den man, wenn man genau hinhörte, auch am Bodensee vernehmen konnte. Als die resoluten Ranger bei der Suche nach Schmuggelware mit militärischem Drill zu Werke gingen, bellte Romer: „Der Ton ist so streng wie bei uns zuhause.“

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Patrick Romer in seinem Dschungeloutfit.
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Patrick Romer in seinem Dschungeloutfit.
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Zwischen Ariel aus Basel und Romer kam es zu dem im Vorspann angedeuteten Disput. Der Anlass war ein absichtlich tot getretenes Ungeziefer. Ein Ausschnitt: Er: „Das machen wir auf dem Land so.“ Sie: „Das kannst Du auf Deinem Land machen, aber nicht hier.“ Er: „Dreh dich um und rede mit dir selbst.“ Sie: „Du bist ein so ekelhafter Mensch.“ Kommunikativer Tiefflug. Ach ja, gegessen wurde auch: Früchte und Bohnen mit Emufleisch. Klingt wie ein Gala-Diner im Vergleich zum Folgeangebot: Kuhzitze, Schafszunge, Kamelanus, Ziegenmagen, Hühnerinnereien, Krokodilherz, Kuhmagen, Huntsmanspinne samt Brutsack oder Lammhirn für die anderen, Bullenniere für Patrick. Geschmeckt hat‘s niemandem, gegessen haben es (fast) alle. Sechs Sterne gingen an Romers Team. In die Dschungel-Prüfung am Samstag muss seine Teamkameradin Ariel, er bleibt erstmal verschont. Was für ein erster Tag.
Abseits von Dschungelcamp und „Bauer sucht Frau“: So lebt Patrick Romer privat
Einem überregionalen Publikum bekannt wurde Patrick Romer 2020 durch seine Teilnahme bei der RTL-Kuppelshow „Bauer sucht Frau“. Zur Welt kam er im Konstanzer Vorort Dingelsdorf, ging dort zur Schule und studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der HTWG Konstanz. Zusammen mit seinen Eltern betreibt er in seinem Heimatort eine Rinderzucht.
Seit Oktober 2023 ist Patrick Romer mit Annelie Henze liiert – und hat große Pläne. „Haus, Hochzeit, Kinder“ stehen beim Paar auf der Agenda. Seine Heimat zu verlassen, kommt für den Dingelsdorfer dabei nicht in Frage. „Patrick lässt sich nicht verpflanzen, er ist so stark hier verwurzelt“, weiß Freundin Annelie. Nur für zwei Wochen Dschungelcamp, da macht Patrick Romer mal eine Ausnahme und tauscht den Bodensee gegen den australischen Busch.
Weitere Informationen zu Patrick Romer und zum RTL-Dschungelcamp
- Patrick Romer im Porträt
- Patrick Romer im großen Dschungel-Interview vor der Abreise nach Australien
- „Holen Sie die Dschungelkrone an den Bodensee!“: Unser SÜDKURIER-Brief an Patrick Romer
- Was die Menschen in Patrick Romers Heimatort Dingelsdorf über seinen Auftritt denken
- Patrick Romers Dschungel-Konkurrenz aus der Region: Das sind die Schweizerin Ariel und der Ravensburger Umut Tekin
- Diese Promis aus Baden-Württemberg waren schon im Dschungelcamp
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Marina Schölzel
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78467 Konstanz
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Gil Ofarim
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