Chancen für Landwirte im kommunalen Winterdienst
Ein Vorschlag der CDU zielt darauf ab, Landwirte künftig über Rahmenverträge stärker in den städtischen Winterdienst einzubinden – etwa in Hannover oder umliegenden Gemeinden. Rabe hält das für eine sinnvolle Ergänzung, betont aber auch den damit einhergehenden Aufwand, denn die Bereitschaft, Technik und Material vorzuhalten, verursache Kosten.
Lukrativer Nebenverdienst in der Winterpause
Für viele Betriebe aus der Landwirtschaft oder den Garten- und Landschaftsbau kann der Winterdienst eine attraktive Einkommensquelle sein. Ideal geeignet sind Hofbesitzer, die über Schlepper mit Frontlader und Schaufel verfügen und sich Schneeschild und Salzstreuer anschaffen.
Wer seine Maschinen effizient auslasten möchte, findet hier einen guten Nebenverdienst, erklärt Rabe. Viele Landwirte nutzen die Winterpause so wirtschaftlich. Nach dem nächtlichen Schneefall wird in den frühen Morgenstunden geräumt, sodass tagsüber Zeit für Erholung beziehungsweise den normalen Betrieb auf dem eigenen Hof ist.
Vorteile: Erfahrung, Ortskenntnis und Zuverlässigkeit
Landwirte bringen entscheidende Vorteile für den Winterdienst mit: Sie sind erfahren im Umgang mit schwerem Gerät, ortskundig und sehr zuverlässig. Ihre Arbeitsweise sei strukturiert und ressourcenschonend, betont Rabe.
Er berichtet, dass schon heute zahlreiche Landwirte Winterdienste für private Auftraggeber, etwa auf Betriebsgeländen, Supermarkt-Parkplätzen oder in Logistikzentren übernehmen. Ihre regionale Verwurzelung und Flexibilität machen sie auch für Städte und Gemeinden zu wertvollen Partnern.