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Nur mit einem Dreier bleibt es ruhig bei RB Leipzig! Nach nur sieben Punkten aus den vergangenen sieben Spielen herrscht am Sonntag (15.30 Uhr) Sieg-Pflicht in Köln. Ein Faktor dabei soll Winter-Zugang Brajan Gruda (21) sein, der unbelastet vom Abwärtstrend aufdribbeln kann. Und Trainer Ole Werner (37) macht dem Mittelfeld-Juwel Startelf-Hoffnung!

Seit Sonntagnacht ist er in Leipzig. Seit Mittwoch trainiert er mit der Mannschaft. Darf Gruda direkt von Beginn an ran? Der Ex-Mainzer ist heiß, sagt: „Ich bin topfit und bereit.“ Trainer Werner: „Brajan steht komplett im Saft. Er ist für alle Planungen eine Option.“ Heißt: Werner denkt auch schon an einen Startelf-Einsatz.

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Grund für einen Blitz-Start kann die Unbekümmertheit von Gruda sein. „Er ist das, was wir gesucht haben: Er hat einen Spielwitz, eine gute Aggressivität und Schlitzohrigkeit“, sagt Werner. „Ich bin froh, dass wir ihn dazugeholt haben.“

Doch wer müsste für Gruda aus der Startelf weichen? Werner: „Die Achter- und Zehnerpositionen sind seine Paraderollen. Er könnte auch mal auf dem Flügel spielen. Aber ich sehe ihn eher im Zentrum.“ Also müssen Christoph Baumgartner (26/kommt nach Gelb-Sperre zurück) und Xaver Schlager (28) zittern.

Ideal wäre Gruda als Schlager-Ersatz. Doch nimmt Werner den Österreicher einen Tag nach der Absage an einer Vertragsverlängerung aus dem Team? „Xaver ist ein wichtiger Teil der Mannschaft. Wir erreichen unsere Ziele besser mit ihm als ohne ihn“, sagt der Coach.

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Köln wird für Werner „ein wichtiges Spiel“

Und diese Ziele sind akut gefährdet. Für die Champions League muss RB in Köln gewinnen – und wieder besser spielen. „Es ist ein wichtiges Spiel“, sagt Werner. „Wir müssen einiges als Mannschaft besser lösen, eine andere Klarheit zeigen, eine geringere Fehlerquote mit dem Ball haben und dürfen nicht mehr so viele leichte Ballverluste haben.“

Werner mit klaren Forderungen ans Team. „Wir sind zuletzt unter unseren Möglichkeiten geblieben. Das müssen wir besser hinbekommen“, sagt er. Dafür geht Werner auch etwas anders mit der Mannschaft um. „Die Ansprachen verändern sich“, verrät der Trainer: „Auf gewisse Dinge weist man intensiver hin.“

Und dann gibt es ja noch den neuen Gruda-Faktor …